Seek Thermal – Wärmebildkamera für den Privatgebrauch

Ob aus beruflichen Gründen oder vielleicht auch nur durch das Fernsehen, hat jeder bereits mindestens einmal das Bild einer Thermografiekamera gesehen. Diese kann die Oberflächentemperatur von Gegenständen und Mensche, anhand deren Ausstrahlung von Infrarotstrahlung messen. Dies ist in diversen Berufszweigen ein unheimlich nützliches Verfahren, um beispielsweise in der Elektrotechnik Schwachstellen, die von Überhitzung bedroht sind, zu finden oder im Bauwesen Energieverluste durch Wärmeaustritt an Gebäuden zu vermindern.

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Ein kleines Problem steht dem allumfassend genialen Prinzip der Wärmebildkameras jedoch häufig im Weg, ihr Preis. Mit der Preisklasse, die meist in der Höhe eines neuen Kleinwagens liegt, können sich nur die wenigsten kleinen Firmen anfreunden und verzichten deshalb auf die praktischen Geräte. Ein Unternehmen, das diesem Problem nun jedoch trotzt, konnten wir auf der diesjährigen IFA kennenlernen, wobei sie uns gleich ihre äußerst preiswerte und kompakte Alternative zu den herkömmlichen Kameras gezeigt haben.

SeekThermal – Thermografie aus der Hosentasche

Seek Thermal nennen sie sich und haben es sich zum Ziel gemacht Thermografiekameras für einen erschwinglichen Preis zu produzieren. Im Sortiment kann Seek Thermal bereits mehrere Kameraversionen anbieten. Dabei fällt zuerst deren erstaunlicher Größenunterschied zu den typischen Wärmebildkameras auf. Während diese im Größenverhältnis eher einer Filmkamera ähneln, passen die von Seek angeboten Modelle problemlos in die Hand.

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Das Modell CompactXR ist dabei nicht einmal viel mehr als Adapter für das eigene Smartphone. Diesen steckt ihr einfach an den Stromanschluss eures Handys an und könnt daraufhin über Bluetooth und einer App auf die Kamera zugreifen. Diese ermöglicht es euch Fotos und Videos mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln aufzunehmen, zu speichern und zu teilen. Der dabei erkannte Temperaturbereich liegt zwischen -40 °C und 330 °C und das auf eine Distanz von 15 Zentimeter bis 550 Meter.

Für jeden, der sich nun über die Auflösung wundert, dem sei gesagt, diese ist vollkommen ausreichend und reicht problemlos um Feuchtigkeit in Wänden zu erkennen oder winzige Elektroinstallationen zu überprüfen. Das Modell RevealXR biete hierbei nahezu identische Werte, ist jedoch in eine etwas größere, dafür aber robuste Version der CompactXR. Durch das stabilere Gehäuse und den eingebauten Bildschirm kommt die RevealXR ohne Smartphone aus und ist vor allem für den Einsatz von Arbeitern, Feuerwehrmännern und Jägern gedacht. Beide Kameras sind auf Amazon erhältlich. Die CompactXR kostet 315 Euro und die RevealXR für 477 Euro. Nachfolgend ein Testvideo vom YouTube-Kanal 2brothersadventures.

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