Dirt Devil Blade im Test: Akku-Staubsauger mit 360°-Einsatz

Man kennt sie als kabellose Staubsauger, Akku-Staubsauger oder beutellose Akkusauger. Alle Bezeichnungen betiteln ein und das selbe Produkt: Einen kabellosen Staubsauger mit eingebautem Akku, der beutellos reinigen kann und deutlich angenehmer im Gebrauch ist, als ein herkömmliches Staubsauger-Modell. Wir haben für euch den Blade 32V von Dirt Devil unter die Lupe genommen und möchten euch von unseren Erfahrungen während des Tests berichten.

Das Handteil des Blade 32V ist sehr ergonomisch

Der Dirt Devil Blade 32V kommt in einer großen länglichen Verpackung zu euch nach Hause, die zum einen das Herzstück des Blade, den eigentlichen Sauger, beinhaltet als auch das Saugrohr und die Bodendüse. Für die erweiterte Nutzung sind noch Aufsätze für Parkett und Fliesen beigelegt sowie spezielles Zubehör, um Fugen und Möbel absaugen zu können – praktisch! Doch nun nehmen wir den Dirt Devil Akku-Sauger erst mal in Betrieb und lassen uns von seinen Funktionen überzeugen, davon hat er, laut Hersteller, nämlich einige zu bieten.

Zunächst halt man lediglich das Handteil in der Hand. Das Saugrohr kann einfach mit einem Klickmechanismus an das Handteil angesteckt werden, diesem folgt die Bodendüse mit integrierter motorbetriebener Bürste (24 x 16 x 5 Zentimeter), um besonders auf Teppichen für schnelle und saubere Saugergebnisse zu sorgen. Hält man nun den Blade 32V in der Hand, so fallen schnell einige praktische Funktionen auf:

Blade 32V mit praktischem Handteil samt Steuerungseinheit

Zum einen kann man das Handteil entweder von oben oder aber von hinten in der Hand halten, was beim Saugen unter Tischen oder unter dem Sofa zusätzliche Freiheit bietet und angenehm ist; zum anderen blickt man auf der Hinterseite des Handteils auf das Smart Control Funktionsfeld – hier erhält man stets den aktuellen Stand des Akkus und kann einkalkulieren, ob man sich beim Saugen noch Zeit lassen kann oder lieber sputen sollte. Die Anzeige ist dabei auf vier LED-Felder aufgeteilt, während eines der Felder für 25% des Akkustandes steht und beim Betrieb nach und nach erlischt. Vorn am Handgriff befindet sich eine weitere LED-Leiste, die im Betrieb und beim Aufladen des Akku-Saugers aktiv ist.

Das Handteil des Blade 32V ist sehr ergonomisch 2

Außerdem blickt man auf der Rückseite des Staubsaugers noch auf zwei weitere Buttons, die grün aufleuchten und den „Boost Mode“ sowie die „Brushbar“ aktivieren. Der Boost-Modus ist direkt beim Einschalten des Akku-Saugers über den oberen Power-Button am Handteil aktiv und kann bei Belieben ausgeschaltet werden. Die Saugleistung ist dann zwar etwas schwächer, doch um gewöhnlichen Saugarbeiten nachzugehen, reicht das noch vollkommen aus. Außerdem ist die Geräuschkulisse ohne Boost-Modus deutlich geringer und sorgt für erstaunte Gesichter, wenn ein verschüttetes Müsli trotzdem sauber vom Boden aufgesaugt wird.

Motorbetriebene Bürste kümmert sich um hartnäckigen Schmutz

Bei der Brushbar handelt es sich um eine motorbetriebene Bürste, die in der Bodendüse integriert ist und beim Aktivieren über die Steuereinheit am Handteil mit ihrer Arbeit beginnt. So sind Teppiche schnell und einfach gereinigt, aber auch hartnäckigerer Schmutz auf Parkett oder Fliesen ist rasch entfernt. Durch eine zusätzliche grüne LED am Kopf der Bodendüse wird dem Nutzer visualisiert, sobald die Bürste aktiv ist. Dies ist jedoch auch akustisch zu hören, da die Bürste und der Motor logischerweise für zusätzliche Geräusche sorgen, was uns jedoch während der Testzeit nicht negativ aufgefallen ist.

