Mini Beamer sProjector mit 5 Stunden Akkulaufzeit und FullHD

Update: Bei dieser Kampagne handelt es sich um Scam. Ehemaliger Beitrag: Kompakt, leistungsstark und 5 Stunden Akkulaufzeit – Werte, die bei der Beschreibung eines Beamers selten zusammen auftauchen. Das Team hinter dem Mini Beamer sProjector will mit seinem Gadget nach den Sternen greifen und schafft es scheinbar auch, sofern man den Beispielvideos und den beschriebenen Spezifikationen glauben mag.

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Ein kleiner und kompakter Projektor mit hoher Leistung und Akkubetrieb war bislang nur die Beschreibung eines Wunschgerätes. Mobile Beamer waren bislang entweder nur für Smartphones erhältlich und boten eine schwache Lichtleistung oder sie hatten lediglich eine halbe Stunde Akkulaufzeit und wurden während des Betriebs deutlich zu heiß. Mit dem sProjector will man nun so Einiges besser machen.

Mini Beamer mit Akkun und FullHD – für kleines Geld

Der Mini-Projektor sProjector wird in der Crowdfunding-Kampagne auf indiegogo.com zwar als 4K-Pocket-Beamer beschrieben, kann diesem Titel jedoch nicht ganz gerecht werden. Zwar bietet der kleine Strahlemann starke mit seinem HDMI-Eingang starke 1920 x 1080 Pixel und somit eine Full HD-Auflösung, kann 4K Videos jedoch nur hochgerechnet wiedergeben. Die native Auflösung sollte jedoch für diese Beamer-Größe bereits Anlass genug sein, das Gadget in den Himmel zu loben – ein Mini Beamer eben! Ähnliche Geräte schaffen gerade mal die Hälfte an Pixeln. Bis zu 180 Zoll sollen möglich sein. Das nachstehende Beispielvideo zeigt die Leistung auf 120 Zoll aus 8 Meter Entfernung.

Mit seinen 150 Gramm ist sProjector gerade mal ein Stückchen schwerer als eine Tafel Schokolade und wirkt mit seinen Maßen von 70 x 130 x 15 Millimetern wie eine kleine externe 2,5″ große Festplatte. Doch was zeichnet den Knirps denn noch so aus, außer die kompakten Maße und die hohe Auflösung?

Beamer werden normalerweise nur Zuhause betrieben, da sie externe Stromressourcen benötigten. Der Mini Beamer sProjector kommt ganz ohne Strom aus – zumindest etwa 5 Stunden lang. Für die meisten Filme und Spiele sollte das jedoch genügen. Sicher ist aber, dass die meisten Wiedergabegeräte wie Konsolen oder Sat-Receiver externen Strom benötigen, was uns also wieder an die Hausversorgung fesselt. Flexibel bei der Positionierung des Beamers ist man jedoch allemal. Zieht man sich ein Notebook zur Wiedergabe-Hilfe, so ist man sogar komplett ungebunden und kann auch gerne im Freien seine Filme sehen. Um auf das Thema Fernsehempfang zurückzukommen gibt es gute Neuigkeiten, denn sProjector bietet einen DVB-T, DVB-T2, ISDB-T und einen ATSC Unterstützung.

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Was den Mini Beamer ebenso auszeichnet sind die kaum vorhandenen Geräusche, die er während des Betriebes von sich gibt. Der Projektor kommt komplett ohne Lüfter aus und kühlt das Gehäuse und die Hardware-Komponenten trotzdem auf eine normale Betriebstemperatur herunter. Auch bei der Helligkeit überzeugt der Kleine. Ganze 1.000 Lumen bringt die 15.000 Stunden LED-Lampe zustande. Stolze Werte, wenn man bedenkt, dass ähnliche mobile Geräte gerade mal 50 bis 200 Lumen schaffen (Amazon-Link).

Muss man tief in die Tasche greifen? Sollte man meinen, aber nein! Der Hersteller möchte den Beamer für alle erhältlich machen und bietet ihn somit zu einem möglichst kleinen Preis an. Große FullHD-Beamer kostet ab 600 Euro, wenn man etwas Gutes möchte. Der sProjector schlägt mit schmalen 150 Euro zu Buche. Ein wirklich guter Preis – die ersten Early Bird Exemplare lagen bei 90 Euro, sind jedoch schon vergriffen.


P6 Pocket Beamer Testbericht


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Ein Kommentar

  1. Frank sagt:

    Liebe Techniker, eine LED mit 1000 Lm OHNE Kühlung ???? Wo soll die Wärme hin?

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