Ecomo: Smarte Flasche zum Qualitätstest eures Wassers

Es ist eigentlich etwas erstaunlich wie wenig Beachtung wir dem wichtigsten Mittel schenken, das wir tagtäglich zu uns nehmen, dem Wasser. Das hat natürlich diverse Gründe, wie zum Beispiel, dass einige sich ihr Wasser nur in Flaschen kaufen oder wir in Deutschland sehr hohe Standards haben, was die Qualität unseres Leitungswassers betrifft und man das ganze Thema mit Gelassenheit sieht. Bereits mit LVL haben wir euch ein Wearable vorgestellt, das ebendieses Thema behandelt.

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Dennoch erfahren wir alle paar Monate von einem neuen Skandal oder einer neuen Studie, die belegt, dass fast keine Marke aus den hiesigen Supermärkten den Qualitäts- und Warentest bestehen oder das unser Leitungswasser ungemein verkalkt bis hin zu östrogenversetzt sein soll. Wie besorgniserregend solche Nachrichten tatsächlich sein sollten, steht zwar auf einem anderen Blatt, aber zumindest gibt es nun eine Idee auf Kickstarter, die alle Wasserqualitätsskeptiker beruhigen könnte.

Wissen was man trinkt

Ecomo heißt das wunderbare Gadget und offenbart sich als smarte Flasche, die in Echtzeit ihren Inhalt analysieren kann und daraufhin die Trinkbarkeit des Wassers beurteilt und dieses sogar noch reinigt. Das Ganze ist in drei sehr simplen Schritten gemacht. Zuerst müsst ihr aus einer beliebigen Quelle Wasser in die Flasche füllen. Dabei kann es sich auch um einen Bachlauf handeln, was Ecomo gerade für Wanderer oder Outdoorfans im Allgemeinen attraktiv macht.

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Befüllt und fest verschlossen aktiviert ihr die Flasche durch einmaliges kräftiges Schütteln und bekommt daraufhin auf dem LED-Display in den Worten “BAD“, “MODERATE“ “GREAT“ eine grobe Angabe über den eingefüllten Inhalt. Alternativ können die Informationen auch detaillierter auf der dazugehörigen App nachgelesen werden. Das in Ecomo verbaute Analysegerät testet dabei auf Pestizide, pharmazeutische oder ölige Restbestände, Salze, Metalle, Schlick und noch einiges mehr. Für unterwegs kann das Display auch abgenommen und als Armband getragen werden.

Ecomo 5 min

Reinigt im Handumdrehen

Gleichzeitig ist es möglich den schädlichen Inhalt mit Ecomo bis zu einen gewissen Grad zu reinigen. Die im Inneren verbauten Membranen aus Kohle- und Nanofaser lassen sich durch das Wasser bewegen, indem man den Boden der Flasche mehrfach dreht, an dem besagte Membranen befestigt sind. Durch diesen Mechanismus bleiben bei jeder Drehung mehr und mehr Schadstoffe an den Filtern.

Ecomo auf Kickstarter vorbestellen

Das Projekt wird derzeit auf Kickstarter finanziert und hat sein Ziel von 50.000 US-Dollar bereits erreicht. Die Early-Bird-Versionen sind noch verfügbar, weshalb das Stück 120 Euro kostet. Alles Weitere findet ihr auf der Kampagnenseite von Ecomo. Nachfolgend haben wir euch nun das dazugehörige Kampagnen-Video eingebunden.

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Ein Kommentar

  1. Janze sagt:

    Hallo, das Dings sieht cool aus! Nun meine Frage über „Trinkbarkeit des Wassers beurteilt“. Was wird gemessen? Welche Parameter nutzt man für dieses Produkt als Beurteilungsparameter bzw. was und wie werden die Parameter gemessen? Bitte hier um Informationen. Danke!

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