Anker Akku-Case im Test: Powerhülle für’s iPhone 6/6s

Das Smartphone ist unser täglicher Begleiter, deshalb ist das folgende Problem auch allgegenwärtig und jeden Tag auf’s Neue präsent. Nach einem langen Arbeitstag zeigt der Smartphone-Akku nur noch einstellige Werte an und muss auf der Heimfahrt geschont werden, um Zuhause schnell ans Netz angesteckt zu werden. Wenn dann noch spontan Freunde anrufen und Abends zu einem Restaurantbesuch einladen, kann eine Akkuhülle den Abend retten – wie zum Beispiel das Akku-Case von Anker.

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Während die Leistungsfähigkeit unserer Handys immer stärker wird, scheint der Akku in puncto Laufzeit immer auf dem gleichen Stand zu bleiben. Mit einem durchschnittlichen Nutzungsverhalten hält der Akku desselben etwa einen Tag lang – doch was, wenn mal keine Lademöglichkeit in der Nähe ist und man den mobilen Akku Zuhause vergessen hat? Hierfür sind Akku-Cases die perfekte Wahl und liegen direkt am Smartphone an, somit hat man seine Energiequelle stets mit sich dabei. Wir haben uns die Akkuhülle für iPhone 6/6s von Anker mit einer Kapazität von 3.100 mAh mal etwas genauer angesehen und möchten euch im folgenden Test darüber berichten.

Akku-Hülle im Erstkontakt – schön kompakt

Ausgepackt ist die Akkuhülle schnell. Aus der Verpackung blicken uns ein 3,5 Millimeter Klinkenadapter (Audiobuchsenerweiterung), ein Micro-USB-Ladekabel sowie das Akku-Case selbst entgegen. Während die zwei Zubehörteile schnell beiseite gelegt werden, wird die Aufmerksamkeit nun auf die Hülle gelegt. Diese liegt angenehm in der Hand, von Anker wurde Polykarbonat gewählt, um das eingelegte iPhone 6/6s sicher zu verwahren. Das Ganze ist laut Herstellerangaben sogar fallgetestet. Die erhobenen Ränder schützen das Display des Smartphones vor Stößen und verringern somit das Risiko eines Displaybruchs.

Die Hülle ist mit 101 Gramm angenehm leicht und trägt dem iPhone nur wenige Millimeter auf. Insgesamt spricht man von 7 Millimetern was wir in unserem Test nachgemessen haben und auch bestätigen konnten. Als die Hülle so vor uns lag wollten wir nun unser iPhone einlegen und das Case auf Funktionalität prüfen. Zunächst war das gar nicht so einfach, da wir anfangs dachten, man müsse eine Hüllenkappe entfernen, um das iPhone dann einschieben zu können. Das Ganze funktioniert jedoch etwas anders, jedoch genauso funktional.


Case anlegen ohne Anleitung: So geht’s!

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Um das iPhone in der Anker Akku-Hülle einzulegen muss zunächst der aufgesetzte Rahmen entfernt werden. Hierfür hat Anker an der unteren rechten Ecke eine leichte Markierung gesetzt, die Halt für den Daumen bietet. Mit einem Fingernagel fährt man nun in einen kleinen Spaltmaß der Hülle und hebt das Rahmenstück ab. Ein kurzer Ruck entfernt den gesamten Rahmen von der eigentlichen Hülle und das iPhone kann eingelegt werden. Hierfür schiebt man, wie soll es auch anders sein, das Smartphone auf den Lightning-Stecker, um Kontakt zwischen Hülle und Smartphone zu gewährleisten. Anschließend wird lediglich der Rahmen wieder auf das Case gesetzt und mit Zeigefingern und Daumen fixiert – fertig.


Da das Akku-Case für das iPhone 6 und iPhone 6s angepasst wurde, sind unnötige Maße zu vermeiden, die zum Beispiel in Form eines Schutzglases für das Display aufgetragen werden können. Bei Nutzung der Anker Akku-Hülle legen wir euch deshalb eine gewöhnliche Schutzfolie ans Herz, die deutlich schlanker ist und somit kaum ins Gewicht fällt, wenn man die Anker-Hülle anlegt hat. Doch nun kommen wir mal zur Hülle selbst und der eigentlichen Haupteigenschaft – nämlich dem integrierter Akku und der damit verbundenen Lademöglichkeit. Der Ladevorgang wird mit einem langen Knopfdruck auf den auf der Rückseite befindlichen „Power-Button“ eingeleitet – und auf gleichem Wege wieder beendet.

