Tefal OptiGrill Elite Test: Grillen auf eine ganz neue Art & Weise

Ein Kontaktgrill gehört zu den eher nicht alltäglichen Haushaltsgeräten. Auch wir haben uns ganz unvoreingenommen an diesen Test gewagt und kannten diese Art von Grill vorher nicht. Die vielfältigen Möglichkeiten haben uns direkt überzeugt und wir sind mittlerweile Fan vom Kontaktgrill. Genauer gesagt haben wir das Modell Tefal Optigrill Elite GC750D unter die Lupe genommen und berichten in den folgenden Zeilen von unseren Erfahrungen mit dem Gerät.

Der OptiGrill Elite war schnell aus seiner bunt bedruckten und relativ kompakten Verpackung herausgeholt. Neben dem Gerät selbst war noch ein Rezeptheft und die Bedienungsanleitung mit Garantiekarte enthalten. Lediglich die Saftschale muss vorne am Gerät noch eingesetzt werden und dann könnte es auch schon losgehen. Der Aufbau des Grills ist relativ simpel. Zwei Kontaktflächen lassen sich aufeinander legen und Grillen die Zutaten von oben und unten.

Tefal OptiGrill Elite: Simpel und genial zugleich

Am Bügel befinden sich die touchsensitiven Knöpfe und ein gut aufgelöstes Display. Das Netzkabel ist mit knapp unter 80 Zentimetern nicht besonders lang. Im Test hat uns dies tatsächlich das eine oder andere Mal bei der Standortwahl eingeschränkt. Mit einem Verlängerungskabel ist dies zwar schnell erledigt, aber ein paar Zentimeter mehr, hätten nicht geschadet. Für den Einsatz in der Küche ist die Länge perfekt. Darf der OptiGrill Elite jedoch auch mal Outdoor zum Einsatz kommen, wird es komplizierter. Der erste negative Kritikpunkt wird das Ergebnis jedoch nicht enorm beeinflussen, dies sei schon verraten.

Tefal OptiGrill Elite von oben

Das beigelegte Rezeptheft klärt sehr anschaulich über die Bedienung des Gerätes auf. In diversen Sprachen werden die Programme genauer erläutert. Auch der manuelle Modus findet genügend Beachtung und führt damit in das kreative Grillen ein. Die folgenden Seiten geben genüsslich bebildert viele nette Rezeptideen an die Hand. Da einem zu diesem Zeitpunkt schon das Wasser im Munde zusammenläuft, dauerte es auch nicht lange bis zum ersten Praxiseinsatz.

Ein gutes Rinderhüftsteak und Gemüse sollte es sein. Dass die Zutaten nicht zusammen zwischen die Kontaktflächen können, ist direkt klar. Jedes Grillgut muss einzeln zubereitet werden und profitiert auf diese Art und Weise von den perfekt abgestimmten Einstellungen. Die Kartoffeln wurden ungekocht in gleich dicke Scheiben geschnitten. Wie dick diese sind, ist dabei zunächst egal. Etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer machen die Knolle dann schmackhaft.

 

Gemuese auf dem OptiGrill Elite

Vorinstallierte Programme mit verschiedenen Garstufen

Der Optigrill gibt nach dem Einschalten direkt die 12 Programme und den manuellen Modus zur Auswahl. Mit den Pfeiltasten lässt es sich leicht zur gewünschten Speise navigieren. Das Kartoffel-Programm war hier richtig und nach der Auswahl mit der Taste “OK” wird die Vorheizzeit eingeläutet. Das besondere an dem Display ist die farbige Umrandung, die immer eine zeitliche Einschätzung geben kann. Der weiße Bereich, der auf einer Uhr circa 15 Uhr bis 18 Uhr darstellen würde, gibt die Zeitspanne des Aufheizens an. Ein kleiner Pfeil am Display läuft die Spanne ab und auch ohne genaue Zeitangabe sieht man den Fortschritt sehr gut.

Menue vom Kontaktgrill

Ist der Pfeil am Übergang zum blauen Bereich angekommen, ertönt auch ein akustisches Signal und fordert zum Einlegen der Speisen auf. Die untere Grillfläche fällt nach vorne ab, was zum Ablaufen des Fleischsaftes und des Fettes von Speisen sehr praktisch ist. Ölige Kartoffelscheiben finden jedoch auch den Weg nach unten. Schnell erkennt man jedoch kleine Erhebungen, die das Grillgut vor dem Absturz sichern. Werden die Scheiben dort zuerst angeordnet, fällt nichts mehr in die Saftschale. Der Deckel kann geschlossen werden.

