CrossHelmet: Smarter Motorradhelm mit 360 Grad Rundum-Sicht

Helme sind Pflicht. Ein motorisiertes Zweirad ohne den Schutz eines Motorradhelmes zu fahren ist gefährlich, unverantwortlich und in vielen Ländern illegal. Sicherheit geht vor! Doch auch die Entwicklung von Helmen geht mit der Zeit und rüstet mit dem Komfort der modernen Technologie nach. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist neben dem Skully AR-1 noch der aktuell auf Kickstarter zu findende CrossHelmet. Dieses über lange Zeit hinweg ausgeklügelte Stück Zukunft weiß zu überraschen.

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Die wichtigste Funktion eines Helmes ist der Schutz des Trägers. Dies hat immer oberste Priorität. Das wahre Herzstück sind jedoch die Features des CrossHelmet. Seine Innovationen liegen vor allem in der verbesserten Kommunikationsfähigkeit, der Übersicht im Straßenverkehr und dem Einzug eines Navigationssystems in den Helm. Doch gehen wir auf die Funktionen mal etwas genauer ein.

360° Sicht – die enormen Vorzüge der Helmkamera

Mit einer Helmkamera verknüpfen die meisten Menschen wohl eine GoPro, die auf einem Helm montiert wurde. Der CrossHelmet hingegen verfügt über eine Kamera, die in der Rückseite installiert wurde. Deren Bild wird direkt auf das integrierte Display im Blickfeld des Fahrers übertragen. So übernimmt dieser die Funktion eines Rückspiegels und bietet eine perfekte Ergänzung zu den Seitenspiegeln des Motorrads.

Diese extra Kamera hilft dabei, das gesamte Sichtfeld bestmöglich abzudecken. Bei einem normalen Helm gibt es 60° direkte Sicht über das zentrale Sichtfeld, links und rechts gibt es jeweils 65° peripheres Sichtfeld. Ganze 170° hinter dem Fahrer sind nicht einsehbar. Diese 170° werden bei dem CrossHelmet durch die Hinterkopf-Kamera abgedeckt. Neben dem reinen Bild werden dem Fahrer auch Informationen wie Geschwindigkeit, eine Route sowie die Uhrzeit und mehr angezeigt.

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Intelligente Technologie durch Verwendung des Smartphones

Eines sollte wohl niemanden mehr verwundern; ja, der CrossHelmet kann über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden werden. In diesem Fall dient das Handy dem Helm sozusagen als Rechner. Neben mehr oder weniger absehbaren Funktionen, die aus dieser Fusion resultieren wie z.B. der Einzug des Navigationssystems in den Helmbildschirm, ein Tachometer, eine Freisprechfunktion sowie die Möglichkeit, Musik zu hören, gibt es auch ein paar echte Innovationen mit denen man nicht auf den ersten Blick rechnen würde.

Die wohl bedeutsamste dieser neuen Errungenschaften der Technik ist die CrossSound Control. Hintergrundgeräusche wie der Sound des Motors, der Straße, des Windes oder andere Verkehrsgeräusche können auf Wunsch des Fahrers drastisch reduziert werden. Die Bedienung erfolgt dabei über Spracherkennung. Gerade diese Geräusche haben einen großen Effekt auf die Erschöpfung des Fahrers, die dank dieser modernen Technologie minimiert werden kann. Interessierte Motorradfahrer wissen unter Garantie mehr über Helme als ich es je werde. Doch auch für die Profis ist der CrossHelmet eine Überlegung wert. Noch ist er ein Projekt auf Kickstarter, dessen Finanzierungsziel allerdings bereits mehr als verdoppelt wurde. Für 1.160 Euro lässt sich der CrossHelmet auf Februar 2018 vorbestellen.

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2 Kommentare

  1. Oheneba Boateng sagt:

    Good Evening,

    we would like to order 4 helmets.

    – 2 in Large and 2 in XL
    – all 4 in white

    Do they have Bluetooth 5.1 ?

    Can we record and track the helmets through the app?

    We need them asap.

    Thank you.

    With best regards,

    O.Boateng

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