Nexpaq – Modulares Smartphone-Case bringt Flexibilität

Nexpaq reiht sich mit dem kürzlich vorgestellten modularen Smartphone-Case in das gleiche Konsumenten-Genre ein, denn hier kommen Smartphone-Intensivnutzer voll auf ihre Kosten. Nexpaq treibt den Gedanken von nützlichen Modulen im Smartphone-Case jedoch eine Ebene nach oben und ermöglicht vollkommene Flexibilität in der Verwendung verschiedenster Module, die in Form einer Kamera, einem SD-Kartenslot oder einem Zusatzakku daherkommen.

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Das modulare Smartphone-Case wird einfach auf die Rückseite des iPhones oder Samsung-Handys geklemmt und bietet in diesem Zustand sechs freie Slots an, um verschiedene Module entgegen zu nehmen. Der Nutzer kann hier frei agieren und zwischen insgesamt 12 verfügbaren Exemplaren auswählen. Die Anzahl der Module wächst von Woche zu Woche und wird durch die Open Source aktive Community vorangetrieben.

Module bringen Flexibilität

Mögliche Module sind derzeit zum Beispiel eine extra Batterie, um im Alltag länger zu bestehen. Das Case an sich bietet zudem zusätzliche 1.000 mAh Akku, um die Module betreiben zu können. Der Nutzer kann ebenso einen leistungsstärkeren Lautsprecher verbauen, oder einfach einen SD-Karten Slot nachrüsten, den sich iPhone-Nutzer oftmals gewünscht hatten. Andere Möglichkeiten sind Hotkeys, ein Temperatur-Messgerät, ein Laser und noch vieles mehr.

Besonders interessant wird nexpaq auch dadurch, dass die ansteckbaren Module kompatibel untereinander sind und zudem Plattform-übergreifend arbeiten können. So kann eine nachgerüstete Kamera an der iPhone 6-Hülle einfach und schnell an das Galaxy S6 gesetzt werden – innerhalb von wenigen Handgriffen.

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Ist das Case einmal angelegt und die Module eingeschoben, so können diese über Bluetooth und die auf dem Smartphone installierte App angesteuert und bedient werden. Klickt man beispielsweise auf das Kamera-Symbol in der nexpaq-Applikation, so bekommt man sofort ein Bild geliefert, welches durch dieselbe aufgenommen wird. Ähnlich funktioniert das Ganze mit einem zusätzlichen Lautsprecher, dem Laser, einem Backup-Speicher und allen weiteren Modulen.

Preislich startet das Ganze ab umgerechnet etwa 350 Euro. Hier fließen natürlich auch eine Menge Produktions- und besonders Entwicklungskosten mit ein. Wir rechnen bei erfolgreicher Umsetzung und einer guten Marktaufnahme jedoch mit einem günstigeren Preis im kommenden Jahr. Das nachfolgende Video legen wir allen Interessenten ans Herz, sowie die Kickstarter-Seite zum modularen Smartphone-Case nexpaq.

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Ein Kommentar

  1. a sagt:

    es kostet nicht 350€ sondern laut Kickstarter ab 89€

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