Nebula Capsule Max Test: Mini-Beamer im Dosenformat von Anker

Über den Nebula Capsule und den Nebula Capsule 2 haben wir bereits berichtet, im Test hatten wir bislang noch keinen der kompakten Beamer. Heute testen wir für euch den brandneuen Mini-Projektor Nebula Capsule Max von Anker, der im Vergleich zu seinen Vorgängern nochmal eine ordentliche Schippe drauflegt. In unserem Testbericht zum Capsule Max bringen wir euch die Funktionalitäten wie WLAN, Lautsprecher, Akku sowie die Benutzeroberfläche näher und gehen auf Anschlüsse und wichtige Fakten ein.

nebula capsule max

Der Capsule Max wir von Anker unter der Marke Nebula vertrieben. Besonders auffällig ist das kompakte Design, das stark an eine Dose erinnert. Die Größe liegt dabei gar nicht mal so weit über der einer handelsüblichen Dose, wie man sie im Markt kaufen kann. Besonders spannend ist der Capsule Max dadurch für Anwender, die den Mini-Beamer mal schnell einpacken möchten und unterwegs, bei Freunden oder im Freien beispielsweise beim Campen einsetzen möchten. Durch einen eingebauten Akku, die integrierten Lautsprecher und dem aufgespielten Android-System wird er diesen Ansprüchen bestens gerecht – wie wir in unserem Test gemerkt haben.

Nebula Capsule Max – das mobile Kino für 4 Stunden!

Der Verpackungsinhalt des Capsule Max fällt relativ schlicht aus; doch was braucht man denn überhaupt, um einen All-in-One Beamer zu betreiben? Auch bei seinem großen Bruder, dem Capsule Mars 2, den wir bereits für euch im Test hatten, war nicht viel mehr  Zubehör dabei. So kommt der Capsule nur mit einem Ladegerät und einer Fernbedienung daher. Letztere wird bei uns schnell durch die passende Nebula Connect App ersetzt. So benötigen wir für den Betrieb lediglich das Smartphone und den Capsule Max selbst. Nach 3,5 bis 4 Stunden Einsatz wird er über das Ladekabel mit frischer Energie versorgt.

verpackung nebula capsule max

soft touch buttons akku beamer

Anschlüsse und Softtouch-Tasten für noch mehr Flexibilität

Um die Kern-Funktionen sowie die Anschlüsse anzusprechen schauen wir uns den kompakten Projektor mal rundherum an. Auf dem Kopf befinden sich die Softtouch-Tasten für die Steuerung des Beamers, wenn man das Smartphone oder die beigelegte Fernbedienung mal nicht zur Hand hat. Mit diesen Tasten lässt sich einwandfrei durch die Menüs navigieren und mit wenigen Tips schon der Lieblingsfilm via Amazon Prime Video oder Netflix starten. Auch der Rückseite findet man oben zwei Tasten – die obere leitet den Bluetooth-Speaker Modus ein, der den Beamer zum reinen Bluetooth-Lautsprecher macht und mit dem anderen Knopf wird der Beamer mit einem langen Druck ganz normal eingeschaltet.

bluetooth modus nebula capsule max

hdmi anschluss nebula capsule max test

Lässt man seinen Blick etwas nach unten schweifen schaut man auf vier Ein- bzw. Ausfänge. Von links nach rechts befindet sich hier der 3,5mm Audioausgang, der HDMI-Eingang, ein USB-A Port sowie ganz rechts der Eingang zum Aufladen des Capsule Max. Umschlossen wird das Gerät durch eine Gitterstruktur, die dafür sorgt, dass der Lüfter gute Arbeit leisten kann und auch die integrierten 8 Watt Lautsprecher nicht an Klang verlieren. Auf der Front befindet sich die Linse, die den 200 Lumen Lichtpegel nach vorne abstrahlt. So kann ein maximales Bild mit einer Größe von bis zu 100 Zoll erzeugt werden. Ein schneller Autofokus sorgt stets für die richtige Schärfe und Brillanz. Außerdem verfügt der Capsule Max über eine automatisch Trapezkorrektur und projiziert stets ein gerades Bild – selbst wenn er schräg links unten in der Ecke steht.

Zusammenfassend nochmal die wichtigsten Fakten zum Capsule Max

  • bis zu 200 ANSI Lumens Helligkeit
  • maximal 100 Zoll Bildformat
  • Klarer und satter 8W Lautsprecher
  • Nebula Connect App
  • Umfangreiche Konnektivität – für Streaming über WLAN oder Gaming an der Konsole via HDMI

Nebula Capsule Max im intensiven Einsatz

Wir haben den Capsule Max intensiv für euch getestet und möchten nun von unseren Erfahrungen mit dem Mini-Beamer berichten. So überzeugte uns der Kompakte durch seine schmalen Maße und konnte bisher in jedem Rucksack und jeder Tasche untergebracht werden. Aufgestellt war der Beamer mehr als flott: Einfach raus aus der Tasche, ab auf den Tisch und auf eine weiße Wand projiziert. Durch die gummierte Unterseite hält er sicher und rutschfest auf vielen Untergründen. Durch das praktische Stativgewinde ist er auch auf einem solchen fix montiert.

