Eins für alles! Das USB-C mini Dock von LMP im Test

Für das MacBook 12 Zoll in unserer Redaktion hatten wir schon einige Adapter, Docks und Hubs in Verwendung, da unsere externen Festplatten, USB-Sticks und SD-Karten mit dem einmalig verfügbaren USB-C-Anschlusses trotzdem gelesen werden mussten. Das Problem: Ungern werden auf Reisen oder unterwegs alle Adapter und Hubs eingepackt, um wirklich für jeden Anschluss gerüstet zu sein. Das USB-C mini Dock der Schweizer Marke LMP vereinigt alle wichtigen Anschlüsse und sogar SD und Micro-SD in einem schlanken Gerät – wir haben uns das Dock in einem Test genauer angeschaut.

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Der Hauptgrund sich für ein Dock zu entscheiden ist wohl der einmalige Griff zum kleinen Zubehör und schon sind alle wichtigen Anschlüsse mit dabei. So ging es auch uns auf der Suche nach dem perfekten USB-C-Dock für das MacBook 12 Zoll (2016). Einzelne USB-C Adapter waren schnell aus der Entscheidungswahl geworfen und ein vernünftiges USB-C Dock musste her. Nur leider sind die wenigsten Docks mit einem zusätzlichen Slot für SD- und Micro-SD-Karten ausgestattet, die wir für unsere Kamera und die tägliche Arbeit jedoch brauchen. So fiel der Blick auf das USB-C Dock von LMP.

Hochwertiges USB-C-Dock im Kompaktformat

Aus der Verpackung genommen war die Dock-Station schnell. Da sich die Schweizer Firma auf Mac und Co. Zubehör spezialisiert hat, fällt beim ersten Blick die hochwertige Verarbeitung und das MacBook-typische Design auf. Formgleich mit einem breiten Keil punktet das Dock mit Schlichtheit, während das USB-C-Kabel auf einer Seite abgeht und in den Port des MacBooks gesteckt werden kann. Auf der gegenüberliegenden Seite fällt eine Plastikabdeckung auf, die eine blaue Status-LED verbirgt; diese leuchtet bei aktivem Zustand.

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Auf der Front findet man die Wortbildmarke von LMP vor. Seitlich verbaut sind in angenehmem Abstand die entsprechenden Eingänge, um passende Gerätschaften entgegennehmen zu können. Insgesamt verfügt die Docking-Station über acht Eingänge, die die wichtigsten Anschlüsse abdecken und sich gut in unseren persönlichen Workflow einbringen konnten. Im Folgenden haben wir euch die verfügbaren Ports aufgelistet:

  • 3 x USB 3.0
  • 1 x HDMI 1.4 mit 4K-Unterstützung
  • 1 x Ethernet
  • 1 x SD-Karten Slot
  • 1 x Micro SD-Karten Slot
  • 1 x USB-C-Ladeanschluss

Angeschlossen ist das USB-C-Kabel ohne Probleme und findet sich wackelfrei im Port des MacBooks ein. Die USB 3.0 Schnittstellen erlauben Übertragungsraten von bis zu 5 Gbit/s, was uns in unserem Workflow deutlich unterstützte und unsere USB 3.0 Festplatten und Sticks auf Höchstleistung trieb. Auch SD-Karten, die wir in unserer DSLR betrieben und Micro-SD-Karten aus dem Bluetooth-Lautsprecher fanden schnell ihren Weg in das Dock. Die Speichermedien wurden gewohnt schnell erkannt und Daten konnten sofort übertragen werden.

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LMP USB-C mini Dock mit HDMI, 3 x USB 3.0, Ethernet und USB-C (von links nach rechts)

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LMP USB-C mini Dock mit Micro-SD- und SD-Kartenslot (von links nach rechts)

Während die SD-Karte lediglich zu einem Drittel im Gehäuse des Docks verschwand. konnte man die Micro-SD-Karte bis zum Anschlag hineinschieben und man bekam ein typisches “Klick”-Feedback in akustischer Form. Wollte man die Micro-SD-Karte wieder aus dem Dock entnehmen, genügte ein weiterer Druck und die Karte rastete wieder aus und wurde durch die Spannfeder ausgeworfen. Hierfür war ein Fingernagel vonnöten, der gezielt auf den Kopf der Karte gedrückt werden musste. Alles ging jedoch einfach von der Hand. Zur Sicherheit hat der Hersteller auf der Rückseite des Docks an jeden Port noch die entsprechende Bezeichnung eingravieren lassen. (zu sehen im unten stehenden Bild)

Zuverlässige Verbindung auch beim Laden

Die Übertragung des Bildschirmbilds via HDMI auf einen externen Monitor fand ebenso in gewohnter Form statt und präsentierte fehlerfreie Bilder mit 4K-Unterstützung. Wir waren mit der Übertragungsgeschwindigkeit und der nicht vorhandenen Verzögerung sehr zufrieden. Gut gefallen hat uns auch die Möglichkeit trotz sieben angeschlossenen Geräten noch das MacBook zuverlässig selbst mit USB-C aufzuladen. Hier hatten andere Docks bereits ihre Probleme und brachen entweder die Stromversorgung oder die Datenübertragung ab. Das USB-C mini Dock von LMP bietet eine stabile Übertragung. Sobald wir mit der Nutzung des Docks fertig waren, war dasselbe in jedem Fall wieder schnell abgeschlossen und konnte im Rucksack oder der Tasche verwahrt werden.

Das USB-C mini Dock macht genau das was es soll und unterstützt uns während der Arbeit auf bestem Wege. Auf der Suche nach dem perfekten Dock sind wir mit dem USB-C mini Dock von LMP am Ende unserer Suche angekommen und können einzelnen Adaptern und unvollständigen Docks ohne SD-Kartenslot “Good bye” sagen. Mit einem einzigen Dock in der Tasche jeden Anschluss zu gewährleisten, den man über den Tag hinweg benötigt, war die Aufgabe – LMP hat sie mit seinem USB-C mini Dock mit Bravur gelöst. Die Übetragungsgeschwindigkeit passt und auch das Design und die Verarbeitung sagt uns zu. Dazu kommt noch, dass man zwischen zwei Modellen, einem Silbernen und einem in Spacegrau entscheiden kann. Der Kostenpunkt liegt bei rund 79 Euro.


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Jeder Port hat die passende Bezeichnung (Bild: gadget-rausch.de)

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Ein Kommentar

  1. Markus Faber sagt:

    geiles Teil… hab es selber zu Hause und bin begeistert!

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