Myris – Und das Auge wird zum Passwort

Passwörter sind im Laufe der Zeit zu einem nicht wegzudenkenden Teil unseres Lebens geworden. Man braucht sie ständig, da sie extrem praktisch sind und fast alles gegen die Augen oder Hände anderer absichern können. Um diesen häufigen Gebrauch noch bequemer zu machen gibt es jetzt Myris – den Augen-Scanner.

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Passwörter kommen den meisten Menschen sehr entgegen, weil ein Großteil unserer Sachen, Privates oder Persönliches enthalten. Was bei der Passwortwahl allerdings zum Beispiel sehr wichtig ist, niemals bei zwei Profilen das selbe verwenden und auch keine Geburtsdaten oder Ähnliches zu integrieren, da sie dadurch leichter zu knacken sind. Das erhöht allerdings das Risiko, dass man sich eines Tages nicht mehr an sie erinnern kann und dann kann es sehr mühselig und stressig sein, diese zurückzusetzen.

Myris soll einem diese Sorgen jetzt vertreiben. Die patentierte Technik, die im Myris Iris-Scanner zum Einsatz kommt, wandelt einzigartige Merkmale der gescannten Iris in einen verschlüsselten Code um. Dieser Code fungiert dann wie ein Passwort, welcher einem Zugang zu Diensten gewährt, bei denen man normalerweise ein Passwort benötigt wird.

Myris, das Passwort stets im Auge

Myris ist, abgesehen von einem DNA-Vergleich, das genauste biometrische Verfahren. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Iris falsch gelesen wird, liegt hier bei eins zu 1,5 Millionen. Als Vergleich, bei Apples Fingerabdruckscanner Touch ID, stehen die Chancen eins zu 50 Tausend. Was Myris von den anderen Iris-Scannern unterscheidet, ist dass sie ein Video anstatt ein Foto macht, was die Genauigkeit stark anhebt. Und wenn sie hält was sie verspricht, dann dauert es gerade mal weniger als eine Sekunde, bis die Iris gescannt wurde.

Myris Iris Scanner 2

Dieses High-Tech Gerät ist bei den meisten sicherlich eine sinnvolle Erweiterung im Leben. Es bietet sich auch an, dass man eine Myris als Familie zusammen nutzt, da bis zu fünf verschieden Nutzer anmeldbar sind. Der ganze Spaß kostet im Eyelock Online Store jedoch 224€. Ob sich das Geschäft letztendlich lohnt, oder man sich dann doch lieber auf sein Gedächtnis verlässt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Falls ihr auf der Suche nach weiteren Informationen seid, dann findet ihr hier etwas.

Wer lieber auf bewegte Bilder setzt, der kann sich Videos zum Myris Passwort-Gadget hier ansehen.

Myris – Und das Auge wird zum Passwort
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Ein Kommentar

  1. tim sagt:

    Wer auf solche Dinge vertraut, dem sei das Video der 31c3 von Starbug ans Herz gelegt.

    http://www.youtube.com/watch?v=vVivA0eoNGM

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