musegear finder 2 Test: Schicker Schlüsselfinder mit eigener App

Das Problem der verlorenen Gegenstände kennt wahrscheinlich jeder. Am häufigsten verloren geht der Schlüsselbund. Ist dieser wirklich weg, so ist es umständlich, für jeden Schlüssel Ersatz zu beschaffen oder gar Schlösser austauschen zu müssen. Diverse Helfer aus der Kategorie der Technik Gadgets sollen für Abhilfe beim ewigen Suchen sorgen. Wir hatten den musegear finder 2 im Test und berichten euch von unseren Erfahrungen mit dem smarten Produkt. 

Hand haelt Musegear finder 2 fest

Zunächst wollen wir die vom Hersteller angegebene Funktionsweise beleuchten. Der musegear finder 2 soll am Schlüsselbund oder einem anderen Wertgegenstand befestigt werden. Der Download der markeneigenen App ist erforderlich. Nur wenige Schritte sollen notwendig sein, um den eigenen Finder zu aktivieren. Die App kann nun den Finder klingeln lassen und macht das Suchen wesentlich leichter. Umgekehrt kann mit der Taste auf dem Gadget auch das Smartphone angepingt  werden – so die knappe Theorie.

Übrigens: Wir haben den finder 2 getestet. Das Unternehmen musegear bietet mit seinem finder mini und dem finder flat noch weitere Produkte an, die sich optimal in deinen Alltag integrieren lassen.

Weiterhin legt musegear viel Wert auf Datenschutz. Neben dem Verzicht auf eine Crowd-Funktion, muss man sich in der App für die Nutzung des finder 2 auch nicht registrieren oder seine Daten hinterlegen.

musegear finder 2: Kompakter Schlüsselfinder in vielen Farboptionen

Geliefert wird der finder 2 in einer kompakten Pappschachtel. Eine Bedienungsanleitung, eine Schlaufe für den Schlüsselbund, ein 3M-Klebepad und ein Dreieck aus Kunststoff zum Öffnen des Produkts beim Batteriewechsel. Der finder 2 von musegear ist quadratisch mit abgerundeten Ecken und hat Maße von 35 x 35 x 6 Millimeter. Das Loch für den Schlüsselring oder die Schlaufe ist oben rechts. Weitere Löcher sind für den Ausgang des Tonsignals eingelassen. Seitlich befindet sich noch ein kleiner Schlitz, um das Öffnen des Finders einfacher zu machen. Eine CR2032 Knopfzelle liefert die Energie und sollte etwa einmal im Jahr ausgetauscht werden.

Musegear Lieferumfang mit Bedienngsanleitung und Zubehoer

Elektronik im Inneren eines Blueooth Chips liegt auseinandergebaut auf einem Tisch

Die App musegear finder muss für die Nutzung heruntergeladen werden. Nach einer kurzen Einrichtung kann man die überschaubaren Funktionen nutzen. Das Hinzufügen und Benennen mehrerer finder 2 ist möglich. Ebenfalls kann man die aktuelle Signalstärke zwischen den Such-Helfern und dem Smartphone ablesen. Eine weitere wichtige Information ist natürlich der aktuelle Akkuladestand. Nach zwei Wochen intensiver Testzeit können wir übrigens immer noch 100% Ladung vorweisen.

Übersichtliche App mit sinnvollen Konfigurationsmöglichkeiten

Eine Karte zeigt die aktuelle Position vom musegear finder 2 an. Sollte man sich nun aus dem Radius des Geräts entfernen, kann man eine Nachricht in Form eines Banners oder Klingelns am Smartphone bekommen. Dies lässt sich alles in den Einstellungen der übersichtlichen App managen. Auch bestimmte Modi wie Schlafen oder Ruhe kann man selbst konfigurieren. Eine besonders clevere Funktion lässt sich ebenfalls direkt aus der App steuern, denn der finder 2 kann über die App auch als Fernauslöser fungieren. Einfach auf das Fotosymbol in der App tippen, das Handy positionieren und mit dem Knopf auf dem Finder das Foto auslösen.

