Gigaset Elements im Test – Für den Überblick im eigenen Heim

Ein Gefühl von Sicherheit ist heutzutage Einiges wert, aber mit der richtigen Entscheidung kann dieses auch günstig erkauft werden. Gemeint ist hier das Alarmsystem von Gigaset Elements, welches versucht die Brücke zwischen einem hochwertigen Sicherheitssystem und einem erschwinglichen Preis zu bilden.

In erster Linie ist das Gigaset Safety Kit ein intelligentes Set aus mehreren unterschiedlichen Sensoren, die jeder für sich eigene Überwachungs- oder Alarmfunktionen besitzen. Sämtliche eingehenden Informationen der Sensoren werden über eine, mit dem Internet verbundene Basisstation aufgenommen und anschließend an das eigene Smartphone weitergeleitet. Somit ist es ihnen möglich, fernab von zu Hause zu überprüfen was sich in ihrem Haus abspielt.

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Lieferumfang und Aufbau

Für unseren Test haben wir das Safety Starter Kit und einen zusätzlichen Türsensor erhalten. Im Starter Kit waren die Basisstation, ein Sensor für das Fenster, ein Bewegungsmelder, Halterungen, Klebestreifen, Batterien, ein Steckernetzteil, sowie ein LAN-Kabel und die Anleitungen enthalten. Das Zusammenbauen der einzelnen Elemente ist dank des simplen und intuitiven Stecksystems in weniger als zehn Minuten erledigt gewesen, woraufhin aber noch einmal 15 Minuten für das Aufstellen und Anbringen benötigt wurden. Ein großer Vorteil sind die mitgelieferten Klebeflächen, die jegliches Bohren oder Schrauben erübrigen und somit den Aufwand minimal gestalten. Die einzige Verkabelung muss dabei an der Basisstation vorgenommen werden. Diese benötigt sowohl eine Steckdose in der Nähe, als auch einen Router samt dauerhafter Internetverbindung.

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Funktionen und App

Da man informiert werden möchte, muss man verständlicherweise zum Erhalten von Nachrichten noch sein Smartphone vorbereiten. Die dafür notwendige App ist 8,5 Megabyte groß und kostenlos für Android und iOS erhältlich. Nach einer kurzen Registrierung ist es möglich sämtliche Elemente über das Interface hinzuzufügen, wobei es empfehlenswert ist, Unbenannt1das Hinzufügen vor dem Anbringungen durchzuführen, da der Abstand zwischen dem jeweiligen Element und der Basis nicht größer als ein Meter sein darf. Sobald die Verbindung hergestellt wurde, ist das System einsatzbereit.

Wie bereits erwähnt, erhielten wir insgesamt drei elements. Den Bewegungssensor „motion“, den Türsensor „door“ und den Fenstersensor „window“. Wie man schon den jeweiligen Namen entnehmen kann, ist hier jedem eine bestimmte Funktion zugeteilt. Nachdem alle Vorkehrungen getroffen waren, konnten wir beginnen die einzelnen Funktionen zu testen. Und direkt zu Beginn konnten wir freudig überrascht feststellen, wie zuverlässig die Sensoren arbeiten und unser Smartphone mit Push Nachrichten und E-Mails versorgt.

Zur Probe versuchten wir es beispielsweise uns an „motion“ unbemerkt vorbeizuschleichen und scheiterten dabei mehrfach. Einige Zeit später viel uns sogar auf, dass selbst unsere Katze den Sensor auslöste, was zwar zum einen für seine Zuverlässigkeit spricht gleichzeitig aber auf Dauer etwas störend wurde, da ein Haustier sich natürlich mehrmals bewegt.

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Auch „window“ funktionierte tadellos und unterschied wie versprochen zwischen geschlossenem, geöffneten und angekippten Fenster – leider gab es hier ein Wermutstropfen. Auch wenn es aus der Produktbeschreibung bereits ersichtlich war, so fehlt dem Sensor die Möglichkeit das Zerbrechen des Fensters zu erkennen. Unbenannt2Ganz hingegen brillierte „door“ bei allen versprochenen Funktionen. Der Sensor erkannte jedes Türöffnen, sowie unsere Unternehmungen die Tür gewaltsam zu öffnen, was wir an einer etwas älteren Kellertür prüften.

Erweiterungen

Für viele Häuser wäre es mit drei Sensoren natürlich nicht getan, weshalb sich das starter kit noch um einige elements mehr ergänzen lässt. Nach Angaben der Hersteller soll es möglich sein, bis zu 48 Sensoren mit einer Basisstation zu koppeln. Jedes weitere Element ist für 50,00 Euro auf Amazon erhältlich und kann nahtlos in das aufgebaute System eingefügt werden. Zu den von uns getesteten Sensoren kommen außerdem noch zwei Weitere hinzu. Zum einen „siren“, eine Alarmsirene, die sich als Abschreckung aktiviert sobald das System einen Einbruch registriert und zum anderen noch „camera“, eine Indoor-Kamera, die über Nachtsicht verfügt und es jederzeit ermöglicht Bilder in HD-Qualität von seinem zuhause abzurufen.

Fazit

Es gilt zu differenzieren. Braucht man für sein Haus eine Anlage die meist mehrere 1000 Euro kostet und dafür gegen jede Eventualität abgesichert ist oder reicht nicht auch ein simpler strukturiertes Sicherheitssystem, das uns zumindest das Gefühl vermittelt über das Geschehen im eigenen Heim Bescheid zu wissen? Gigaset elements zählt definitiv in die zweite Kategorie. Das Fehlen einer Warnmöglichkeit, für den Fall, dass ein Fenster eingeschlagen wird, lässt den an sich sehr guten Eindruck nicht komplett lückenlos zurück.

Auch, dass das System bei Stromausfall oder möglichen Problemen mit der Internetverbindung keine Signale weitergeben kann, ist noch als Schwachpunkt zu erwähnen. Hingegen gibt es aber auch überzeugende Argumente, die für Gigaset elements sprechen. Zum einen die simple Installation und Erweiterbarkeit des Systems. Zum anderen die einwandfreie Funktion der Sensoren, sowie des Benachrichtigungsdienstes und zu guter Letzt bleibt auch der Preis von gerade mal 200,00 Euro.

Für alle Interessenten empfehlen wir einen Blick auf entsprechende Angebote wo es zurzeit 25% Rabatt auf das safty starter kit und die einzelnen elements gibt.

Gigaset Elements im Test – Für den Überblick im eigenen Heim
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