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stativ anschluss capsule max

nebula capsule max stativ

Echtes Kino-Feeling mit dem Kompakten – und die Akkulaufzeit?

Die Helligkeit von 200 Lumen reicht aus um einen komplett dunklen Raum in einen echten Kinosaal zu verwandeln. Zieht man jedoch das Stromkabel schafft er nur 100 Lumen, bzw. kommt nur so an seine versprochenen 3,5 bis 4 Stunden Akkulaufzeit – bei aktivem WLAN schafft er 3 Stunden. Wechselt man in den Einstellungen auf die volle Helligkeit, so ist schon nach unter einer Stunde Schluss. Wir empfehlen in den Einstellungen „automatisch“ aktiviert zu lassen. Der Energiesparmodus reicht immer noch um im Dunkeln problemlos Filme und Serien zu schauen oder via angeschlossener Konsole seiner Gaming-Leidenschaft nachzugehen.

Die eingebauten 8 Watt Lautsprecher versprechen viel – zumindest auf dem Blatt. Doch auch bei realer Verwendung überzeugen sie uns. Explosionen und basslastige Musik kommt sehr authentisch rüber und rundet das Erlebnis ab; man kann richtig in das Geschehen eintauchen. Wir sind sehr zufrieden mit dem Komplettpaket des All-in-One Beamers. Da hat Anker mit seinem Nebula Capsule Max wieder sehr gute Arbeit geleistet. Übrigens: Auch wie der große Bruder Mars 2, den wir oben verlinkt haben, schafft auch der Capsule Max stolze 720p. Also eine durchaus ansehnliche HD-Auflösung. Für seine Größe wirklich beachtlich!

fernbedienung und smartphone bedienung capsule max testbericht

Steuerung des Mini-Beamers via App und sonstige Funktionen

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Entwickler: Anker
Preis: Kostenlos
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Entwickler:
Preis: Kostenlos

Die Nebula Connect App kann ganz einfach aus dem jeweiligen App Store geladen werden. Die Installation ist schnell von der Hand und nachdem man im erscheinenden Menü den passenden Beamer, in unserem Fall den Nebula Capsule Max, ausgewählt hat, kann es auch schon losgehen. Man sogar die Möglichkeit den Beamer mit einer Art Mauszeiger zu steuern. So fungiert der Touchscreen des Smartphones als Touchpad wie auch am Notebook – sehr clever und auch angenehm in der Handhabung. Das hat uns auch beim Mars 2 schon sehr gut gefallen.

netflix streaming nebula capsule max

nebula beamer capsule max youtube

YouTube, Amazon Prime Video und Netflix sind die drei Apps, die wir fast ausschließlich auf dem Nebula Capsule Max laufen lassen. Die Bedienung ist sehr einfach und durch Android 8.1 auch ziemlich schnell. Eine neue Serie oder ein Lieblingsfilm ist schnell ausgesucht. Die Menüführung ist in jeder Applikation fast identisch zu anderen Geräten – Übersichtlichkeit wird hier groß geschrieben. Auch das Spiegeln des Smartphone-Bildschirms geht problemlos. So haben wir unseren iPhone-Screen mühelos geteilt und konnten Urlaubsbilder zeigen oder einfach nur kurz in Safari auf unseren Lieblingsblog navigieren. Gadget-Rausch.de kann sich sehen lassen.

Anker Nebula Capsule Max – unser Fazit!

Wow – wir müssen sagen, dass wir lange auf den Mini-Beamer gewartet haben. Wir sind schon lange gespannt und haben jede der Funktionen und Leistungsdaten verinnerlicht. Nachdem der Beamer dann da war wurden wir nicht enttäuscht. Der Capsule Max hält genau das, was er auch verspricht. Beste Bildqualität und hohe Leuchtkraft bei guter Akkulaufzeit und Flexibilität. Problemloses Streaming, kinderleichte Bedienung und sogar HDMI für uneingeschränkte Konnektivität. Der Capsule Max ist ein echter Alleskönner, der uns auf voller Länge überzeugt hat. Preislich liegt er bei 499 Euro.


Es soll noch etwas heller und lauter sein? Und ein etwas größerer Beamer macht euch nichts aus? Schaut unbedingt beim Mars 2 vorbei. In unserem Nebula Mars 2 Test betrachten wir den großen Bruder vom Capsule Max und gehen auf alle Funktionen und Leistungsdaten ein – ein Blick lohnt sich allemal.


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