Gut ablesbares Display und einfache Menüführung

Das Display zeigt nun an, dass die Dicke des Grillguts berechnet wird. Dies dauert bis zu einer Minute, bevor man mit den weiteren Informationen zur verbleibenden Restzeit versorgt wird. Hier ist es nun stark von den eingelegten Speisen und den Programmen abhängig. Bei Kartoffeln ist die nächste Stufe beispielsweise “weich”. Bei anderen Optionen gibt es mehrere Garstufen, die je nach Vorliebe genutzt werden können. Der fortlaufende Pfeil zeigt den Fortschritt und das Display die verbleibende Zeit bis zur nächsten Stufe an.

Dicke wird berechnet auf display von Kontaktgrill

Restzeitanzeige im Kartoffel Programm

Kartoffeln auf dem Kontaktgrill

Die Kartoffeln haben am Ende ihrer Garzeit ansehnliche Grillstreifen und sind gut gegart. Wenn sie entnommen wurden, fragt der Tefal OptiGrill Elite, ob man im gleichen Programm nachlegen möchte. Ein Wechsel zurück zur Übersicht ist auch mit einem Knopfdruck erledigt. Das Steakprogramm wird angewählt und die Aufheizzeit dafür beginnt, ist jedoch schnell abgeschlossen. Werden hier zwei Steaks gleichzeitig gebraten, so ist die Dicke natürlich wesentlich wichtiger für einen übereinstimmenden, gemeinsamen Garpunkt.

Mittig am Griff gibt es noch zwei zusätzliche Knöpfe. Links, wird das Auftauen aktiviert und rechts die GrillBoost-Funktion. Letzteres ist ein zuschaltbarer Booster für stärkere Grillstreifen und noch mehr Röstaromen. Er empfiehlt sich vor allem bei Fleischgerichten.

Fertiges Steak mit Kraeuterbutter und Kartoffeln

Perfektes Grillergebnis bei verschiedenen Fleischsorten

Ein Rindersteak kann roh, blutig, Medium oder Well Done gegessen werden. Die Stufen werden visuell und akustisch angekündigt, sodass der korrekte Garpunkt kinderleicht erkannt werden kann. Der wiederum wird über einen Sensor berechnet, welcher die Dicke des Steaks erkennt. In unserer Testphase haben wir dies mit mehreren Sorten Fleisch beziehungsweise Steaks getestet und hatten wirklich ausnahmslos ein perfektes Grillergebnis.

Steak steht neben Tefal OptiGrill Elite GC750D

Steak liegt im OptiGrill Elite

Geflügelfleisch war stets gar und blieb saftig, Gemüse hatte leckere Röstaromen und eine gute Konsistenz, in Wraps zerlief der Käse und er bekam eine stabile Form. Auch bei Sandwiches sind viele Kreationen möglich. Generell wird die Kreativität was das Grillen mit dem Tafel OptiGrill Elite angeht sehr angeregt. Im Internet gibt es zahlreiche Blogbeiträge, Rezepte und Videos zu dem Thema.

So haben wir uns beispielsweise (ohne Fotobeweis) auch an Waffeln getraut. Unter den vorderen beiden Füßen wurde ein Frühstücksbrett platziert, sodass das Gefälle der unteren Grillplatte ausgeglichen ist. Der Waffelteig wurde in zwei Punkten auf den Grill gegeben und bei 220 Grad zwei Minuten lang im manuellen Modus gebacken. Optisch sind die Waffeln vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, geschmacklich jedoch einwandfrei und kinderleicht zubereitet.

Garzeitanzeige Steak Programm

Garzeitanzeige Steak Programm

Positives Fazit für den Tefal OptiGrill Elite GC7050D

Generell bietet der manuelle Modus viel Spielraum für Gerichte, die nicht direkt mit den Standard-Programmen möglich scheinen. Die Temperatur kann zwischen 120 Grad und 240 Grad in 10er-Schritten eingestellt werden. Ein Timer mit bis zu 60 Minuten Laufzeit hilft beim Grillen. Die 12 vorinstallierten Programme decken jedoch schon die beliebtesten Gerichte und Zutaten sehr gut ab. Die Menüführung mit den Pfeiltasten ist einwandfrei.

Untere Grillplatte wird zum Reinigen entfernt

Obere Grillplatte wird zum Reinigen entfernt

Saftschale wird entfernt

Saftschale wird in den Geschirrspueler gestellt

Ebenso simpel ist auch die Reinigung des Gerätes. Durch die hochwertige Beschichtung sind auch hartnäckig erscheinende Rückstände leicht mit Wasser und Spülmittel entfernbar. Eine Reinigung in der Spülmaschine ist für die beiden Grillplatten und die Saftschale ebenso möglich. Alles ist leicht vom Gerät abnehmbar. Das Handling des OptiGrill Elite ist rundum durchdacht und einfach. Die kompakten Maße machen ihn leicht im Schrank oder einem Küchenauszug verstaubar. Somit fällt das Fazit insgesamt sehr positiv aus und wir können eine klare Kaufempfehlung aussprechen.


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Steak und Gemuese vom OptiGrill

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