Volla Phone: Neues Smartphone setzt auf Datenschutz & Einfachheit

Smartphones sind in fast jeder Hand- und Hosentasche zu finden. Nahezu jeder möchte erreichbar sein und das Internet überall nutzen können. Dass mit diesen Aspekten viele Teile des Datenschutzes abhanden kommen, dürfte den den Nutzern klar sein. Um die vielen Vorteile jedoch nutzen zu können, wird das ungefragt in Kauf genommen. Das Volla Phone kommt aus Deutschland und verspricht einen neuen Standard in Sachen Datenschutz. Dafür ist ein neuartiges Konzept notwendig. Im folgenden Artikel bekommt ihr alle Infos dazu.

Volla Phone mit Logo

Optisch macht es zu seinen Konkurrenten keine Abstriche und kommt schlank und schlicht daher. Das Gehäuse ist wahlweise Schiefergrau oder Weiß. Auf der Vorder- und Rückseite sind keine Knöpfe zu finden. Hinten befindet sich ein Fingerabdrucksensor und die eingelassene Dual-Kamera. Die Unterseite beherbergt wie gewohnt den Ladeanschluss, welcher einen USB-C Standard hat. Direkt daneben befinden sich Lautsprecher, ein Mikrofon und ein 3,5mm Klinkenaanschluss für Kopfhörer und Co.. Auf der linken Seite ist die Wipptaste für die Einstellung der Lautstärke zu finden und rechts befindet sich der Einschub für die SIM-Karte. Der Aufbau folgt also den gewohnten Mustern bei Smartphones und erfordert keine Umstellung.

Volla Phone: Datenschutz und Sicherheit stehen an erster Stelle

Die Finanzierung über eine Kickstarterkampagne aus dem Frühjahr war sehr erfolgreich. Schon im Herbst 2020 konnten die ersten Unterstützer ihre Smartphones in Empfang nehmen. Hier stehen nun die Apps und die Nutzung von Google und Co. deutlich im Hintergrund. Vielmehr sollen die eigentlichen Aktivitäten am Smartphone zentral gesteuert werden. Dafür ist das Springboard unerlässlich. Beginnt man dort zu tippen, so vervollständigt das Volla Phone intelligent und schlägt diverse Aktionen vor. Etwa den Anruf, die SMS, eine Mail oder das Verfassen einer Notiz.

Gruender von Volla Phone Dr. Wurzer

Gründer von Volla Phone Dr. Wurzer (Bild: Hersteller)

Der Nutzer des Volla Phones soll nicht von bunten Apps und eingehenden Nachrichten gestört werden. Vielmehr soll man sich auf den Austausch mit Menschen konzentrieren. Die schlichte Umgebung des Betriebssystems schafft dies gut. Der Verzicht auf mithörende Apps verschafft dem Nutzer ein hohes Maß an Datensicherheit. Ein standardmäßig integriertes Virtual Private Network schirmt die Aktivitäten zusätzlich ab. Mit dem Hardware-Lieferanten Gigaset steht ein namenhaftes Unternehmen in der Lieferkette.

Die Features im Überblick:

  • 16-Megapixel-Doppelkamera auf der Rückseite
  • 16-Megapixel-Frontkamera
  • Wireless Charging
  • NFC und Fingerprint-Sensor
  • Octa Core Prozessor
  • Dual SIM bzw. SIM mit SD Card
  • Extra starker Akku

Optisch ansprechend schlicht, technisch auf dem neuesten Stand

Das vorinstallierte Unbutu Touch Betriebssystem ist effektiv am Datenschutz beteiligt. Die Kameras in der Front- und Rückseite haben jeweils 16 Megapixel und müssen sich vor ihren großen Konkurrenten damit nicht verstecken. Auch das 6,3 Zoll große Display beeindruckt. Spätestens der Preis stößt eine Überlegung an, denn mit 359 Euro ist es deutlich günstiger als die großen Marken auf dem Markt und ab sofort im Online Shop von Volla Phone erhältlich. Wer also großen Wert auf Datenschutz legt und auch digital gern minimalistisch unterwegs ist, dem könnte das Volla Phone gefallen. Wer passendes Zubehör sucht, der findet bei unseren Smartphone Gadgets Inspiration.

Volla Phone vier Screens

Ein Kommentar

  1. Ronny sagt:

    Mich überzeugt es voll und ganz. Und Google abhängige Apps laufen ja dank Aurora Store, sogar anonym, wenn es denn unbedingt sein muss. Ich finde es sehr beruhigend mich den Datenkraken vollends entziehen zu können. Und für die ganz harten Typen steht ja auch das Ubuntu Touch zur Debatte. Aber ich kann es wirklich nur jemandem empfehlen der sehr gute Nerven hat, und eine Alltagsalternative parrallel zur Hand hat. Ich musste es leider durch das Volla OS ersetzen, da es einfach zu instabil lief. Man kann es aber per Dualbbot auch als Zweitsystem auf der Zusatz SD Card installieren. Und wie ich gehört habe ist wohl auch ein Dreifachsystem irgendwann möglich. Dann könnte man Sailfish, oder ein anderes Linux auch noch ausprobieren.

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