Der Rotring 800+ im Test – Hybrid aus Feinminenstift und Stylus

Heutzutage wird durch Kompaktheit und Effektivität getrumpft. Zwei Eigenschaften, die sich auch das Unternehmen Rotring bei ihrem neusten Werk zu Nutzen macht. Der Rotring 800+ zeigt, wie simpel sich zwei Schreibwerkzeuge vereinen lassen. Der Markenstift präsentiert sich als Hybrid aus Feinminenstift und Stylus. Durch das Drehen der Spitze lässt sich zwischen beidem unkompliziert wechseln.

IMG 2923

Der Name Rotring dürfte vielen Leuten bereits ein Begriff sein. Die Firma stellt bereits seit 1928 verschiedenstes Schreibwerkzeug der besonderen Klasse her. Mit dem Rotring 800+ wird also an eine lange und erfolgreiche Geschichte angeknüpft. Angeknüpft ist im Falle des 800+ Modells sogar das passende Wort.

Das Plus im Namen hat es sich dadurch verdient, da es sich hier um die Weiterentwicklung seines Vorgängers, des Rotring 800, handelt. Übernommen wurden natürlich die geschätzten Merkmale, wie die Feinminenstiftspitze und der ergonomische Schaft aus Metall. Den Zusatz stellt die Stylus-Tip dar, welcher die Verwendung mit Tablets und jedem beliebigen Touchscreen ermöglicht.


Design und Verarbeitung

Auch ohne Vorwissen über den Preis oder die Marke, die hinter dem Stift steht, zu haben, wäre jedem auf den ersten Blick klar, dass das Produkt zu den hochwertigeren seiner Art zählt. Das Design, sowie das Metallgehäuse überzeugen, und lassen schnell auf Qualität schließen. Auch beim ersten Herausdrehen der Bleistiftmine spürt man einen Unterschied zu herkömmlichen Kugelschreiben mit Drehmechanismus. IMG 2927 300x224Ein Klickgeräusch vermittelt dabei das korrekte Einrasten der Mine.

Es bleibt zwar Geschmackssache aber mir gefiel auch die Haptik äußerst gut. Der Stift hat ein angenehmes Gewicht und durch die Kombination des sechseckigen Schafts und der rauen Griffzone liegt er angenehm in der Hand und lässt sich sauber führen. Erste Skizzen und Notizen mit der Bleistiftmine ließen sich präzise anfertigen und lieferten ein überzeugendes Schreibgefühl auf dem Papier. IMG 2932 300x224

Der, im Druckknopf eingesetzt Radiergummi, entfernt ohne Verschmieren oder Verwischen der Linien. Aber da Rotring schon langwierige Erfahrung hat, hätte es mich eher gewundert, wenn der 800+ im Feinminenstiftbereich schlecht abschneiden würde.


Vielseitigkeit

Viel wichtiger ist natürlich die Neuerung der angebrachten Stylusspitze. Um den neuen Rotring in einen Touchpen zu verwandeln, muss nur der Einzugsmechanismus betätigt werden, wodurch sich der Feinminenstift IMG 2930 1024x764hinter den Stylus-Tip zurückzieht. Das erste Ansetzen auf dem Tablet hatte noch ein etwas irritierendes Gefühl, da man verhältnismäßig stark aufdrücken muss, damit das Tablet die Eingabe erkennt.

Es braucht für mich einige Minuten, bis ich mich an das Schreibgefühl gewöhnt hatte, woraufhin aber jede Eingabe und jeder Wisch über das Display perfekt angenommen wurde. Weil ich mir vorher dachte, dass das Aufdrücken möglicherweise auf Dauer belastend für das Handgelenk sein könnte, testete ich den Stift drei Stunden am Stück und fand, dass auch trotz langfristiger Nutzung das Schreibgefühl immer angenehm bleibt.


Fazit

Ich für meinen Teil kann dem Rotring 800+ bedingungslos meine Kaufempfehlung aussprechen. Erhältlich ist der 800+ in Mattschwarz oder Chromfarben, sowie in den Minenstärken 0,5mm oder 0,7mm. Ihr könnt ihn entweder hier auf der Firmenseite für 70,00 Euro oder zurzeit hier auf Amazon für um die 50,00 Euro kaufen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.