Segway eMoped C80: Elektrischer Stadtflitzer der Kultmarke

Das Thema E-Mobilität ist mittlerweile in aller Munde und selbst für Uninteressierte dauerhaft präsent. Immer neue Firmen und Produkte werben um den hartumkämpften Markt. Eines der ersten und bekanntesten Unternehmen, Segway, hat nun auf Indiegogo eine Finanzierungskampagne mit ihrem Roller gestartet. Wir verraten euch was das Segway eMoped C80 so drauf hat.

Roller steht vor einer gelben Wand

Mittlerweile haben wir über einige elektrische Fortbewegungsmittel berichtet, wie zum Beispiel das FLY FREE Motorrad. Doch heute soll es um ein elektrisches Fortbewegungsmittel für die Stadt gehen, das Segway eMoped C80. Bekannt wurde Segway schon vor etlichen Jahren durch deren selbstbalanciertes elektrisches Fahrzeug mit zwei Rädern. Nach und nach kamen immer weitere E-Mobile hinzu. Mittlerweile vertreibt der Konzern unter anderem auch E-Scooter mit Straßenzulassung wie den Segway Ninebot. Das brandneue eMoped C80 ist ebenfalls ein kleines und wendiges Gefährt, welches für innerstädtische Kurzstrecken konzipiert wurde.

Klein, wendig und smart: Das vollelektrische eMoped im Überblick

Das Segway eMoped ist ein kleines, leichtes und elektrisches Kraftfahrzeug was vor allem mit cleveren Funktionen überzeugen möchte. Mit einem Gewicht von unter 55 Kilogramm ist das E-Vehikel extrem leicht. Dennoch erreicht es eine Geschwindigkeit von über 30 Km/h, welche auf dem am Lenker mittig platzierten Display angezeigt wird. Die offizielle Reichweite ist mit über 80 Kilometern angegeben. Gerade im Stadtverkehr sollte dieser Wert ausreichend sein. Als maximal fahrbare Steigungen gibt Segway 12 Prozent an. Die Optik des Gefährts erinnert am ehesten an einem klassischen Motorroller, allerdings mit einem weitaus minimalistischeren Design. Für eine sichere Fahrt integrierte der Hersteller ordentliche helle LED Lichter auf der Front- und Rückseite.

Zahl auf einem Motorroller DisplaySegway eMoped C80Das eigentlich besondere neben dem ruhigen elektrischen Fahrgefühl und der dezenten Optik ist die dazugehörige App. In Kombination mit dem Segway eMoped C80 bietet sie viele clevere Funktionen. Unter anderem sperrt sich der Motorroller automatisch nach drei Sekunden wenn man sich mit seinem Smartphone von ihm entfernt. Ebenso entriegelt das Gefährt sich wieder von selbst. Darüber hinaus bietet es eine Sitzerkennung und einen Tempomaten. Letzteres ist gerade dann praktisch, wenn man längere Abschnitte mit Höchstgeschwindigkeit fährt, denn diese ist bei einem solchen Stadtgefährt schnell erreicht. Der Tempomat bietet hier den Komfort, nicht dauerhaft am Gasgriff ziehen zu müssen.

Mann sitzt auf Segway eMoped C80

Die automatische Sperrfunktion der App macht das Segway eMoped C80 zu einem schlüssellosen Gefährt. Das spart Platz in der Hosentasche und sorgt für freie Gedanken, da kein zusätzlicher Gegenstand verloren gehen kann. Ein weiches Fahrgefühl wird durch luftgefederte Reifen und ein klassisches Federbein an der Vorderachse erreicht. Gebremst wird mit einer Scheibenbremse am Vorderrad sowie der klassischen Rekuperation am Heckmotor. An den zwei Lenkerenden befindet sich jeweils ein LED Ring, welcher in verschiedenen Farben leuchtet und zeitgleich als Blinker dient. Aktuell werden von Segway weitere Zubehörteile wie ein Kindersitz oder ein zusätzlicher Korb zum Transportieren von Dingen angeboten. Unter dem Sitz bietet das Segway eMoped C80 nochmal weiteren Stauraum.

Ist das Segway eMoped C80 in Deutschland legal?

Das lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt leider noch nicht sagen. Allerdings sind wir zuversichtlich, dass Segway eine STVO-konforme Variante nach Deutschland bringen wird. Entweder wird das eMoped C80 dann führerscheinfrei fahrbar und somit auf 20kmh gedrosselt sein oder aber es wird eine Versicherungspflicht geben und ein Mopedführerschein von Nöten sein. Wer das Segway eMoped C80 auf Indiegogo vorbestellt, bekommt es gratis im November geliefert. Der Vorbestellerpreis für den kleinen Stadtflitzer liegt aktuell bei circa 1.600 Euro. Dazu gibt es die obligatorische Herstellergarantie von einem Jahr. Das zu erreichende Kampagnenziel wurde übrigens schon nach kurzer Zeit geknackt.

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