3.100 mAh für 2-Tage-Akkulaufzeit

Wie oben in diesem Testbericht bereits erwähnt handelt es sich bei der getesteten Akku-Hülle um das Modell mit 3.100 mAh. Laut Anker sind mit der angelegten Hülle rund 130 Prozent mehr Power drin, um das iPhone zu betreiben. Das entspricht 65 zusätzliche Stunden Musikhören, 18 Stunden mehr Telefonieren über 3G und 14 Stunden mehr Videogenuss. Im Internet kann man mit dem Case rund 13 Stunden länger surfen – nicht schlecht. Für unseren Test haben wir uns natürlich ordentlich ins Zeug gelegt, konnten jedoch kein anständiges 18-Stunden-Telefonat führen. Die etwaigen Werte von Anker können wir jedoch besten Gewissens bestätigen.

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Während man zuvor noch etwa einen Tag lang mit einer Akkuladung durchgehalten hat und das iPhone abends mit 10 Prozent Restakku an den Strom angesteckt wurde, schafften wir mit dem Anker Akku-Case gut zwei Tage und einen dritten Tag bis zum Frühstücksfernsehen – sofern das Smartphone durchschnittlich oft genutzt wurde. Bei sehr intensiver Nutzung mit mobilem Gaming, langen Telefonaten und stundenlangem Surfen kamen wir dennoch auf rund zwei Tage Betriebszeit. Vier LED-Indikatoren auf der Rückseite unter dem Anker-Logo zeigen stets den aktuellen Akkustand an.

Da kein Akku ewig läuft, muss auch das Akku-Case mal an den Strom. Hierfür legt der Hersteller ein Micro-USB-Kabel bei, das einfach an die unten am Case befindliche Buchse angesteckt werden muss. Verbunden mit dem Computer kann man das iPhone somit sogar mit iTunes synchronisieren, ohne die Akku-Hülle ablegen zu müssen, denn Anker setzt auf die MFi-Zertifizierung von Apple. Lädt man nun die Hülle mit dem USB-Kabel auf, so wird auch gleichzeitig das eingelegte iPhone mit frischer Energie versorgt. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch sehr bequem, was unser Testergebnis positiv beeinflusst hat.

Uneingeschränkte Bedienung und –> Fazit

Auch mit dem angelegten Case sind alle Knöpfe gut und uneingeschränkt zu bedienen. Lediglich die Kopfhörerbuchse hat künftig Probleme ein Kopfhörerkabel entgegen zu nehmen. Doch auch hierfür hat Anker eine Lösung parat und legt dem Packungsinhalt eine Audiobuchsenerweiterung bei. Für das Mikrofon und den Lautsprecher sind an der Front der Hülle Aussparungen vorgesehen, die den Klang des Lautsprechers und die Stimme des Nutzers weiterleiten. Praktischer Nebeneffekt: Das direkt zum iPhone-Besitzer gerichtete Schallbild, sobald Musik abgespielt oder ein Video gesehen wird. Während Töne bislang nur nach unten abgingen, strahlen sie jetzt direkt zum Betrachter des Smartphone-Bildschirms.

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Alles in allem sind wir mit der Handhabung und der Funktionalität der Akku-Hülle von Anker sehr zufrieden. Das Case macht genau das was es soll – es bietet dem Intensivnutzer mehr Akkukapazität, um auch mal einen Tag länger durchhalten zu können. Praktisch wäre ein Lightning-Anschluss statt einem Micro-USB-Anschluss direkt an der Hülle gewesen. So wäre unser drei Meter langes Powerline+ Lightning-Kabel auch weiterhin in Dauernutzung gewesen. Besonders gefällt uns die angenehme Griffgkeit des Cases und das mattschwarze Design – nicht zu vergessen der faire Preis von unter 40 Euro. Andere Akku-Hüllen schlagen gut und gerne mal mit dem Doppelten zu Buche. Bei Interesse kann die schlanke Akku-Hülle von Anker für 35,99 Euro unter dem folgenden Link bestellt werden.


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Kleiner Tipp aus der Redaktion: Akku-Hüllen sind perfekt dazu geeignet, um den natürlichen Kapazitätsverlust eines Lithium-Ionen-Akkus zu verringern. So sollte der Akku eines Smartphones für eine lange Lebensdauer stets zwischen 20 und 80 Prozent gehalten werden. Sinkt der Akkustand also mal unter 20 Prozent hilft künftig ein einziger Knopfdruck.

Anker Akku-Case im Test: Powerhülle für’s iPhone 6/6s
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