Philips 5400 Series Kaffeevollautomat Test: Stylische Maschine mit Pfiff

Kaffee ist für manche Menschen fast ein Lebenselixier, viele genießen es zu Kuchen und einige trinken es nur mit gutem Milchschaum. Egal zu welchem Typ man nun gehört, ein Kaffeevollautomat kann viele Wünsche erfüllen. Die Vielfalt der Hersteller und Modelle macht die Wahl jedoch nicht gerade leicht. Das namenhafte und traditionsreiche Unternehmen Philips mit Wurzeln in den Niederlanden ist bekannt für Technik in vielen Bereichen. So beispielsweise auch beim Staubsauger Philips SpeedPro Max Aqua. Bei Kaffeevollautomaten ist die Marke ebenfalls bestens vertreten. Wir berichten nachfolgend zum Philips 5400 Series Kaffeevollautomat, welcher auch optisch ein Highlight ist.

Latte Macchiato aus Philips 5400 Series Kaffeevollautomat

Der erste Eindruck eines Produktes beginnt nicht nur für uns als Tester mit der Verpackung. Wenn man sich nach dem Kauf und voller Vorfreude durch Berge von Plastik wühlen muss, trübt es das Erlebnis. Beim Philips 5400 Series Kaffeevollautomat kann hiervon nicht die Rede sein. Clever und platzsparend sind alle Kleinteile verstaut. Der große Korpus der Kaffeemaschine lässt sich mit einem Band aus Kunststoff sehr leicht aus dem Karton heben. Das Auspacken ist rundum unkompliziert und macht Spaß, denn mit jedem Handgriff kommt der Kaffeevollautomat in seiner Ästhetik mehr zum Vorschein.

Philips 5400 Series Kaffeevollautomat: Aufbau und Einrichtung gehen schnell von der Hand

Im schick gestalteten Karton befindet sich neben dem Gerät ein AquaClean Wasserfilter, eine kleine Tube Fett für die Brühgruppe, ein Löffel für Kaffeepulver und ein Teststreifen zur Bestimmung der Wasserhärte. Zum finalen Aufbau sind nur wenige Handgriffe erforderlich. Das Netzkabel muss seinen Weg ins Gerät und in die Steckdose finden. Nach dem Einschalten kann man sich vom Display durch die Einrichtung führen lassen. Alternativ befindet sich alles auch gut beschrieben und bebildert in der umfangreichen Bedienungsanleitung.

Kaffeeauslass und LatteGo

Netzstecker

Vor dem ersten Kaffee müssen einige Schritte befolgt werden. Das Einsetzen der Abtropfschale versteht sich hierbei von selbst. Der mitgelieferte Test zur Bestimmung der Wasserhärte ist ein netter Service. In unter zwei Minuten kann der gemessene Wert dann an die Maschine weitergegeben werden. Das Einsetzen des AquaClean Filters ist optional. Er soll eine Entkalkung des Gerätes erst nach 5.000 Tassen möglich machen und wurde in unserem Test verwendet. Als letzter Punkt zur Vorbereitung gilt es noch den Wassertank und natürlich das Bohnenfach zu füllen.

Kinderleichte Bedienung durch intuitive Touch-Oberflächen

So fast startbereit wie der Philips 5400 Series Kaffeevollautomat nun da steht ist er eine echte Augenweide. Das matt-schwarze Kunststoff ist unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken und wirkt gleichzeitig modern sowie zeitlos. Die verchromten Elemente geben dem Gerät einen stilvollen Touch. Insgesamt fügt sich der Kaffevollautomat von Philips wunderbar in die Umgebung einer Küche oder eines Aufenthaltsraumes ein. Mit Maßen von 24,6 x 37,2 x 43,3 Zentimetern gehört das Gerät zu den kompakten Modellen seiner Klasse.

Display und Bedieneinheit

Wassertank wird nachgefuellt

Wenn nun fast der Startschuss zum ersten Kaffee gefallen ist, dann fällt einem sofort die schicke Bedieneinheit auf. Das TFT-Display befindet sich mittig und ist einwandfrei aufgelöst. Die obere Reihe bildet die beliebtesten Kaffeespezialitäten mit ansprechenden Bildern ab, welche gleichzeitig als Wähltaste fungieren. Ganz links befindet sich die etwas eingelassene Taste zum Ein- und Ausschalten. Direkt rechts daneben können individuelle Profile mit verschiedenen Einstellungen der jeweiligen Getränke angewählt werden – natürlich alles via Touch. Die dazu erforderlichen Pfeil- und Bestätigungstasten befinden sich rechts neben dem Display. Insgesamt ist die Bedienung durch die Bilder und Beschriftungen übersichtlich und intuitiv gestaltet.

