AirBell Test: Clevere Fahrrad-Klingel mit Apple AirTag-Fach

Bluetooth Tracker waren gewiss keine Marktneuheit, als Apple im Jahr 2021 deren AirTags vorgestellt hat. Seit dem gibt es allerlei praktisches Zubehör rund um den kompakten Tracker. Eine clevere Möglichkeit sein Fahrrad, Moped oder anderes Gefährt zu schützen, bietet die AirBell. Eine Klingel, welche einen getarnten AirTag verbirgt. Wir haben das Gadget für euch getestet.

Klein und unauffällig: Die AirBell

Mit den Apple AirTags lassen sich viele nützliche Dinge anstellen und nahezu jede Art von Produkten verfolgen. Erst vor kurzem haben wir euch in unserem Test das DONBOLSO Wallet Air vorgestellt, ein Geldbeutel mit integriertem AirTag-Fach. Heute geht es um die AirBell, welche Fahrräder, E-Scooter und mehr im Falle eines Diebstahls wieder auffindbar machen soll.

Die AirBell im Überblick: Installation, Funktionsweise und Erfahrungen

Umschweifende Worte zum Thema Lieferumfang können wir uns sparen. Die AirBell wird unkompliziert in einer kleinen Kunststofftüte geliefert. Mit dabei ist neben der Klingel noch ein Schraubendreher zur Befestigung. Ironischerweise ist das Auffälligste der AirBell, ihre Unauffälligkeit. Richtig gehört, die schlichte Optik ist nahezu gewöhnlich und die AirBell sieht daher aus wie eine handelsübliche Fahrradklingel. Genau darum ging es dem Hersteller, um somit Langfinger in Sicherheit zu wiegen.

Kommen wir nun zur Montage der AirBell, diese ist denkbar einfach. Hierzu löst man die Schraube auf der Unterseite und schiebt die Klingel auf den gewünschten Lenker. Dabei hat der Hersteller auf den typischen Lenkerquerschnitt von 22 Millimeter gesetzt. Die beiliegende Schraube erlaubt jedoch etwas Spielraum bei der Lenkergröße. Nach dem Festziehen, kann nun der AirTag eingesetzt werden. Dabei ist wichtig zu beachten, dass dieser nicht im Lieferumfang der Klingel beiliegt.

Zum Einsetzen des Apple Trackers dreht man mit dem beiliegenden Schraubenzieher die Unterseite auf der die Feder sitzt. Anschließend kann der obere Teil der AirBell per Drehung entfernt und der AirTag eingelegt werden. Verschließt man die Fahrradklingel wieder, ist nichts mehr vom weißen Tracker sichtbar.

MIt dem Lösen dieser Schraube lässt sich der Apple AirTag einsetzen

Alle Einzelteile der AirBell im Überblick

Da größtenteils Kunststoff bei der Klingel zum Einsatz kommt, wird die Empfangsqualität nicht beeinträchtigt. Wir haben unser Test-Fahrrad primär im ländlichen Raum genutzt und selbst hier immer wieder den aktualisierten Standort sehen können. Die hohe Dichte an Apple Geräten sorgt je nach Umgebung für ein solides Tracking des Zweirades.

In der “Wo ist?” App von Apple lässt sich nun das Fahrrad einfach aufspüren

Wer möchte kann die AirBell auch an einem Kleinkraftrad, einem E-Scooter oder weiteren mobilen Fahrzeugen mit Lenker installieren. Zur Warnung anderer Verkehrsteilnehmer funktioniert die Klingel ebenso. Der Klang ist dabei durchschnittlich und ausreichend laut.

Fazit: Nicht ganz günstig, aber eine gute AirTag-Integration für mehr Sicherheit

Gerade bei preisintensiven E-Bikes, welche vielleicht noch kein smartes Tracking integriert haben, bietet die AirBell eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit sein geliebtes Zweirad zu verfolgen. Ein Diebstahl wird dadurch zwar nicht verhindert, aber immerhin besteht die Möglichkeit sein Rad wieder zu finden. Wer diese Sicherheit haben möchte, muss aktuell circa 25 Euro bereithalten. Wir sind nach unserem Kurztest mit der AirBell sehr zufrieden, auch wenn der vom Hersteller aufgerufene Preis nicht ganz niedrig ist.


AirBell kaufen

(derzeit ist die AirBell nur direkt auf der AirBell Hersteller-Website zu haben)


Was dir auch gefallen könnte...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.