Smart Control Dirt Devil Blade 32V

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Der Akku-Sauger von Dirt Devil liegt angenehm in der Hand und wiegt rund drei Kilogramm. Damit ist er zwar kein Leichtgewicht, kann aber problemlos eine halbe bis dreiviertel Stunde am Stück in der Hand verweilen. Auch weibliche Hände haben keine Beschwerden beim Gebrauch über längere Zeit feststellen können. Dank des flexiblen Halses an der Bodendüse, kann der Staubsauger mit leichten Drehungen des Handteils einfach gesteuert werden. Außerdem kommt man somit auch schnell unter Möbel wie Schrank und Sofa, sofern diese eine Bodenfreiheit von mindestens zehn Zentimetern bieten. Seitlich kann das Saugrohr um jeweils 35 Grad geneigt werden. Die Rollen der Bodendüse sind sehr leichtgängig; man könnte sogar von Spaß am Putzen sprechen.

Angenehme Größe und lange Akkulaufzeit

Das Saugrohr ist aus Aluminium gefertigt und ist 68 Zentimeter lang. Zusammen mit dem Handteil können auch größere Personen gut mit dem Dirt Devil Blade 32V Akku-Sauger hantieren. Personen zwischen 1,70 und 1,95 hatten den Sauger im Gebrauch und alle konnten gut mit dem Gerät umgehen; auch nach einer dreiviertel Stunde saugen hatte niemand Rückenschmerzen. Die Akkulaufzeit beträgt laut Dirt Devil bis zu 45 Minuten – da die Laufzeit bei einem Akku-Sauger eine der wichtigsten Spezifikationen ist, haben wir hier auch ein besonderes Hauptaugenmerk draufgelegt. Maximal sind wir auf insgesamt rund 55 Minuten Laufzeit gekommen, das jedoch nur ohne den Boost-Modus und mit ausgeschalteter Bürste in der Bodendüse.

Schaltet man nun die Bürste hinzu kommt man auf rund 40 Minuten. Lässt man alle Komponenten auf Höchstlast laufen und schaltet den Akku-Sauger Blade 32V in den Boost-Modus samt aktivierter Bürste, so kommt man noch auf rund 25 Minuten Akkulaufzeit – immer noch zufriedenstellend. Alles in allem hat uns der Punkt der Laufzeit gut überzeugen können. Wir hatten nie das Gefühl nicht rechtzeitig mit dem Saugen der Wohnung fertig zu werden, sondern konnten entspannt der Hausarbeit nachgehen.

Akku Sauger Dirt Devil Laden

Nach dem Gebrauch muss der Akku-Sauger natürlich wieder geladen werden. Das geschieht mit einem gewöhnlichen Kabel, das man unten im Handteil einstecken kann. Eine Plastikführung sorgt für ein schnelles Einschieben – zwischen 3 bis 4 Stunden benötigt der Dirt Devil Blade 32V, um wieder voll aufgeladen zu sein. Das sind gute Werte, wenn man den Staubsauger mit der Konkurrenz vergleicht. Gut gefallen hat uns, dass die Bodendüse einrastet, wenn man den Staubsauger aufstellen möchte. So kann er einfach an ein Regal oder Ähnliches angelehnt werden, wenn man ihn nicht benötigt und steht dort sicher. Alternativ kann man den Sauger auch an die Wand hängen; hierfür hat Dirt Devil eine Wandhalterung mitgeliefert – Pluspunkt!