Fünf Profile für individuellen Kaffeegenuss bei Aromastärke, Kaffee- und Milchmenge

Hat man sich nun für ein Getränk entschieden, kann dieses in seiner Zusammensetzung angepasst werden. Nach der Auswahl gelangt man direkt zur Ansicht der einzelnen Einstellungen. Ganz links befindet sich die Aromastärke mit dem Symbol einer Kaffeebohne. Aus fünf Stufen kann man hier mit den Pfeiltasten zwischen stark und mild wählen. Weiterhin können die Kaffee- und Milchmenge individuell bestimmt werden. Praktisch: Die Einstellungen werden dem jeweils angewählten Profil zugeordnet und für die nächste Zubereitung gespeichert.

Philips Kaffeevollautomat

Durch mehrfaches Antippen des leuchtenden Profil-Knopfes kann man sich durch vier verschiedenfarbige Profile wählen. Leuchtet keine Farbe, so befindet man sich im Gastmodus und keine Einstellungen werden gespeichert. Diese Funktion ist perfekt für einen Haushalt mit mehreren Kaffeetrinkern und individuellen Vorlieben beim Heißgetränk. Natürlich kann man auch Teewasser im Handumdrehen zubereiten. Dazu muss lediglich die LatteGo Einheit entfernt werden. Im nächsten Schritt wird das heiße Wasser unter den weiteren Getränken ausgewählt. Auch hier gibt es wieder mögliche Einstellungen: Neben der Temperatur kann noch die ausgegebene Menge gewählt werden. Aus dem Auslass für Heißwasser kommt dann innerhalb von wenigen Sekunden die perfekte Menge für den Tee.

Frau steht vor Philips 5400 Series Kaffeevollautomat

Folgende Getränke können mit dem Philips 5400 Series Kaffeevollautomat zubereitet werden:

  • Espresso
  • Kaffee
  • Americano
  • Latte Macchiato
  • Cappuccino
  • Café au Lait
  • Flat White
  • Caffee Latte
  • Caffee Crema
  • Espresso Lungo
  • Ristretto
  • ToGo-Becher
  • Milchschaum
  • Heißes Wasser

Blick von oben

Innovatives LatteGo Milchsystem ist leicht zu reinigen

Der Philips 5400 Series Kaffeevollautomat wird durch das LatteGo-Milchsystem zu etwas ganz Besonderem. Endlich gibt es keine schwer zu säubernden Schläuche mit Milchresten mehr. Das sehr leicht zu reinigende System ist wirklich bahnbrechend im Bereich der Kaffeevollautomaten. Nur zwei Teile machen die LatteGo Einheit perfekt: Ein becherartiger transparenter Behälter mit seitlichem Auslass und einem leicht aufzulegenden Deckel. Nur eine Handbewegung ist notwendig, um den Milchaufschäumer startbereit zu machen, denn er wird einfach auf den Heißwasserauslass gehängt.

Milch wird in LatteGo nachgefuellt

LatteGo wird eingehaengt

Die Taste mit dem Zahnradsymbol für die Einstellung hält weitere Individualisierungsmöglichkeiten bereit. Neben dem Stand-by Timer kann unter anderem die Displayhelligkeit und Brühtemperatur geändert werden. Eine händische Einstellung des Mahlwerkes kann die Stärke des Kaffees zusätzlich zu den Einstellungen im Getränkemenü beeinflussen. Hier hat man die Wahl aus gleich 12 Stufen, welche jedoch nur bei laufendem Mahlwerk geändert werden können.

Es gilt: Je niedriger der Mahlgrad, desto feiner und stärker wird der Kaffee.

Kaffeebohnen

Fach fuer gemahlenen Kaffee

Fach für gemahlenen Kaffee

Nach dem Genuss des Kaffees steht regelmäßig die Reinigung des Gerätes an. Dank der cleveren Bauweise sind die zu säubernden Teile schnell entnommen und lassen sich unter fließendem Wasser gegebenenfalls mit etwas Spülmittel gut reinigen. Der LatteGo Behälter und die Abtropfschale können sogar in die Spülmaschine. Auch die Brühgruppe sollte regelmäßig unter laufendem Wasser von Ablagerungen befreit werden. Monatlich wird eine intensive Reinigung mit einer speziellen Tablette des Herstellers empfohlen, so wird dem abgelagerten Kaffeefett der Kampf angesagt.

