SpeedX Leopard: Smartes Fahrrad mit GPS und Bildschirm

Entgegen dem aktuellen Trend Fahrräder mit einem Elektromotor auszurüsten, kommt nun ein Startup aus San Jose an die Öffentlichkeit und stellt seine Idee eines smarten Fahrrads vor. Zwar arbeitet das SpeedX Leonard Bike im Grund nicht anders als ein herkömmliches Rad, doch mit einem integrierten GPS-Modul und einem eingebauten Bildschirm hebt sich Leopard dennoch von der Konkurrenz ab.

fahrrad speedx

Elektroräder haben einige Vorteile, jedoch ebenso einen entscheidenen Nachteil. Nutzer dieser E-Bikes kommen zwar schneller und weniger angestrengt am Ziel an, doch der Sport und die Fitness bleibt beinahe vollständig auf der Strecke liegen. Mit dem SpeedX Leopard möchte sich das zuständige Unternehmen nun an alle Sportler richten und verspricht ihnen ein effektiveres Training.

Das Rad besticht durch einen Carbon-Rahmen, der nicht nur extrem leicht ist, sondern trotzdem stabil und Stürze locker wegstecken kann. Durch die Kombination an Härte und Gewicht des Materials werden besonders hohe Geschwindigkeiten im Radsport ermöglicht. Doch ein Rad aus Carbonfasern ist schnell gebaut – wichtige Punkte sind zudem die Verarbeitung und der Preis zu dem das Ganze auf den Markt kommt. Aber auch preislich und bei der Qualität braucht sich das SpeedX Leopard Fahrrad nicht hinten am Fahrrad-Markt anzustellen.

Was zeichnet SpeedX Leopard aus?

Der sogenannte XCoach wurde vom Hersteller eingeführt und beschreibt einen persönlichen Trainer, der den Sportler bei seinen Aktivitäten unterstützt. Zusammen mit einem 2,4 Zoll Bildschirm bekommt der Radler wichtige Informationen in Echtzeit eingeblendet und hält sich somit immer auf dem Laufenden was seine aktuelle Leistungsfähigkeit betrifft. Das aerodynamische Design spielt dem Ganzen nur in die Karten. Das Rad erkennt Dunkelheit und aktiviert mit Hilfe seines Helligkeitssensors die integrierten Lichtmodule im Leopard.

speedx leopard

Dadurch, dass die Lichter und sogar der Bildschirm im Rahmen des Carbon-Fahrrads integriert wurden, wird deutlich, dass auch Sicherheit im SpeedX Leopard nicht zu kurz kommt. Geklaut werden kann die Technik nämlich nicht so schnell. Die Bedienung des Displays erfolgt über die Lenkergriffe und einer berührungsempfindlichen Plattform, die sich auf der Lenkerstange befindet. Somit lässt sich leicht das GPS-Modul schnell aktivieren, welches nun jede Bewegung des Radlers verfolgt und im Nachhinein über den Bildschirm oder eine Smartphone-App analysiert werden kann. So kann man sich schnell einen Eindruck von der gefahrenen Strecke verschaffen.

GPS-Modul als Herzstück des Fahrrads

Der Ortungschip spielt eine entscheidende Rolle im SpeedX Leopard und erlaubt somit die Kommunikation mit anderen Radsportlern. So kann man eine bestimmte Strecke abfahren, diese abspeichern und online in das entsprechende Portal für SpeedX-Fahrer hochladen. Sportler in der Nähe können nun versuchen die gleiche Strecke in einer besseren Zeit zu fahren. Das spornt nicht nur den Streckenersteller an, der sich nun wiederum verbessern möchte, sondern ist auch ein kleines Extra für Radler, die sich gerne mal mit anderen Mitbewerbern messen möchten.

Über den Bordcomputer lassen sich Werte wie Schnelligkeit, Herzschlag, verbrannte Kalorien, Höhe, Steigungen/Gefälle und gefahrene Kilometer bestimmen und anzeigen. Nach rund 800 Kilometern muss das Rad für wenige Stunden an den Strom, um alle Module weiterhin nutzen zu können – der integrierte Akku hält demnach nicht ewig. Der Hersteller ist von seinem Rad derart begeistert und überzeugt, dass er eine lebenslange Garantie auf den Carbonfaser-Rahmen gibt. Rund 1.300 Euro kostet das Rad und spielt somit in puncto Preis einen Trumpf aus – vergleichbare Fahrräder kosten das Doppelte.

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Ein Kommentar

  1. Jürgen Meineck sagt:

    Ich suche deutsche Händler wo kann ich das bike kaufen und zu welchen Preis?

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