LoCoMoGo Train – spielend einfach Programmieren lernen für Kinder

Mit LoCoMoGo Train sollen Kinder ab einem Alter von 4 Jahren einfach Programmieren lernen; und das sogar ohne einen Bildschirm in der Hand zu halten. Ermöglicht wird das Ganze durch ein altbewährtes Spielzeug: Der Lokomotive. Wie genau das Gadget Kindern dabei helfen soll programmieren zu lernen, sagen wir euch im folgenden Beitrag. Fest steht, solche Kinder Gadgets sind pädagogisch gesehen wirklich wertvoll.

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Dem Team hinter dem LoCoMoGo Train lag es am Herzen wirklich jedem Kind das Lernen einer Programmiersprache zu ermöglichen. Wichtig war dem Team jedoch auch, dass das Kind dabei den Spaß an erster Stelle sieht. Nur so funktioniert das Prinzip überhaupt in schon so jungen Jahren coden zu lernen. Kinder zwischen 4 und 12 Jahren sollen mit dem Programmier-Zug arbeiten können.

LoCoMoGo Train – so geht Programmieren für Kinder

Das Wichtigste am Programmieren ist wohl das Verständnis und Denken zu erlangen wie Code überhaupt geschrieben wird. Ganz vorne dabei sollte bei einem pädagogischen Spielzeug deshalb die einfache Verständlichkeit sein – so auch beim LoCoMoGo Zug.

Wohl jedes Kind, egal ob Junge oder Mädchen, hat in seiner Kindheit mal eine Rennbahn oder eine Holzeisenbahn aufgebaut und bespielt. Dabei lag ebenso der Spaß im Vordergrund. Die Eisenbahn, die wir euch in diesem Beitrag vorstellen funktioniert ähnlich, jedoch steckt in ihrem Inneren noch viel mehr Technik als bei den bekannten Gerätschaften. Denn die LoCoMoGo Eisenbahn erkennt Farben, Konturen und hat einen schnellen Prozessor mit an Bord.

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Wie funktioniert das Programmieren-Lernen mit dieser modernen Eisenbahn?

Im Prinzip ist es wirklich simpel. So arbeitet das Kind mit einfachem Klebeband, welches in verschiedenen Farben daherkommt. Jede Farbe steht dabei für eine andere Funktion und schaltet beispielsweise das Licht der Lokomotive ein oder lässt ebendiese beschleunigen. All das funktioniert ganz ohne einen separaten Bildschirm. Wir finden das gut, denn heutzutage finden Kinder ihren Weg schon früh genug zu mobilen Endgeräten.

Die Strecke, die die LoCoMoGo dann zurücklegt, kann man natürlich auch selbst kreieren. Ebenso mit einem Tape, diesmal in schwarz. Die Eisenbahn erkennt durch einen Sensor am Boden nämlich nicht nur Farben, sondern auch Kontraste bzw. Konturen und folgt ganz einfach den auf dem Boden aufgeklebten Tape. Es sind der Kreativität also keine Grenzen gesetzt. Die Eisenbahn könnte demnach problemlos auch durch die ganze Wohnung fahren.

locomogo train

Erweiterbarkeit und App für Fortgeschrittene

Der Zug kann übrigens durch andere Sets des Herstellers ergänzt werden, so werden der Kreativität noch lange keine Grenzen gesetzt. Eine App stellt der Hersteller trotz der Befürwortung von „Programmieren lernen ohne Bildschirm“ dennoch zur Verfügung – jedoch eher für die fortgeschrittenen und älteren Nutzer und in Kombination mit einem anderen Paket. Damit sind dann auch echte Codezeilen auf dem Bildschirm übersichtlich dargestellt, die das Kind wiederum dem Programmieren ein Stückchen näher bringen. Programmiert wird via Drag and Drop in C.

Alles in allem macht das Produkt einen sehr durchdachten Eindruck und sollte wirklich halten was es verspricht; das preisgünstigste Set startet ab 89 Euro. Die ersten Tests und Bewertungen im Laufe der Zeit werden zeigen, was das Team geleistet hat. Mehr Informationen zum LoCoMoGo Train selbst und zu Preisen sowie der Verfügbarkeit lest ihr auf der LoCoMoGo-Kickstarterseite.

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