Eureka FC9 Test: Handlicher & hygienischer Nass- und Trockensauger

Wer kennt es nicht, kaum ist man beim Putzen mit dem Saugen fertig, schon muss das ganze noch einmal mit einem Wischmop wiederholt werden. Wertvolle Zeit geht verloren und am Ende des Putztages ist man fix und fertig. So genannte Nass- und Trockensauger wie der Eureka FC9 sind die Lösung dieses Problems. Sie wischen und saugen in einem Durchgang und bringen somit eine enorme Zeitersparnis. Durch eine intelligente Selbstreinigung fällt zudem auch die sonst anstehende Reinigung des Putzutensils weg. In diesem Testbericht stellen wir euch mit dem Eureka FC9 ein eher günstiges Modell der Haushalts Gadgets vor und geben euch die wichtigsten Daten zu dem Gerät.

Eureka FC9 steht in Ladestation

Eureka ist neben Namen wie Bosch oder Kärcher ebenfalls ein Hersteller von Haushaltsgeräten und Reinigungshelfern. Auf dem Haushaltsmarkt produziert das asiatische Unternehmen schon längere Zeit Haushaltsgeräte mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit dem FC9 wollen sie nun auch auf dem Nass-Staubsauger-Markt mitmischen.

Eureka FC9 Test: Lieferumfang und erste Inbetriebnahme

Der neue Nassstaubsauger von Eureka kommt in einer ansprechenden Verpackung die anhand der Farbgestaltung schon erste Anzeichen auf das Farbdesign gibt. Das Gerät ist in einem schlichten grauen Design gehalten, welches mit violetten Akzenten bestückt ist. Der Lieferumfang ist nicht besonders üppig. Neben dem Nasssauger selbst gibt es eine Reinigungsbürste sowie ein Reinigungsmittel dazu. Zudem ist selbstverständlich eine Ladestation an Board, die des Weiteren für die Selbstreinigung des Gerätes notwendig ist. Ersatzfilter oder ähnliches Zubehör, wie man es von anderen Herstellern kennt, sind nicht dabei.

Die Inbetriebnahme des Nasssaugers ist unkompliziert. Bringt man das Gerät mit einem kleinen Ruck in die Putzposition schaltet sich das Gerät automatisch ein. Über zwei Knöpfe am Griff des Saugers kann zwischen einem automatischen und einem Quick Pick-Modus gewählt werden. Auf der Oberseite gibt es zudem einen Knopf für die Wasser-Elektrolyt-Technologie. Was es damit auf sich hat erfahrt ihr zu einem späteren Zeitpunkt.

Hand haelt Eureka Staubsauger

Knopf zur aktivierung der Elektrolyte

Per Knopfdruck wird die Elektrolyte Technologie gestartet

Auf der Vorderseite gibt es ein rundes Display, welches den aktuellen Modus anzeigt. Unterstützt wird dies zudem mit einer Sprachassistentin, die via Sprachfeedback über den aktuellen Putzmodus Auskunft gibt. Um das Display herum befindet sich eine leuchtende Farbleiste, die je nach Verschmutzungsgrad des Bodens blau oder rot aufleuchtet.

Bevor der Putzvorgang gestartet werden kann, muss der Frischwassertank mit Wasser gefüllt werden. Dieser fasst 750 Milliliter und reicht somit für mehrere Putzvorgänge. Der mit 650 Millilitern etwas kleinere Schmutzwassertank befindet sich direkt darunter. Aus hygienischen Gründen sollte dieser Regelmäßig geleert und gereinigt werden. Das selbe gilt für die rotierende Wischwalze, die bei Bedarf auch schonend in der Waschmaschine gewaschen werden kann.

Wassertank wird in Waschbecken entleert

Aus hygienischen Gründen sollte der Schmutzwassertank regelmäßig geleert werden.

Wassertank wird aufgefuellt

Der 750 Milliliter Frischwassertank kann ganz einfach mit Leitungswasser gefüllt werden.

Im Test ist uns zunächst das Gewicht von knapp sechs Kilogramm aufgefallen. Durch die Easy Clean Selbstfahr-Funktion fühlt sich der FC9 von Eureka jedoch angenehm leicht an und lässt sich problemlos über die zu putzende Fläche manövrieren. Dennoch sollte das Gewicht beachtet werden, falls er auf mehreren Stockwerken genutzt werden soll und somit auch mal eine Treppe hochgetragen werden muss.

Der große Putztest: Wie gut reinigt der Nass- und Trockensauger?