Abtropfschale wird entfernt

Ergebnisse aus dem Test des Philips Kaffeevollautomaten

Wie bereits erwähnt war die Einrichtung des Gerätes samt Test der Wasserhärte einfach und durch die Anweisungen auf dem Display nachvollziehbar gestaltet. Auch die Einstellungen für die jeweiligen Spezialitäten haben sehr gut funktioniert. Durch die Profile werden die Getränke für die jeweilige Person immer in der gewohnten Zusammensetzung gebrüht. Zwischen den Profilen kann schnell gewechselt werden und auch das Gastprofil erweist sich in der Praxis als hilfreich. Aus dem Test können wir das leichte Reinigen des LatteGo Milchsystems durchweg bestätigen. Die einfache Handhabung durch Einhängen auf den Heißwasserauslass ist ebenfalls sehr positiv zu bewerten. Die gesamte Einheit kann tagsüber auch gut im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Milch laeuft aus LatteGo in Tasse

Doch das Wichtigste beim Test eines Kaffeevollautomaten sollte der Kaffee an sich sein. Nach der einfachen Bedienung und leichten Reinigung ist das Getränk an sich das K.O.-Kriterium für potenzielle Käufer. Durch die vielfältigen Einstellungen von Mahlgrad, Aromastärke, Temperatur, Kaffee- und Milchmenge kann man einiges von dem kompakten Kaffee-Wunder erwarten. Natürlich ist die Wahl der Kaffeebohnen hierbei ebenso ausschlaggebend. Wir haben uns im Test für eine mittlere Röstung von hochwertigen Markenbohnen entschieden.

Philips 5400 Series Kaffeevollautomat: Geschmackstest bestanden

Um natürlich auch das LatteGo direkt zu testen, greifen wir beim ersten Getränk direkt zu einem Cappuccino. Nach nur wenigen Sekunden fließt die Milch samt Schaum ganz sanft in die Tasse. Der Lärmpegel ist absolut in Ordnung und das Ergebnis wird dies noch in ein angemessenes Verhältnis setzen. Auch das Mahlen des Kaffees verursacht Geräusche, welche bei einem Kaffeevollautomaten ja auch zum Entertainment gehören. Direkt strömt auch der köstliche Duft von Kaffee aus und das Heißgetränk wird komplettiert.

Kaffee laeuft in Tasse

Optisch sind unserer Meinung nach alle Getränke auf den Punkt gebracht. Der Cappuccino ist kräftig und hat eine perfekte Decke aus Milchschaum erhalten. Dieser ist stabil und luftig zugleich. Für eine Haushaltsmaschine sind wir von der Qualität der Getränke durchweg begeistert. Der integrierte Zähler am Philips 5400 Series Kaffeevollautomat kann dies beweisen. Durch die Einstellmöglichkeiten von Aromastärke, Kaffee- und Milchmenge kann bei jedem Kaffeegetränk nach Belieben variiert werden. Dadurch wird die Maschine mit Sicherheit jedem Geschmack gerecht.

Große Vielfalt an Einstellungen für das perfekte Getränk

Zusammen mit dem einstellbaren Mahlwerk bietet sich hier also geschmacklich eine große Vielfalt an Möglichkeiten. Bei der Anzahl der Getränke fehlt diese jedoch bei den Varianten mit Milch. Durch nur einen Auslauf am LatteGo System kann jeweils nur ein Getränk mit Milch produziert werden. Handelt es sich um Kaffeespezialitäten, dann können auch zwei Tassen parallel unter den geteilten Auslauf gestellt werden. Nach dem Vergnügen kommt aber leider nochmals Arbeit. Das Entleeren der Abtropfschale und des Behälters für Kaffeesatz ist jedoch sehr einfach ohne geht ohne viel Aufwand. Bis auf die Blende des Satzbehälters sind alle Teile auch spülmaschinenfest. Einen weiteren Pluspunkt bekommt der nach vorn herausziehbare Wassertank.

Wassertank steht neben der Maschine

Ob also schwarzer Kaffee, Latte Macchiato oder einfach nur Teewasser, der Philips 5400 Series Kaffeevollautomat ist für Liebhaber der aromatischen Heißgetränke perfekt geeignet. Seine platzsparenden Maße und die schicke Aufmachung machen ihn zu einer Augenweide in der Küche. Die leicht zu reinigenden Elemente runden das Gesamtpaket gekonnt ab. Für einen Preis von rund 650 Euro reiht sich der Kaffeevollautomat preislich am oberen Rand der mittleren Preisklasse ein. Die Kosten lohnen sich jedoch, denn dafür bekommt man nicht nur als Kaffeeliebaber einiges geboten. Von uns gibt es daher eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.


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Philips 5400 Series Kaffeevollautomat in Kueche

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