3D-Technologie – Alle Informationen zum Thema 3D-Drucken

Vielleicht weiß es schon der ein oder andere von euch – die 3D Druck-Technologie ist auf dem besten Weg, ein immer bedeutenderer Teil unseres Lebens zu werden. 3D Drucker werden von Tag zu Tag günstiger, zuverlässiger und schneller. Auch die Bedienung wird immer einfacher. Das heißt also, dass die Möglichkeit, selbst einen 3D Drucker zuhause zu haben, oder jemanden zu kennen, der einen 3D Drucker besitzt, um ihn für alltägliche Dinge einzusetzen, von Tag zu Tag größer wird.

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Um mit dem 3D Drucken zu beginnen, wird selbstverständlich erst einmal ein 3D Drucker benötigt – die eigentliche Frage die dann aber auftaucht ist: “Was soll ich 3D drucken?! “.

Man sollte wohl zuallererst ein 3D Designer sein, also die Fäigkeit besitzen, eigene 3D Modelle mit der CAD Software herzustellen, um sie dann zu drucken – so war es noch in den letzten Jahren. Heute hat sich das geändert und wir erwarten einen neuen Trend. Es ist nicht länger notwendig, ein Designer zu sein, um mit dem 3D Drucken zu beginnen. Es gibt inzwischen einige Internetseiten, von welchen man fertige 3D Designs für Modelle herunterladen kann. Man kann also direkt mit dem Drucken starten – ein einfacher Prozess.

Ideenaustausch im Internet

Eine dieser Seiten ist „MyMiniFactory.com“, welche einen interessanten Ansatz in diesem gesamten Prozess bietet. Während bei anderen 3D Design-Webseiten jedes Design hochgeladen werden kann, stellt „MyMiniFactory“ sicher, dass die Modelle tatsächlich gedruckt werden können und somit eine hohe Qualität aufweisen. Dafür wird jedes eingereichte Design überprüft und testgedruckt. Dass Qualität über Quantität gestellt wird, gibt 3D Drucker Besitzern die Sicherheit nur solche 3D Modelle herunterzualden, welche auch garantiert gedruckt werden können – kein unnützes Verbauchen von Zeit oder Material. Die Methode des Überprüfens ist ein einzigartiger Ansatz.

Die nächste Frage wäre dann wohl: „Welchen Drucker sollte ich benutzen?“. Es gibt bereits einige Unternehmen, die die unterschiedlichsten 3D Drucker anbieten. Hier mal eine kleine Auswahl :

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Der absoulute Bestseller ist der Ultimaker 2. Hergestellt sowohl für die Experten unter euch als auch für Neueinsteiger, die noch zum Experten werden wollen. Man kann ihn auch ohne großes technisches Know-How nutzen, er hat aber dennoch genug Tiefe für jeden interessierten Drucker-Begeisterten. Der Ultimaker ist ein Bestseller und eine wahre revolitonäre Maschine.Dann gäbe es noch einen neuen Drucker, den DeltaWASP 20 X 40. Das ist eine neue Produktlinie von 3D Druckern mit einem geschmeidigen und kompakten Design – speziell für hohe Objekte. Das beheizte Bett und die Wärmekammer garantieren präzise und zuverlässige Endprodukte.Und zu guter Letzt der „kleinste 3D-Drucker“ – der 3D Printing Pen. Der 3D Stift gibt einem die Möglichkeit, aus jeder Idee ein Design zu erstellen – jedes Objekt, jeder Zeit. Man braucht dazu nicht einmal eine Software oder jegliche technisch-designerische Fähigkeiten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

„Doch womit druckt man eigentlich?“ – Eine essenzielle Frage.

Es gibt inzwischen einige Materialen, welche man zum Drucken nutzen kann. Am häufigsten wird dabei Plastik genutzt. Man unterscheidet dort zwischen zwei Arten. Zum einem ABS – es schmilzt erst bei sehr hoher Temperatur und wird daher verstärkt für Ersatzteile genutzt, als auch für Objekte, die generell der Sonne ausgesetzt werden. Die umweltfreundlichere Variante ist PLA. Das thermoplastische Material ist biologisch abbaubar. Aber wie eben schon erwähnt, andere Materialen sind bereits auf dem Vormarsch, um weitere Alternativen zu bieten.

Die 3D Technologie beinhaltet viele verschiedene Verfahren des Druckes – „Wie funktioniert eigentlich das 3D Drucken?“. Oftmals werden dafür FDM Desktop 3D Drucker verwendet. FDM steht für “Fused Deposition Modeling“, die bisher Komsumenten-freundlichste Form des 3D Druckens, die derzeit existiert. Es beschreibt den Prozess des Aufbauens eines Objekts von unten nach oben, durch addative Fertigung (Schichtweise). Sobald eine Schicht des Materials getrocknet und erstarrt ist, wird die nächste Lage darauf gedruckt. 3D Scanning bietet sich als Alternative an. Dabei wird eine Auswahl an Bild- und Photogrammentrie-Bearbeitungsprogrammen verwendet, um reale Objekte als digitale 3D Version darzustellen. Beim Drucken selbst wird das Desgin auf einen tragbaren Speicher übertragen. Die meisten verwenden Standard SD Karten, andere können direkt mit dem Computer verbunden werden. Ein FDM 3D Drucker kann verschiedene Materialien drucken, hauptsächlich Kunststoffe (z.B. PLA oder ABS) aber auch Materialien wie Harz, Modellierwachs oder sogar Schokolade. Das ausgewählte Material wird dann vor dem Drucken in den Drucker gefüllt. Die Druckzeit variiert und hängt von Faktoren wie beispielsweise der Füllung des Objektes, der Größe oder der Komplexität ab. Durch ein Aceton Bad kann eine geglättete Oberfläche des Objektes erreicht werden, außerdem können 3D Objekte angemalt werden, um ihnen ein individuelles Aussehen zu verleihen.

Viele stellen sich unter 3D Drucker-Produkten große industrielle Objekte vor, doch mit den Desktop 3D Druckern, kann man auch viele „kleine Helferlein“ drucken, die einem den Alltag erleichtern. Also zurück zur Anfangsfrage – “Was soll ich 3D drucken?! “ – Fast alles ist möglich… wie wäre es zum Anfang mit:

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Sicher kennt jeder dieses Problem …. Wo ist bloß die Fernbedienung hin ?! Warum keine Fernbedienung-Halterung drucken, um das lästige Suchen zu umgehen.Nie wieder Kabelsalat mit diesem Ninjastern.Der 3D Drucker kann auch schonmal als Handwerker eingesetzt werden.

Weitere interessante 3D-Drucker findet ihr in der folgenden Auswahl. Gadget-Rausch hat bereits über 3D-Druckerstifte und auch große stationäre Gerätschaften berichtet.

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