Die Reinigungsleistung ist wohl das, worauf es bei einem Nass- und Trockensauger ankommt. Für die nötige Power sorgen zwei Motoren im inneren des Saugers, welche eine maximale Saugleistung von 8000 Pascal erreichen. Im Zusammenspiel mit der rotierende Wischwalze wird somit eine gute Reinigungsleistung erzielt. Problem ist bei vielen Nasssaugern hier die Anordnung dieser Walze. Sie befindet sich meistens mittig des Putzkopfes und erreicht somit nur bedingt Kanten und Ecken. Der FC9 hatte in unserem Test keine Probleme Schmutz in verwinkelten Situationen zu erreichen, was auf die hohe Saugkraft zurückzuführen ist.

Frischwassertank eines Nasssaugers

Nasssauger wischt einen Hartboden

Wie bereits erwähnt lassen sich über den Modus Knopf an dem Griff des Nasssaugers die zwei verschiedenen Optionen ansteuern. Im automatischen Modus passt der FC9 je nach Untergrund und Verschmutzungsgrad die Saugleistung an. Für die Schmutzerkennung befindet sich ein Sensor in der Reinigungsbürste. Über eine farbige LED-Anzeige wird euch visualisiert, wie verschmutzt die zu putzende Stelle ist. Wir waren zunächst sehr skeptisch, ob die Anzeige ernst zu nehmen ist, wir wurden jedoch positiv überrascht. Der Quick Pick-Modus deaktiviert die Wasserzufuhr und verwandelt den Eureka FC9 in einen normalen Staubsauger.

Allerdings muss hierbei beachtet werden, dass vorher nicht nass gesaugt werden darf, da die Reinigungsrolle sonst trotzdem feuchte Spuren hinterlässt.

Zu der automatischen Reinigung kann die Wasser-Elektrolyt-Technologie aktiviert werden. Mit dieser werden Bakterien noch besser gebunden und sorgen für eine Tiefenreinigung, beispielsweise bei Teppichen. Teppich ist hier auch schon ein gutes Stichwort. Mit flachen Teppichen hatte der Nasssauger von Eureka genauso wie mit Hartböden kein Problem. Weiterhin sind hölzerne Böden ein beliebtes Einsatzgebiet des Nass- und Trockensaugers.

Saugbuerste eines Staubsaugers

Reinigung des Eureka FC9 Nasssaugers

Nach dem Putzvorgang signalisiert der FC9, dass der Schmutzwassertank geleert werden sollte. Nachdem dies getan ist, besteht die Möglichkeit eine Selbstreinigung durchzuführen. Hierbei wird der Sauger in die mitgelieferte Ladestation gestellt und das Pedal zum Starten der Reinigung mit dem Fuß betätigt. Nun startet eine etwa dreiminütige Reinigung, bei der sich die Wischrolle in einer hohen Geschwindigkeit dreht und Wasser hinzugegeben wird. Bei diesem Vorgang ruft das Gerät die volle Leistung ab, weshalb er mit einer Lautstärke von 78 Dezibel sehr laut wird.

Entnahme einer Rollbuerste

Die Reinigungsbürste kann ganz einfach entnommen werden.

Seitenansicht einer Stausauger Ladestation

Neben der Reinigungsfunktion ist die Hauptaufgabe der Ladestation, wie der Name bereits verrät, das Laden des Nass- und Trockensaugers. Der Hersteller gibt eine Akkulaufzeit von 35 Minuten an, was wir in unserem Test bestätigen konnten. Der 4000 Milliampere-Akku benötigt anschließend zwischen vier und fünf Stunden für eine vollständige Aufladung. Wir würden uns für den Nachfolger eine etwas längere Akkulaufzeit und eine kürzere Ladezeit wünschen, da dies gerade bei größeren Haushalten zum Problem werden könnte.

Fazit: Für den richtigen Anwendungszweck perfekt!

Zusammenfassend handelt es sich bei dem Eureka FC9 Nass-Trockensauger um ein tolles und extrem hilfreiches Haushaltsgerät. Noch nie haben wir beim Putzen so viel Zeit gespart und ein so gutes Ergebnis erhalten. Allerdings ist hier zu erwähnen, dass der FC9 nicht für jeden Anwender das richtige Gerät ist. Der Schmutzwassertank war bei einer effektiven Reinigungsdauer von 20 Minuten halbvoll und der Akku mit zwei von drei Ladebalken zu einem drittel aufgebraucht. Für größere Wohnungen könnte der kleine Frisch- und Schmutzwassertank sowie die relativ kurze Akkulaufzeit zum Problem werden.

Wer jedoch mit der Wassertank- und Akku-Größe klar kommt, für den ist der Nass- und Trockensauger definitiv ein Kauf wert. Die Reinigungsleistung stellt uns äußerst zufrieden und das Selbstreinigungs-Feature war einfach genial und simpel. Mit einem Preis von 379,00 Euro befindet sich der Sauger in der mittleren Preisklasse, in die er unserer Meinung nach auch gut hin passt. Zu kaufen gibt es den Eureka FC9 auf eBay.


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Eureka FC9 von oben

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