Tribit Bluetooth Lautsprecher Test: Von kompakt bis kraftvoll

Das schöne Wetter steht endlich wieder vor der Tür und die Saison der Bluetooth Lautsprecher nimmt Fahrt auf. Wie jedes Jahr geben wir euch einen ständigen Überblick zu aktuellen Modellen und testen für euch die unterschiedlichsten Speaker. In diesem Review dreht sich alles um das aktuelle Lineup von Tribit. Angefangen bei der StormBox Micro, über die XSound Go bis hin zur StormBox Pro – es sollte für jeden was dabei sein.

Drei Tribit Lautsprecher stehen in einem Regal

Drei Lautsprecher, drei Größen und drei verschiedene Klangarten

Der Hersteller Tribit mag nicht jedem ein Begriff sein, dennoch ist das Unternehmen im Bereich des mobilen Sounderlebnisses breit aufgestellt. Die neuesten Produkte möchten mit einer guten Preis-Leistung und aktuellen technischen Features wie USB C und Bluetooth 5.0 überzeugen. Was die einzelnen Boxen im Detail auszeichnet, erfahrt ihr im kommenden Abschnitt.

Kompakt, kraftvoll und perfekt für das Fahrrad: Die Tribit StormBox Micro

Wie der Name bereits erahnen lässt, ist die StormBox Micro ein besonders kompakter Bluetooth Lautsprecher. Mit 98,3×98,3×35,8 Millimetern und 257 Gramm ist er angenehm kompakt und leicht. Im Lieferumfang ist neben einem USB C Ladekabel lediglich noch ein Beipackzettel mit den wichtigsten Informationen enthalten. Die generelle Haptik und Optik ist ähnlich wie beim größeren Bruder, der StormBox Pro, ordentlich und zugleich robust. Die Oberseite ist vollständig mit einer Art Stoffgewebe überzogen. Wer die typischen JBL-Boxen kennt, kann sich ungefähr so die Haptik der StormBox Micro vorstellen

Drei Tribit Lautsprecher Boxen steht auf Stein

StormBox Micro Lieferumfang liegt auf einem TischDie Unterseite ist vollständig gummiert und mit einer Lasche versehen. Diese eignet sich perfekt, um den Lautsprecher an einem Fahrradlenker oder anderen Dingen zu befestigen. Selbst bei schnelleren Fahrten bergab hielt die Box sicher und verrutschte durch die Gummilasche nicht. Bedient wird der Speaker wie üblich über das Smartphone oder die drei Knöpfe auf der Oberseite. Dabei gibt es einen Knopf für lauter, leise und PlayPause.

Seitliche Knoepfe an einem Tribit Lautsprecher

Die Gummilasche wird eingehakt und sitzt anschießend fest

Seitlich befindet sich der Ein- und Ausschalter, der Bluetooth Pairing Knopf, der USB C Ladeanschluss, sowie sechs LEDs zur Akkuanzeige. Mit bis zu acht Stunden gibt Tribit die Spielzeit der StormBox Micro an. Bei höheren Lautstärken kamen wir eher auf 6-7 Stunden. Hört man mit moderater Lautstärke Musik, sind die 8 Stunden allerdings knapp erreichbar.

Das Wichtigste an einer Box, nämlich der Klang, hat uns bei der StormBox Micro besonders überrascht. Die allgemeine Haptik, Optik und Bedienung ist mehr oder weniger üblich für die Preisklasse. Die Soundqualität in Bezug auf die Größe ist jedoch überraschend gut. Der eingebaute Bass-Boost sorgt für einen voluminösen Klang mit ordentlichen Tiefen. Selbst kleinere Gartenpartys sind mit der StormBox Micro drin. Wer möchte kann auch zwei Boxen für einen Stereo-Klang koppeln.

StormBox Micro ist an einem Fahrradlenker befestigt

Gummiband an einem Lautsprecher an einem Fahrrad

Die Gummierung verhindert das Verrutschen am Fahrradlenker

Mit einem Preis von circa 37 Euro bietet die StormBox Micro eine ordentliche Verarbeitung, ein wasserdichtes Gehäuse, moderne Anschlüsse und einen wirklich satten Klang. Lediglich die Akkulaufzeit könnte gerne etwas mehr sein. Neben der schwarzen Farbvariante gibt es noch ein knalligeres oranges Modell.


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Mini Bluetooth Lautsprecher liegt auf einem Tisch

Preisangriff mit der XS0und Go: Was kann man klangtechnisch für unter 30 Euro erwarten?

Nun kommen wir zu einer weiteren kompakten Box, der Tribit XSound Go. Sie besitzt die „klassische“ längliche Form und ist mit 390 Gramm ebenfalls angenehm leicht. Im Lieferumfang gibt es auch hier neben den USB C Kabel und der Bedienungsanleitung nichts weiter zu bestaunen. Die Verarbeitung ist auch hier in Ordnung. Zwar besteht der Speaker bis auf das Metall-Gitter auf der Vorderseite vollständig aus Plastik, aber dennoch fühlt sich die XSound Go nicht billig an.

Tribit XSound Go inklusive Lieferumfang Ladekabel und BedienungsanleitungXSound Go Musikbox steht vor einer Pflanze in einem Regal

Auf der Unterseite sind insgesamt vier gummierte Standfüße für einen besseren Halt auf verschiedenen Untergründen. Seitlich ist eine Stoffkordel integriert, damit man die Box beispielsweise an seinen Rucksack hängen kann. Der USB C Port zum Aufladen ist hinter einer Gummi-Abdeckung auf der Rückseite, dort befindet sich auch ein AUX-Anschluss für Leute die kabelgebunden Musik hören möchten.

