Shoka Bell: Sicherer Radfahren mit der schlauen Klingel

Gadgets, die das Fahrrad smarter machen gibt es inzwischen einige – von unsichtbaren Lichtern über Design-Fahrradklingeln hin zu schlauen Diebstahlsicherungen. Ein Produkt, das mehrere Funktionen vereint ist dagegen schwer zu finden. Dieses Problem will Shoka Bell nun endlich lösen.

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Über einige Fahrrad-Gadgets hatten wir ja schon einmal einen eigenen Beitrag veröffentlicht. Bei Shona Bell lässt der Name vermuten, dass vor allem die Fahrradklingel ersetzt werden soll. Und tatsächlich bietet das Gadget dazu einige nützliche Funktionen: Verschiedene Klingeltöne gehören natürlich zur Grundausstattung, die Lautstärke der Shoka Bell soll sich darüber hinaus aber noch den Umgebungsgeräuschen anpassen können. Zudem kann der Fahrer für verschiedene Situationen entsprechend personalisierte Klingeltöne verwenden. Ein freundliches Klingeln, um Fußgänger auf sein Kommen aufmerksam zu machen oder ein eindringliches Hupen, um von Autos in gefährlichen Situationen wahrgenommen zu werden. Natürlich ist es auch möglich, eigene Sounds über die passende App aufzunehmen oder herunterzuladen.

Weit mehr als eine Klingel

Die App dient weiteren Zwecken. So steckt in der Shoka Bell auch ein vollwertiges Navigationssystem, das sogar verspricht, die sicherste Route zu wählen und nicht unbedingt die eventuell kürzeste, jedoch gefährlichere Route. Über ein Community-Feature sollen die schlauen Klingeln sogar vor besonders verkehrsreichen Kreuzungen warnen können, wobei Shoka von Haus aus auf Open Street Maps setzt.

Die Anweisungen des Navigationssystems werden übrigens über die im Gadget vorhandenen LEDs angezeigt. Diese dienen dann auch als Frontlicht mit weiteren Sicherheitsmerkmalen: So schaltet sich das Licht nicht nur automatisch an, wenn es dunkel wird, sondern es passt sich allgemein der Umgebungshelligkeit an und stellt so sicher, dass man als Fahrradfahrer einerseits nicht übersehen wird, andererseits aber auch die anderen Verkehrsteilnehmer nicht unnötig blendet beziehungsweise ablenkt. Selbst der Geschwindigkeit soll sich das Licht anpassen.

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shoka bell

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Die Initiatoren von Shoka Bell, ein Team aus Fahrradenthusiasten, legen also viel Wert auf sicheres Radfahren, aber auch die Sicherheit für das Fahrrad kommt dabei nicht zu kurz: In der Lenkerhalterung der Shoka Bell versteckt sich ein Bewegungssensor, der zusätzlich darauf aufmerksam macht, wenn das Fahrrad ohne Wissens seines Besitzers bewegt wird. Weitere Funktionalitäten, die zu einem smarten Fahrradgadget dazu gehören, sind in Shoka Bell ebenfalls eingebaut. Ein Aktivitätentracker zählt genauso dazu wie eine Funktion, die sich den Parkplatz des Drahtesels merkt. In Zukunft soll die Shoka Bell auch eingehende Anrufe anzeigen können oder als Bluetooth-Fernbedienung für das Smartphone dienen.

Shoka Bell jetzt auf Kickstarter vorbestellen

Die Funktionsvielfalt der Shoka Bell hat natürlich seinen Preis. Knapp 100 Euro muss man selbst für das Early-Bird-Angebot einplanen, was aber immer noch fast 40 Prozent unter dem geplanten Verkaufspreis liegt. Dafür kann man aus vier verschiedenen Farben auswählen und bekommt dann im Frühling 2017, passend zur neuen Fahrradsaison, die schlaue Klingel geliefert. Das Finanzierungsziel von 75.000$ hat Shoka Bell zwar noch nicht erreicht, bei einer Finanzierungsquote von über 80% und 28 verbleibenden Tagen kann man aber davon ausgehen, dass die Kickstarter-Kampagne erfolgreich verlaufen wird.




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Ein Kommentar

  1. thorsten sagt:

    Diese Klingel scheint eines von vielen Projekten bei Kickstarter zu sein, die nie realisiert wurden und werden, die Unterstützer aber auf ihren Kosten sitzen geblieben sind. Habe dieses Projekt selbst unterstützt und die „Erfinder“ melden sich seit über einem Jahr nicht mehr.. „Betrug“ darf man ja nicht schreiben, sonst könnte man sich strafbar machen, während die wahren „Betrüger“ weiter ihre Geschäfte machen (dürfen)….. Also „nur“ ein weiterer Rohrkreppierer bei Kickstarter und ein finanzieller Schaden für jeden Unterstützer neuer Ideen. Sehr ärgerlich. Auch Kickstarter scheint dies wenig zu interessieren, weshalb ich zukünftig keine Projekte bei Kickstarter oder Indigogo unterstützen werde.

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