Kangaroo Light im Test: Flexibles Lichtkissen aus hochwertigem Silikon

Taschenlampen gibt es bereits in allen erdenklichen Ausführungen. Große Modelle wie auch kleine Exemplare zieren die Schaufenster einiger Läden und versuchen sich mit praktischen Zusatzfunktionen von der Masse abzuheben. Im Jahr 2014 hat ein Startup-Unternehmen namens Studio Banana Things mit seiner eigenen Idee eines Leuchtobjekts seine Runde gemacht und stellte damals das Kangaroo Light vor.

kangaroo light im test

Ein flexibles Lichtkissen war die Beschreibung des ehemaligen Kickstarter-Projekts und überzeugte in Form eines Hexagons mit hochwertigem Silikon-Material. Wir haben das Crowdfunding-Produkt für euch unter die Lupe genommen und möchten euch in den folgenden Zeilen von unseren Erfahrungen berichten, die wir mit dem Kangaroo Light während des Tests gemacht haben.

Silikon und hochwertige Verarbeitungsqualität

Das sechseckige Silikonkissen wird in einer quadratischen Umverpackung geliefert und kann dieser einfach entnommen werden. Unter dem eigentlichen Gadget befindet sich noch ein kleines Infoheft sowie ein Micro-USB-Kabel, um das Kangaroo Light im leeren Zustand wieder aufzuladen. Das geschieht entweder mit einem USB-Adapter am hauseigenen Stromnetz oder aber bequem und direkt am USB-Ports des Notebooks. Nehmen wir das Kangaroo Light also erst einmal aus der Verpackung.

Beim ersten Anfassen fällt besonders die angenehme Haptik auf. Das Silikonmaterial ist sehr weich und extrem flexibel. So erwartet man am Anfang vielleicht ein starres Objekt aus Plastik oder ähnlich stabilem Material – doch das Silikon klappt sofort um und verleitet zum Verbiegen. Das Sechseck ist in kleine Dreiecke aufgeteilt; 24 Stück an der Zahl. In der Mitte jedes Dreiecks befindet sich eine kleine LED, die mit einem einzigen Knopf an der Unterseite des Kangaroo Lights angesteuert werden kann.

kangaroo light rückseite auf einer bank

Dreht man das LED-Gadget um, so gleicht die Unterseite auf den ersten Blick der oberen Seite – doch drei Dreiecke wurden durch eine Steuereinheit und einen Akku ausgetauscht. Hierüber erhalten die 24 LEDs den nötigen Strom und die Befehle, um entsprechend leuchten zu können. Direkt an der Akkueinheit sitzt auch der Micro-USB-Eingang. So kann man das Kangaroo Light, wie oben bereits erwähnt, einfach wieder aufladen.

Kangaroo Light – Einsatz und Nutzen

Ein langer Druck auf den seitlichen Knopf schaltet das Kangaroo Light ein. Sofort beginnen die einzelnen LEDs abwechselnd aufzuleuchten. Es entsteht die Illusion einer sich bewegenden Lichtschlange, die sich zentral ausbreitet und dann am Rand des Lichtkissens entlang wandert. Das wiederholt sich solange, bis man den Knopf kurz betätigt und in den nächsten Modus wechselt. Insgesamt stehen vier Modi zur Verfügung. Den ersten habe ich bereits beschrieben – der zweite Modus aktiviert alle 24 LEDs auf einmal und dauerhaft. Ein weiterer Druck auf den Knopf schaltet alle LEDs abwechselnd ein und wieder aus, während der letzte Modus einen weichen pulsierenden Übergang der Lichtintensität einleitet.

Ausschalten kann man das Kangaroo Light mit einem weiteren langen Druck auf die Taste. Die wohl wichtigste Frage, die man sich beim Anblick des Produkts stellen wird, ist der eigentlich Nutzen des Gadgets. Der Hersteller zielt dabei stark auf eine flexible Verwendung ab und möchte sein Produkt in nahezu jeder Alltagssituation zum Einsatz bringen. Dank der schlanken Maße ist das Kangaroo Light schnell im Rucksack eingepackt und kann gerne auch gebogen, gefaltet und gerollt werden. Genauso schnell ist das Lichtkissen wieder im Einsatz. Zudem müssen wir zugeben, dass sich das Material wirklich sehr gut anfühlt und Spaß beim Anfassen macht – was wohl auch ein kleines Teilfeature des Kangaroo Lights sein mag. Freunde und Bekannte bestätigten die angenehme Haptik und hochwertige Verarbeitung.

kangaroo light auf dem tisch

Durch die Verarbeitung und das verwendete Silikon-Material ist das Lichtkissen zu 100 Prozent wasserdicht und spritzwassergeschützt. Das Kangaroo Light kann also sorgenfrei auch als Stimmungslicht beim Baden genutzt werden oder abends neben dem Pool als Lichtquelle dienen. Ich persönlich verwende das Licht sowohl als Nachttischlampe als auch als Leselicht. Weitere Einsatzbereiche sind beispielsweise die Folgenden:

  • Stimmungslicht im Wohn-, Schlaf, oder Badezimmer
  • Mobiles Licht beim Zelten, auch im Handschuhfach des Autos
  • Persönliches Nachtlicht für Spaziergänge im dunklen Haus
  • Als leuchtende Dekoration
  • Taschenlicht – besonders praktisch für Frauen mit großen Handtaschen

App für Android- und iOS-Geräte

Eine zusätzliche App erlaubt es dem Nutzer sich mit dem Kangaroo Light zu verbinden. Jetzt kann zu den üblichen vier Modi noch ein weiterer Modus dazu geschaltet werden. Hier entscheidet sich der Nutzer zwischen fünf vorgegebenen Stimmungssituationen oder entwirft eine neue. Zudem kann über die App eine Art Licht-Wecker eingestellt werden, um sich morgens mit dem Kangaroo Light wecken zu lassen. Wer viel Musik hört, der hat ebenso die Möglichkeit das Gadget klangaktiv zu machen, um die abgespielte Musik mit Licht zu visualisieren. Die App ist sowohl für iOS- als auch für Android-Geräte erhältlich.

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Fazit und Kangaroo Light kaufen

Besonders gut gefällt uns die Stimmung, die das Gadget sofort beim ersten Einschalten erzeugt. Wir sind natürlich totale Gadget Fans und erfreuen uns stets an neuer Technik. Besonders diese, die wir zuvor noch nie gesehen haben oder in den Händen halten konnten, ziehen uns in ihren Bann. Das hat auch das Kangaroo Light geschafft und macht einen fast schon magischen Eindruck, der auch einige Wochen nach dem ersten Test noch anhält. Ein tolles mobiles Licht, das sich vom Massenmarkt abzuheben versucht und das auch erfolgreich schafft. Für 119,00 Euro kann das Kangaroo Light mit Versand aus Deutschland bestellt werden.

Kangaroo Light im Test: Flexibles Lichtkissen aus hochwertigem Silikon
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