iPhone mit Tracker App liegt neben einem Bluetooth Chip

Musegear App Screenshots

Natürlich haben wir auch den Härte-Test gemacht und ein Szenario des Verlierens vom Schlüsselbund imitiert. Die ersten Nachrichten vom Verlassen des Radius haben wir ignoriert. Erst nach einigen Kilometern haben wir wieder einen Blick in die App geworfen. Dort wird dann der letzte Standort mit Signal vom Smartphone angezeigt. Nun muss man einfach Glück haben, dass der Schlüssel oder eben der Wertgegenstand noch an diesem Platz liegt. Eine Navigation kann man ebenfalls aus der App mit Apple Karten oder Google Maps starten. Ziel ist dann der Punkt, an dem das Handy das Signal vom musegear finder 2 verloren hat, in unserem Fall knapp 20 Meter vom Schlüsselbund entfernt.

Bluetooth Chip haengt an einem Schl%C3%BCsselbund

Bluetooth Tracker finder 2 auf einem Tisch

Kurz vorm Ziel kann man nun die Funktion des akustischen Signals zum Einsatz bringen. In unserem Falle hat dies jedoch nicht auf Anhieb geklappt, da sich der finder 2 nicht direkt mit dem Smartphone gekoppelt hat. Nach wenigen Minuten umherlaufen war dies endlich der Fall und der Schlüsselbund samt elektronischem Finder konnte angepingt und damit auch gefunden werden. Je nach Lage des finder 2 und der möglichen Verbindung zum Handy kann dies also eine kurze Zeit dauern und man sollte nicht direkt aufgeben.

Musegear Finder in einem Geldbeutel mit 1 Euro Muenze

iPhone mit Bluetooth Tracker auf der Rueckseite

Jeder Nutzer und jede Nutzerin hat eine Lieblingsfarbe. Auch darauf geht das deutsche Unternehmen ein. Es gibt verschiedene Farben und somit lässt sich der Schlüsselbund aufpeppen. Es ist also nicht nur ein Stück Plastik, sondern kann in knalligen Farben wie Orange und Pink auch ein echter Hingucker sein. Passende Halterungen aus Leder machen das Gadget schick und sorgen sicher auch für neugierige Blicke.

Finder 2 ist an einem schwarzen Rucksack befestigt

Der musegear finder 2 hat uns im Großen und Ganzen überzeugt. Bei wenig komplexen Situationen mit überschaubarem Radius erledigt der Finder seinen Job zuverlässig. Das Anpingen funktioniert einwandfrei und man kann sicher sein, der gesuchte Gegenstand oder das Handy befindet sich in der Nähe. Ein weiterer Vorteil liegt in der Nutzbarkeit mit verschiedenen Betriebssystemen. Die Schlaufe zur Befestigung am Schlüsselbund oder ähnlichem ist ebenfalls positiv hervorzuheben. Um das Produkt mit dem AirTag von Apple zu vergleichen, lassen sich hier einige Parallelen ziehen und dennoch große Unterschiede herausstellen.

Apple AirTag und Musegear Finder 2 liegen nebeneinander auf einem Tisch

Zwei Bluetooth Chips liegen flach nebeneinander

Positives Fazit zu praktischem Finder-Gadget

Ein AirTag kommt leider ohne jegliche Befestigungsmöglichkeit daher und ist nur für Apple User nutzbar. Auch kostentechnisch liegt er knapp 10 Euro höher. Die Funktion der Crowd-Nutzung von anderen Apple Usern und die hochwertige Technik machen ihn jedoch sensibler und damit etwas genauer. Rundum ist das Produkt von musegear jedoch eine gelungene & günstigere Alternative und braucht sich nicht hinter der kalifornischen Konkurrenz zu verstecken. Preislich liegt ein musegear finder 2 bei 24,99 Euro. Dies ist ein wirklich fairer Preis für Produkt samt App. Die musegear finder 2 sind im 3er-Set auf Amazon.de noch günstiger.


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