USB C und AUX Anschluss an einer Musikbox

Der USB C Ladeanschluss ist von einer Gummikappe verdeckt

Wie gewohnt erfolgt die Steuerung mit den Standardknöpfen auf der Oberseite. Eine Akku-Anzeige gibt es leider nicht. Tribit gibt hier satte 24 Stunden Laufzeit an. Realistisch sind eher 18-20 Stunden, was dennoch ein wirklich guter Wert ist. Kombiniert mit der kompakten Größe, der vollständigen Wasserfestigkeit und Bluetooth 5.0 sind das wirklich solide Daten bei einem Preis von unter 30 Euro.

Klanglich müssen wir den XSound Go in zwei Bereiche unterteilen. Dreht man die Lautstärke bis circa 70 Prozent auf, bekommt man einen wirklich soliden Klang für die Größe. Selbst etwas Bass ist bemerkbar und für eine Fahrradtour oder einen entspannten Tag im Park beziehungsweise am Strand ist das völlig ausreichend. Lediglich bei Lautstärken über 80 Prozent fängt der Bluetooth Lautsprecher leicht an zu kratzen und die Bässe fehlen.

Hand haelt komapkten Lautsprecher fest

Wer also eine laute und kraftvolle Box sucht, sollte sich nach einem anderen Modell umsehen. Ansonsten bekommt ihr für circa 29 Euro ein reisetaugliches Gesamtpaket mit moderner Technik und einer super Akkulaufzeit. Farblich stehen euch hier ein schwarzes oder wahlweise blaues Modell zur Verfügung.


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Nasser Bluetooth Lautsprecher mit Wassertropfen steht im Freien

Der XSound Go ist auch wie alle anderen Modelle vollständig wasserfest

Für alle die etwas mehr wollen: Die Tribit StormBox Pro

Last but not least kommen wir zu unserem Fazit des größten Modells aus der Reihe, der StormBox Pro. Den Lieferumfang müssen wir hier nicht nochmal erwähnen, da er identisch mit dem der beiden anderen Boxen ist. Die Haptik und Optik hat uns wirklich gut gefallen. Ober- und Unterseite, sowie der Henkel sind gummiert. Das sorgt für einen weichen und rutschfesten Stand. Ansonsten ist die Box wieder komplett mit dem robusten Stoffkleid ummantelt. Mit knapp einem Kilogramm an Gewicht spielt die StormBox Pro bereits hier in einer anderen Liga als die eben vorgestellten Lautsprecher.

StormBox Pro steht mit Lieferumfang auf einem SteinKnoepfe auf der Oberseite der Tribit StormBox ProDie Knöpfe zur Steuerung befinden sich auch hier wieder auf der Oberseite. Allerdings gibt es eine weitere Schaltfläche mit dem Schriftzug „XBass“. Wie der Name bereits vermuten lässt, sorgt dieser Knopf für einen verstärkten und tiefen Klang. Der USB C Port zum Aufladen befindet sich versteckt hinter einer Gummi-Abdeckung auf der Rückseite. Eine kleine Besonderheit: Es gibt einen USB A Anschluss an dem ihr beispielsweise euer Smartphone aufladen könnt.

USB A und USB C Anschluss an einem schwarzen Lautsprecher

Der USB A Port dient zum Aufladen externer Geräte wie zum Beispiel Smartphones

Tribit StormBox Pro in schwarz haengt in einem Busch an einem Ast

Auch die StormBox Pro ist vollständig wasserdicht und somit für den Außenbereich bestens geeignet. Der verbaute Akku ist mit 10.000 Milliamperestunden (gemessen bei 3,7 Volt) wirklich ordentlich und soll laut Tribit für bis zu 24 Stunden Spielzeit sorgen. Je nach Lautstärke empfinden wir circa 20 Stunden als realistische Angabe, was dennoch ein solider Wert ist.

Fazit zur StormBox Pro: Ein schicker Lautsprecher mit einem kleinen Defizit

Zusammengefasst stellt die StormBox Pro ein schickes Paket aus Optik, Haptik und Features wie der Wasserfestigkeit dar. Der Klang ist durch das runde Gehäuse deutlich räumlicher und vor allem fülliger als bei den anderen beiden Lautsprechern. Allerdings ist die StormBox Pro mit 119 Euro auch in einer deutlich höheren Preisklasse angesiedelt.

Bluetooth Lautsprecher haengt an einer Holzwand

Dreht man die Lautstärke auf über 80 Prozent, fängt der Speaker leider an etwas klirrig zu klingen. Bei dem Preis können das direkte Konkurrenzmodelle wie die Soundcore Motion Plus deutlich besser. Wer also nicht dauerhaft mit hoher Lautstärke Musik hören möchte, bekommt mit der StormBox Pro einen gut verarbeiteten Bluetooth Lautsprecher mit solider Akkulaufzeit. Mehr Infos und die Kaufoption findet ihr auf der Herstellerseite. Sobald die Box auf Amazon erhältlich ist, findet ihr diese unter dem nachfolgenden Link.


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Regallautsprecher neben einer Pflanze in einer Wohnung

Die StormBox Pro macht auch Indoor eine gute Figur

Nach dem Test aller drei Modelle konnten wir für uns ein klaren Gewinner ausmachen: Die StormBox Micro. Sie ist nicht nur klein und kompakt, sondern bietet auch noch das beste Verhältnis aus Preis-Leistung und Klang. Zudem sorgen Features wie die Wasserfestigkeit und die variable Gummischlaufe für viel Spaß unterwegs. Wer mit knapp 8 Stunden Akkulaufzeit auskommt, erhält hier unserer Meinung nach das beste Gesamtpaket. Wer noch mehr ausgefallene Speaker sucht, findet hier unsere Auswahl an Bluetooth Lautsprechern.

Bluetooth Outdoor Lautsprecher stehen auf einem orangenen Stuhl

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