YI Actioncam im Test: Leistungsstark mit Ultra-Weitwinkel

Ob für den Urlaub, das Hobby oder einfach nur so; eine Actioncam fehlt nur noch in wenigen Haushalten technikaffiner Nutzer. Wir möchten uns mit diesem Beitrag einer Action Kamera widmen, die mit ihrem Gesamtpaket überzeugt und neben einem schnellen Prozessor auch gut mit einem 16 Megapixel Sensor punkten kann. Im Folgenden unser Kurztest zur YI Actioncam 2K.

Yi Actioncam getestet

Unterschätzen darf man sie nicht, die kleinen Kameras, die heutzutage auf so einigen Snowboard- und Fahrradhelmen zu finden sind. Auch Selfiesticks oder Drohnen werden oft mit Action Kameras bestückt. Bei viel Action müssen die kleinen Gadgets auch viel aushalten; die einen schaffen das schon mit ausgeklügelt verbauter Technik, die anderen mit einem sichernden Gehäuse. Heute möchten wir uns die kleine 2K Actioncam von YI anschauen. Wir halten das weiße Modell in den Händen, alternativ könnt ihr euch aber auch für schwarz entscheiden.

Schicke Actioncam mit wasserdichtem Gehäuse

Äußerlich gefällt uns die YI Kamera schon gut. Wenige Knöpfe und ein austauschbarer Akku sind die ersten Dinge, die uns auffallen. Während die Front und die Rückseite glatt sind, heben sich die seitlichen Flächen geriffelt hervor – so liegt die YI gut in der Hand. Die Kamera ist mit einem Ambarella A7LS Prozessor ausgestattet, der auf den 16 MP Sensor abgestimmt ist und sogar Full HD Aufnahmen mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen kann. Bildstabilisierung und Rauschunterdrückung ist ebenso mit an Bord. Aufgenommen wird alles über das 155 Grad Weitwinkelobjektiv. Die Blende darf mit 2,8f vermerkt werden.

Yi Actioncam 2

Das von uns getestet Modell verfügt über ein mitgeliefertes Gehäuse. Dieses schützt die Kamera vor Stürzen, Stößen aber auch vor Wasser. So kann man mit der YI Actioncam und dem angebrachten Gehäuse bis zu 40 Meter in die Tiefe abtauchen. Zudem ist das Gehäuse doppelt verglast und verfügt über eine Anti-Beschlag-Beschichtung. Ein Stativaufsatz mit Gewinde ist ebenso im Lieferumfang enthalten. Abgerundet wird das Programm der Kamera mit insgesamt 11 unterschiedlichen Videomodi sowie 4 Foto-Funktionen. Der Hersteller möchte seine Kunden wirklich mit einem Allrounder überzeugen; uns gefällt’s!

Die praktische YI Action App unterstützt bei den Aufnahmen

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In unserem Test haben wir uns erstmal die YI Action App auf unser Handy geladen. Hiermit lässt sich die YI Actioncam ganz einfach koppeln und zwar über Wifi. Die Kamera baut in diesem Fall ein 2,4Ghz Netz auf, bevor man sich mit dem Smartphone problemlos einwählen kann. Man sieht direkt was die Kamera sieht. Ein kleiner Lag ist zwar zu erkennen, doch die Live-View Möglichkeit gefällt uns trotzdem gut. Man könnte auch direkt auf dem Smartphone ein Video starten oder Fotos schießen. Über das Smartphone-Menü hat man nun auch die Möglichkeit verschiedene Foto- und Videomodi einzustellen und sich beispielsweise für eine Zeitraffer-Aufnahme, den Burst-Modus oder für Video-Streaming zu entscheiden.

yi Actioncam

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Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit den Aufnahmen der YI Actioncam. Sie stellt bei bereits ausreichend guten Lichtverhältnissen klare Bilder und Videos bereit. Besonders der 60 fps Modus hat uns beeindruckt und lässt einen noch tiefer in das aufgenommene Erlebnis eintauchen. Man erhält mit der Yi Actioncam für rund 115 Euro einen wirklichen Allrounder mit einem wasserdichtem Gehäuse und einem Stativgewinde. Auch die Tonaufnahmen mit dem integrierten Mikrofon sind brauchbar, wobei man Videoaufnahmen von Actioncam doch viel lieber mit abenteuerlicher Musik hinterlegt. Lust auf mehr Gadgets dieser Art hier bei unseren China Gadgets.


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Noch eine Anmerkung in eigener Sache: Aktuell sind wir wieder tiefer in die Welt der Smartphone-Fotografie gerutscht und haben Dual Lens Kameras für uns entdeckt. Smartphones wie das iPhone 7 Plus, 8 Plus oder das iPhone X haben solche Kameras verbaut. Mit Hilfe der zwei Kameras werden mit jedem geschossenen Bild Tiefeninformationen gespeichert, die eine nachträgliche Anpassung des Fokus ermöglicht. Das kann mit Hilfe von der Smartphone-App Focos geschehen. Mit dieser App lässt sich auch virtuell die Blende verändern. So wird das Smartphone zum ernstzunehmenden DSLR-Ersatz. Die Bilder in diesem Beitrag sind mit einem iPhone 7 Plus und Focos aufgenommen worden. Die App gilt also als kleiner Geheimtipp für alle Nutzer von Duallens-iPhones.

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Entwickler: Xiaodong Wang
Preis: Kostenlos+
YI Actioncam im Test: Leistungsstark mit Ultra-Weitwinkel
4.7 (94%) 10 Stimme[n]

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