Private Telefonate: Hushme wird um den Mund getragen

Fortschritt bedeutet Wachstum, dies kann Überfüllung bedeuten und das wiederum sorgt dafür, dass man kaum noch Raum außerhalb der eigenen vier Wände hat, in dem man ungestört und ungehört telefonieren kann. Dagegen soll der Hushme helfen. Wie genau das Gadget das macht, schauen wir uns nun gemeinsam an. Vorweg soll gesagt sein – auffallen wird man mit der privaten Telefonzelle auf jeden Fall, ob man will oder nicht.

Hushme

Zugegeben, die Optik des Hushme ist etwas gewöhnungsbedürftig und weckt Assoziationen an Bane, einen der zahlreichen Gegner des Comic-Helden Batman.  Doch wie heißt es so schön? Der Zweck heiligt die Mittel. Schauen wir uns also nun an, was der Sinn dieses mehr oder weniger kleidsamen Gadgets ist. Sicher ist, ein Hingucker ist Hushme allemal.

Was kann der Hushme?

Stellen wir uns einen normalen Tag in einer größeren Stadt vor. Wir sind auf dem Weg zur Arbeit und nutzen dafür, wie viele andere auch, die öffentlichen Verkehrsmittel. Um uns herum stehen die Menschen dicht an dicht. Generell würde das ja kaum stören, doch plötzlich fällt uns ein, dass wir noch kurz bei unserer Bank anrufen wollten, um etwas zu klären. Um uns dort am Telefon zu legitimieren, müssen wir, zur Beantwortung der Sicherheitsanfragen, ein paar Daten angeben, die nun wirklich niemanden zu interessieren haben. Dank Hushme können wir dies nun beruhigt tun, wir legen ihn an und um uns herum kann keiner mehr hören, was wir am Telefon besprechen. Durch gute Abschirmung kann der Nutzer sogar flüstern und wird von seinem Gegenüber klar und deutlich gehört.

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Der Hushme wird wie eine Maske um den Hals und über den Mund gelegt und via App mit dem Handy verbunden. Wenn man ihn mit einem Paar Kopfhörer verbindet, kann man sogar telefonieren, ohne zusätzlich das Handy am Ohr zu halten. Durch eingebaute Polster wird die Stimme für alle Umstehenden gedämpft und unhörbar gemacht. Der Angerufene hört euch, dank des in den Polstern eingebauten Mikrofons, laut und deutlich. Manchmal kann es natürlich etwas lauter werden und die die Dämmung allein reicht nicht aus. Für diesen Fall hat die App eine ganze Palette an Störgeräuschen parat, die zur verbesserten Verschleierung der Stimme genutzt werden können. Angefangen bei Meeresrauschen bis hin zum Piepen von R2-D2 oder dem Kauderwelsch der allseits beliebten Minions.

Hier bekommt ihr den Hushme

Den Hushme könnt ihr euch hier direkt auf einer eigens dafür eingerichteten Internetseite bestellen. Da sich der Hushme wohl noch in der Entwicklung befindet, kann man sich dort aber bisher nur mit seiner E-Mail-Adresse für einen Newsletter anmelden. Daher können wir leider noch nichts Konkretes über den Preis des Hushme berichten. Zum Schluss wie gewohnt das Produktvideo, in dem euch seine Entwickler den Hushme noch einmal in bewegtem Bild vorstellen.

Private Telefonate: Hushme wird um den Mund getragen
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