Virtual Reality-Brillen im Überblick: Und der große Unterschied

Virtual Reality-Brillen im Überblick: Und der große Unterschied

Die virtuelle Welt wird, besonders durch aktuelle VR-Headsets seit geraumer und überschaubarer Zeit immer attraktiver für Technik-Intensivnutzer. Über die sogenannten Virtual Reality Headsets und auch VR-Brillen können Menschen die digitale Welt mit dem räumlichen Sehvermögen verknüpfen und dreidimensionale Welten erschaffen.

samsung gear vr

Der aktuell gemachte Quantensprung in Sachen Virtual Reality bleibt nicht unbemerkt und heizt immer mehr Hersteller dazu an, auch ein Eisen ins Feuer zu werfen. Wir möchten euch mit diesem Beitrag einen Überblick über die neusten VirtualReality-Headsets geben.

Samsung Gear VR

Die Gear VR von Samsung ist eine headmounted Lösung und bedarf somit einem externen Bildschirm. Dieser wird in Form des Samsung Galaxy Note empfohlen, da der Bildschirm desselben eine enorm hohe Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln besitzt. Außerdem strahlen die Farben des AMOLED-Displays besonders intensiv auf die Netzhaut des Betrachters.

Das Galaxy Note wird vor dem Einsatz der Gear VR in eine spezielle Halterung in der Front geschoben und wartet dort auf die virtuelle Bildanzeige. Für das volle VR-Vergnügen gibt es in den USA bereits ein Inhalte-Angebot, wo Filme, Videos und Spiele für die Brille bereitgestellt werden. Genannt wird der Service Milk VR. Für unter 100 Euro ist die Samsung Gear VR erhältlich.


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carl zeiss vr one

Carl Zeiss VR One

Wie auch die Samsung Gear VR, die wird oben bereits kurz angesprochen hatten, wird auch die VR One von Carl Zeiss durch das eigene Smartphone befeuert. Dieses wird einfach in die entsprechende Halterung an der Front eingelegt und beginnt mit der Unterhaltung. Kompatibel ist das Virtual Reality-Headset mit Smartphones der Größe 4,7 bis 5,2 Zoll.

Über eine offene Schnittstelle und einer passenden App können Nutzer jede Art von Inhalt produzierten, hochladen und auch für andere Interessierten verfügbar machen. Etwa 100 Euro müssen für den Kauf der VR One eingeplant werden.


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razer osvr

Razer OSVR

Der größte Konkurrent zur Oculus Rift, die wir euch unten näherbringen, ist das nun behandelte VR-Headset mit dem Namen OSVR aus dem Hause Razer. Die Eigenschaften sind fast identisch zu denen des Rifts, bis auf die höhere Offenheit der Community gegenüber, denn OSVR steht für Open Source Virtual Reality. Hier kann, auch wie bei einigen speziellen Apps, die es bereits für iOS und Android gibt, jeder selbst Hand anlegen und bei der virtuellen Entstehung mitwirken.

Das Razer OSVR VR-Headset kostet rund 430 Euro und bekommt Unterstützung von zahlreichen namhaften Unternehmen, die sich auf die Spiele-Welt konzentriert haben.


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cardboard vr headset

Cardboard von Virtoba – sehr preiswerte Alternative zum Google Cardboard (Bild: Hersteller)

Google Cardboard

Bekannt geworden aus der Google I/O Entwicklerkonferenz, wo jeder anwesende Gast eine Brille erhalten hat, sorgte die Pappbrille für großes Aufsehen. Ja, richtig gehört. Die VR-Brille ist aus Pappe gefertigt, die sogar selbst gefaltet werden kann. Im Auslieferungszustand ist das Virtual-Gadget gerade mal so schlank wie ein mitteldickes Buch und kann mit nur wenigen Handgriffen zusammengesteckt werden. Die Linsen zur Bildschirmbetrachtung sind hierbei schon eingearbeitet.

Über einen Magnetring an der linken Seite können auch Befehle an das Smartphone gegeben werden, um beispielsweise im virtuellen Menü einen Film, ein Spiel oder ein Bild auszuwählen. Auch hier wird das Smartphone einfach in eine Klappe auf der Vorderseite eingelegt und der Spaß kann beginnen. Der wohl größte Vorteile der Cardboard VR-Brille ist der Preis. Gerade mal 25 US-Dollar müssen hingelegt werden. Hier findet ihr eine Anleitung wie ihr das Google Cardboard selbst bauen könnt. Im Folgenden könnt ihr euch ein Cardboard von Virtoba sehr preiswert kaufen.


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Archos VR Headset

Während Google’s Cardboard mit Pappe auskommt, wird beim Archos VR Headset Hartplastik verwendet, wie auch bei fast allen anderen Modellen. Hierbei wird neben der Stabilität ebenso noch das geringe Gewicht berücksichtigt, um dem Träger nicht ständig vom Kopf zu rutschen. Das Archos kommt mit allen Smartphones bis 6 Zoll Bildschirm zurecht und packt somit auch die großen Geräte.

Der Preis liegt auch hier bei etwa 25 Dollar, der durch eine Unterstützung von Software und Demos der virtuellen Realitätsanzeige für Microsoft’s mobile Plattformen nur noch unterstrichen werden kann. Die Zukunft kann kommen.


Archos VR Headset


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oculus rift

Oculus Rift

Oculus Rift ist das Virtual Reality Headset schlechthin, da dasselbige den eigentlichen Anklang für die nun rasant ablaufende Entwicklung der VR-Welt gab. Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter wurde Oculus Rift subventioniert und hat statt erhofften 250.000 USD, etwa 2,5 Mio US-Dollar eingebracht. Hier hat die Welt endlich gesehen, dass das Interesse für die virtuelle Welt ist da.

Über DVI und einen USB-Anschluss werden dem Oculus Rift Headset Bildinhalte zugespielt, die durch den Computer vorher in ein 3D-Bild umgerechnet wurden. Über integrierte Displays, die durch ihre hochauflösende Eigenschaft scharfe Inhalte erzeugen, bekommt der Nutzer die Eintrittskarte in die virtuelle Realität. Das Rift schlägt mit über 600 Euro zu Buche.


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Der Unterschied liegt im Display

Unterschieden werden derzeit VR-Headsets mit eingebautem Bildschirm und diese ohne selbigen. Das Display mag in einzelner Form verlötet worden sein, oder in doppelter Ausführung, einer für jedes Auge. Der Vorteil hierbei liegt an der meist höheren Auflösung zur alternativen Möglichkeit.

Die andere Variante bieten sogenannte headmounted Displays. Hier wird ein separates Display, in den meisten Fällen ein Smartphone-Bildschirm, vor die Linsen geklemmt. Diese Lösung ist deutlich kostengünstiger, da die Bildquelle bereits erworben wurde und lediglich Material- und Produktionskosten für ein Plastik- oder Pappgehäuse anstehen. Wir hoffen wir konnten euch einen kleinen Einblick in die Welt der Virtual Reality geben.

Virtual Reality-Brillen im Überblick: Und der große Unterschied
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