Tineco TOASTY ONE Test: Der smarte Toaster aus der Zukunft

Wir leben im Jahre 2022 und mittlerweile sind viele Produkte smart geworden. Egal ob Staubsauger, Auto oder Uhr – alles ist smart. Auch in der Küche bieten Geräte wie Öfen, Kaffeemaschinen oder Mikrowellen immer mehr smarte Funktionen. Mit dem Toasty One stellt Tineco nun einen der ersten smarten Toaster vor. In diesem Testbericht nehmen wir das Küchen Gadget genauer unter die Lupe, finden für euch heraus was an dem Toaster so besonders ist und ob ihr euch ein solches Gerät für eure Küche anschaffen solltet. 

Seitenansicht eines smarten Toasters mit Display

Tineco ist mittlerweile zu einer internationalen Größe auf dem Haushaltsmarkt geworden. Vor allem im Bereich Staubsauger haben sie in vielen Punkten die Nase vorn und überzeugen immer wieder mit neuen smarten Funktionen. Mit dem Toasty One stellen sie nun ihren ersten smarten Toaster vor. Welche Features er im Vergleich zu herkömmlichen Toastern mitbringt erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Tineco Toasty One: Das Design aus der Zukunft

Beim Auspacken des Toasty One merkt man schnell: Hier handelt es sich um keinen normalen Toaster. Er wirkt aufgrund der weißen Glanzoberfläche aus hochwertigem Kunststoff in Kombination mit den chromfarbenen Akzenten sehr modern. Der erste Blick fällt jedoch direkt auf das große LED Touch-Display auf der Vorderseite. Dieses ist extrem ungewöhnlich für einen Toaster und verleiht ihm direkt einen futuristischen Look. Eingeschaltet wird der Toaster über die einzige physische Taste, die sich direkt unter dem Display befindet. Der Toaster funktioniert ohne eine Anmeldung oder Registrierung per App, so dass man direkt loslegen kann. Auch als praktisch empfanden wir das Krümelfach, wodurch der Toaster problemlos gereinigt werden kann.

Gesamtansicht des Toasty One

Physischer Knopf des Toasty One

Kruemelfach eines Toasters

Dank des praktischen Krümelfaches kann der Toaster ohne Probleme gereinigt werden.

Das kann ein smarter Toaster

Ein Toaster soll eines gut können: Toasten. Bei herkömmlichen Toastern kann man meist über einen Drehregler einstellen, wie stark das Toast geröstet werden soll. Meistens gibt es dann noch ein Modus für tiefgekühltes Brot und eine Aufbackfunktion für Brötchen, die dann mit Hilfe eines Gitters auf den Toaster gelegt werden. Grundsätzlich funktioniert der Toasty One ähnlich, hat jedoch einen entscheidenden Unterschied. Im Gegensatz zu normalen Toastern wisst ihr nämlich, über eine animierte Anzeige auf dem Display, schon vor dem Toastvorgang wie der Toast nach dem Toasten aussehen wird. Zudem zeigt euch der Toaster über eine Anzeige in Prozenten wann euer Toast fertig ist.

Doch ist das schon alles? Nein! Es gibt nämlich eine weitere Besonderheit des Toasty One. Ihr habt die Möglichkeit die zwei Toasts unabhängig voneinander zu toasten. Ihr mögt euer Toast also lieber etwas heller, euer Partner oder Familienmitglied jedoch schön knusprig-braun? Mit dem Toasty One ist das kein Problem. Hier kann einfach von jedem Schlitz des Toasters der Röstgrad eingestellt werden und schon bekommt ihr zwei unterschiedlich getoastete Brote.

Das Favoritenmenue des Toasty One

Start druecken bei dem smarten Tineco Toaster

Toasty One mit zwei unterschiedlich gebraeunten Broten

Funktionen des Toasty One im Überblick

Nun sind wir schon auf die Besonderheiten des Toasty One eingegangen. In den folgenden Zeilen wollen wir noch einmal genauer auf die einzelnen Funktionen zu sprechen kommen. Das Menü des Toasters ist in drei Abschnitte gegliedert. Der erste Menüpunkt ist der smarte Modus. Hier könnt ihr über einen Slider exakt einstellen wie stark ihr das Brot toasten möchtet. Seid ihr mit dem Toastergebnis zufrieden habt ihr die Möglichkeit eure Einstellung als Favorit abzuspeichern. Dies wurde anschaulich durch kleine Emojis gelöst, die ihr verknüpfen und beim nächsten Toastvorgang einfach auswählen könnt.

