headflat im Test: Innovative Smartphone-Halterung fürs Köpfchen

Viele Smartphone-Gadgets sind aufgrund ihrer eingeschränkten Funktionalität oft nur auf eine bestimmte Zielgruppe hin ausgerichtet. Die innovative Smartphone-Halterung headflat kann laut Herstellerangaben in einer Vielzahl von Situationen eingesetzt werden und oftmals sehr hilfreich und nützlich sein. Ich habe das Gadget nun zwei Wochen im mehr oder minder täglichen Gebrauch gehabt und möchte euch meine Erfahrungen mit headflat in diesem Artikel schildern.

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Innovative Smartphone-Halterung

Das Prinzip hinter headflat beruht auf der Kombination des eigentlichen Gadgets mit einer herkömmlichen Schirmkappe sowie einem Smartphone: Zunächst wird der headflat an der Kappe und das Smartphone am headflat befestigt. Anschließend kann die Kappe schon aufgesetzt werden, und schon befindet sich das Smartphone direkt im Blickfeld des Betrachters.

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Bildquelle: https://www.headflat.com/produkt/headflat/

Verpackung & Zusammenbau

Der headflat kommt in einer länglichen Verpackung, die zwar nicht besonders hochwertig wirkt, dem Bedarf an Verpackungsmaterial für ein solches Gadget jedoch durchaus gerecht wird. Öffnet man die Verpackung, fällt einem auch schon direkt eine kleine Plastiktüte in die Hände, die die einzelnen Bauteile der Smartphone-Halterung enthält. Obwohl die beiliegende Bauanleitung durchaus etwas ausführlicher und ansprechender hätte gestaltet werden können, reicht sie als Erklärung dennoch aus, um die wenigen Einzelteile innerhalb weniger Minuten zusammengesetzt zu haben.

Sobald der headflat aus den einzelnen Elementen zusammengesetzt ist, wird er mit einer herkömmlichen Schirmkappe verbunden, die allerdings nicht im Lieferumfang enthalten ist, sondern separat gekauft werden muss. Sobald die Verbindung zwischen Kappe und Gadget stabil besteht, kann der letzte Schritt des Zusammenbaus vollzogen werden: Die Befestigung des Smartphones. Mithilfe einer sehr simpel konzipierten Schraubklemme kann jedes Gerät mit einer Breite von bis zu 7,5 cm angebracht werden.

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Erfahrungen mit dem Smartphone-Gadget

Im alltäglichen Gebrauch lässt sich der headflat in erstaunlich viele Situationen benutzen: Ob man ein Youtube-Video anschauen, ohne das Smartphone permanent in Sichtweite zu halten und damit die Hände zu beanspruchen, einen Vlog mit der Front-Kamera aufzeichnen, oder ganz klassisch ein über Bewegungsmuster gesteuertes Spiel ausführen möchte – den Möglichkeiten sind hier kaum Grenzen gesetzt. Erstaunlich ist auch der relativ geringe Druck auf die Kappe trotz des durchaus beträchtlichen Hebelarms der Smartphone-Halterung: Jener ist zwar durchaus spürbar, aber dennoch problemlos aushaltbar.

Die innovative Smartphone-Halterung setzt allerdings eine einzige softwaretechnische Funktion der benutzten Apps voraus – eine Unterstützung für das Querformat. Und genau hier liegt das wohl größte Problem des headflat: Sobald man beispielsweise in der YouTube-App ein Video fertig angesehen hat, und ein neues suchen möchte, oder auf den Homebildschirm eines die Querformat-Ausrichtung nicht unterstützenden iPhone 6 wechselt, um eine andere App zu starten, wird man immer wieder mit dem selben Problem konfrontiert: Die Bedienung des Smartphones im Hochformat ist alles andere als komfortabel, sodass oft sogar das Abnehmen des headflat erzwungen wird.

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Fazit

Der Headflat ist eine nette Smartphone-Erweiterung für jeden, der gerne und oft Videos auf seinem Smartphone anschaut, öfters Vlogs produziert, oder Spiele direkt vor seinen Augen sehen möchte, kommt aber mit zwei größeren Schwachstellen daher: Einerseits hört die Freude an der Benutzung genau dann auf, wenn die benutzte App die Querformat-Ausrichtung nicht unterstützt, andererseits sticht die billig erscheinende Verarbeitung negativ ins Auge.

Trotz der Fertigung in Deutschland und dem Einsatz von auf Leichtigkeit und Stabilität hin entwickelten Materialien: Ich komme nicht um den Eindruck herum, dass bei der Hochwertigkeit des Endprodukts die größte Schwäche des headflat liegt – ob es an der billig erscheinenden Befestigungsmethode des Smartphones, der Lieferung in Einzelteilen oder etwas anderem liegt, kann ich allerdings nicht sagen. Diejenigen, die bei sich ein potenzielles Anwendungsgebiet für den headflat sehen, sollten sich von der nicht optimalen Verarbeitung jedoch nicht abschrecken lassen – jene ist nämlich trotz der Schwächen durchaus noch akzeptabel.

headflat kaufen

Alle Interessenten können den Headflat entweder direkt beim in Karlsruhe ansäßigen Hersteller zum Preis von 39,99 € oder für momentan rund 35 Euro hier erwerben.

[UPDATE] In einer ersten Stellungnahme hat uns der Hersteller mitgeteilt, dass bereits an einer neuen Version des headflat gearbeitet wird, die neben einer besseren Befestigungsmöglichkeit und einer optional mitlieferbaren Kappe auch eine hochwertigere Verpackung erhalten soll.

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