Praktisches Zubehör für flexible Nutzung

Das mitgelieferte Zubehör, wie zum Beispiel eine Fugendüse oder ein Möbelpinsel, war schnell montiert und kann entweder direkt am Handteil oder am Saugrohr angebracht werden. So sind auch Spinnenweben an der Decke oder Fugen in der Ecke schnell gereinigt. Wir konnten in unserem Test sehr gute Ergebnisse erzielen und haben Stellen geputzt, die wir vorher noch nie im Blick hatten. Durch die flexiblen Einsatzbereiche und die 360 Grad Funktion, wie Dirt Devil sie nennt, kann man wirklich das ganze Haus oder die ganze Wohnung saugen.

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Der Staubbehälter des Blade 32V fasst übrigens 600 Milliliter, was in unserem Test auch positiv aufgefallen ist. Während dem Saugen wirbelt der Schmutz im Staubbehälter umher, was auf die Helix Technologie, einer speziellen Saugtechnik, zurückzuführen ist. Das sorgt auch dafür, dass der Staub im Inneren leicht verdichtet wird und somit mehr in den Staubbehälter passt. Ist dieser jedoch trotzdem mal voll und die Marke des maximalen Füllstandes erreicht, so kann man den Behälter einfach öffnen und entleeren. Dieser Vorgang geht schnell von der Hand und ist innerhalb weniger Sekunden erledigt. Die Handhabung des Dirt Devil Blade 32V ist sehr einfach und durchdacht – auch für weniger technik-affine Benutzer ist der Akku-Sauger problemlos verwendbar.

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Der Filter im Blade 32V ist schnell gereinigt

Der integrierte Staubfilter kann sogar unter fließendem Wasser ausgespült werden, jedoch sollte man darauf achten den Filter danach lange genug trocknen zu lassen. Bei 24 Stunden seid ihr auf der sicheren Seite und könnt wieder weitersaugen. Die Reinigung des Filters ist je nach Benutzungsintensität des Dirt Devil unterschiedlich oft durchzuführen. Bei kleineren Wohnungen, die ein bis zwei Mal in der Woche gesaugt werden, genügt es wahrscheinlich, wenn man den Filter ein bis zwei Mal im Jahr reinigt. Solange die Saugkraft des Akku-Saugers jedoch noch zufriedenstellende Ergebnisse liefert, muss man hier keine Hand anlegen.

Fazit zum Akku-Sauger Blade 32V von Dirt Devil

Insgesamt hat uns der Dirt Devil Blade 32V sehr gut gefallen und konnte uns überzeugen. Er bietet hohen Komfort und einfache Handhabung. Alle aufkommenden Situationen und Konfrontationen mit Schmutz in der Wohnung konnten mit dem Dirt Devil Akku-Sauger zufriedenstellend beseitigt werden. Die Saugleistung ist hervorragend; zusammen mit der Smart Control Bedienung und der motorbetriebenen Bürste sind stets saubere Ergebnisse zu erwarten. Besonders gut gefallen hat uns der normale Saug-Modus, der durch eine sehr niedrige Geräuschkulisse überzeugen konnte. Tierhaare und Schmutz auf Hochflor-Teppich waren dank der Bürste auch schnell entfernt.

Die Direkt Helix Technologie sorgte während der gesamten Testzeit für gleichbleibende und maximale Saugkraft, egal in welcher Position der Staubsauger gehalten wurde. Zudem hat uns der kabellose Staubsauger von Dirt Devil auch optisch gut gefallen. Wir können den Blade 32V uneingeschränkt weiterempfehlen. Besonders für Menschen, die großen Wert auf Sauberkeit in jeder Ecke und jeder Kante legen – auch an der Decke und unter dem Sofa – ist der Dirt Devil ideal geeignet. Für 299 Euro kann der Akku-Sauger gekauft werden.


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Blade 32V herausnehmbarer Filter

Dirt Devil Blade im Test: Akku-Staubsauger mit 360°-Einsatz
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