Nun kommen wir zum zweiten Menüpunkt. Hier könnt ihr wie bei einem normalen Toaster einfach den gewünschten Röstgrad auswählen, auf Start Drücken und schon werden eure Toasts automatisch eingezogen und getoastet. Wir empfanden den Modus allerdings als sehr ähnlich zum smarten Modus, da ihr hier ebenfalls einen Vorschau des Ergebnisses bekommt und zudem auch die Toasts unabhängig voneinander toasten könnt. Der einzige Unterschied ist dass ihr hier keinen Slider sondern einzelne Buttons habt und es die Möglichkeit gibt, bei jedem Toastvorgang anzugeben, ob ihr einen Toast nur aufwärmen wollt oder ob es sich um einen tiefgekühlten Toast handelt. Im smarten Modus erkennt der Toasty One dies automatisch.

Gleichmaeßiges Toasten mit dem Toasty One

Favoriten bei dem smarten Tineco Toasty

Einstellungen fuer den Toasty One von Tineco

Der dritte Punkt des Menüs sind die Einstellungen. Viel gibt es hier jedoch nicht auszuwählen. Ihr könnt zur gewünschten Menüsprache wechseln und entscheiden ob ihr die Toasts unabhängig oder wie bei gewöhnlichen Toastern zusammen toasten wollt. Hier hätten wir uns noch eine App-Anbindung oder beispielsweise das Einschalten einer Sprachausgabe gewünscht.

Was uns generell gefehlt hat ist eine Aufbackfunktion für Brötchen. Es wird nämlich kein Gittergestell für den Toaster mitgeliefert und auch die Funktion zum Aufbacken von Brötchen sucht man hier vergeblich. Der Toasty One spezialisiert sich also komplett auf das Toasten von Scheibenbrot. Hier sollte man zudem darauf achten möglichst helles Toastbrot zu nutzen. In unserem Test hat das Vollkorn-Toastbrot die smarte Erkennung des Bräunungsgrades teilweise irritiert, wodurch das Brot teilweise zu braun wurde.

Tipp: Die smarte Erkennung des Bräunungsgrades funktioniert mit hellem Toastbrot am besten!

Manueller Modus eines smarten Toasters

Manueller Modus des Tineco Toasters

Vergleich zweier Toasts aus dem smarten Toaster von Tineco

Unterschiedliche Bräunungsstufen des Toasty One.

Fazit: Ist das die Zukunft des Toastens?

Der Toasty One ist definitiv ein sehr interessantes Küchengerät und ein guter Vorgeschmack darauf, was uns in der Zukunft erwarten wird. Doch ist der Toasty One wirklich die Zukunft? Wir empfinden besonders die Vorschau des Toastvorgangs sowie das unabhängige Toasten zweier Brote als sehr praktische Features. Diese können nur durch ein großes Touch-Display realisiert werden, weshalb wir dieses auf keinen Fall überflüssig finden. Dennoch sollte man sich die Frage stellen, ob man diese Spielereien wirklich braucht und ob ein Toaster überhaupt smart sein muss. Wir würden uns zudem wünschen, dass der Toaster in Zukunft noch smarter und die Auswahl an verschiedenen Brortsorten erweitert wird.

Wer jedoch jetzt schon die Zukunft der Toaster bei sich auf der Küchenzeile stehen haben möchte, der kann das Gerät für rund 300 Euro erwerben und bekommt dafür die volle Kontrolle über den Toastvorgang und ein wirklich schickes Gerät, was in jedem Fall ein echter Hingucker ist und sich definitiv in jedes Kücheninterieur einbetten lässt.


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Tineco Toasty One in Betrieb

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