AirBuddy: Tauchen ohne Pressluftflasche bis 12 Meter tief

Tauchen ist für ambitionierte Taucher wohl das schönste Hobby der Welt. Man fühlt sich frei und schwerelos und kann sich unscheinbar in die Unterwasserwelt einbringen. Unterwasserlebewesen wie Fische und Korallen werden auf eine intensive Art und Weise wahrgenommen – der wohl größte Unterschied zum Schnorcheln. Denn beim Tauchen ist man mittendrin und blickt nicht nur von oben auf das tiefe Blau herab. Um das Tauchen jetzt so einfach und unkompliziert wie das Schnorcheln zu machen, gibt es den AirBuddy.

AirBuddy ist ein aktuelles Projekt auf Kickstarter, das Tauchen mit der Einfachheit des Schnorchelns verbinden möchte. Jeder hatte wohl schon mal eine Taucherbrille und einen Schnorchel auf und hat sich von den Wellen treiben lassen, um die Unterwasserwelt zu beobachten. Schnorcheln ist gerade deshalb so beliebt, weil es jeder machen kann und man dafür keine großen Vorbereitungen treffen muss. Beim Tauchen sieht das schon anders aus, denn hier benötigt man gleich ein ganzes Equipment, von der Taucherweste, über Gewichte bis hin zur schweren Taucherflasche mit Pressluft.

Während man um eine Taucherbrille natürlich nicht herum kommt, möchte das australische Startup die schwere Pressluftflasche des Tauchers ersetzen und mit einer mobilen Kompressor-Lösung, die an der Wasseroberfläche schwimmt, einen vollwertigen Tauchgang von bis zu 45 Minuten und bis zu 12 Meter tief ermöglichen. Mit seinen kompakten Maßen schafft es AirBuddy sogar in einen Rucksack und kann jederzeit nach Belieben des Tauchers eingesetzt werden.

Tauchen mit der Einfachheit des Schnorchelns

Schwimmt man beim Schnorcheln gemütlich auf der Wasseroberfläche und sieht weit unter sich einen Taucher, der gerade mit einer Wasserschildkröte liebäugelt, kann man schon mal neidisch werden. Doch eine Grundausbildung sollte in jedem Fall absolviert werden, um der Unterwasserwelt unter Berücksichtigung des Sicherheitsaspekts begegnen zu können. Mit AirBuddy ist Tauchen nun viel einfacher und man benötigt keine separate Taucherflasche oder ein schweres Jacket. Doch wie genau kommt die Luft zum Taucher?

AirBuddy besteht aus zwei Komponenten. Zum einen ist da die leichte Taucherweste, die auf der Rückseite einen Schlauch entgegen nehmen kann und nach vorne hin das Atemgerät weiterleitet und zum anderen die AirBuddy-Station an der Wasseroberfläche mit Akku-betriebenem Kompressor, der die frische Luft zum rückenseitigen Anschluss an der Taucherweste führt. Man ist künftig also nicht mehr auf eine vollgefüllte Taucherflasche angewiesen, sondern nur noch auf den Akku des mobilen Kompressors. Dieser soll jedoch auch bei atmungsintensivem Tauchen bis zu einer Dreiviertelstunde durchhalten. Ein großer Vorteil zum Tauchen mit Flasche, denn hier kann ein Tauchgang mit einer 220bar Flasche schon nach 20-30 Minuten vorbei sein, wenn man seine Atmung nicht unter Kontrolle hat.

AirBuddy bringt mehr Unterwasser-Freiheit

Durch den Luftschlauch am Rücken soll man laut Hersteller nicht sonderlich eingeschränkt werden; im Gegenteil: AirBuddy soll ein deutlich größeres Gefühl der Freiheit bieten, da man sich an Land und auch Unterwasser deutlich flexibler bewegen kann, als mit der sperrigen Flasche auf dem Rücken. Und freier, bzw. der Unterwasserwelt näher, fühlt man sich mit AirBuddy sowieso als mit dem gewohnten Schnorchel. Genaueres wird wahrscheinlich erst durch die ersten Tests von AirBuddy durch Magazine und Blogs an die Öffentlichkeit gelangen. Rund 1.150 Euro kostet das rund drei Kilogramm schwere Taucher-Gadget und kann auf der Kickstarter-Seite vorbestellt werden.

AirBuddy: Tauchen ohne Pressluftflasche bis 12 Meter tief
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