Qi-Adapter oder Qi-Ladehülle: So klappt das drahtlose Laden

Wir hatten im ersten Teil unserer kleinen Serie zum drahtlosen Laden den Keyring von Aircharge vorgestellt. Die perfekte Ergänzung für viele der elektronischen Gadgets, die aufgeladen werden wollen. Was ist aber mit den wohl wichtigsten Gadgets, den Smartphones? Nun, glücklich sind diejenigen, die ein Smartphone ihr Eigen nennen, das den drahtlosen Standard Qi von Haus aus unterstützt. Alle anderen werden sich vermutlich auf eine ähnliche Odyssee begeben haben wie ich, denn ganz so einfach ist das drahtlose Laden nicht. Aber mit Hilfe dieses Artikels erspart Ihr Euch bestimmt den einen oder anderen Fehlkauf.

drahtlos laden iphone se

Prinzipiell gibt es, wenn dein Smartphone die drahtlose Ladetechnik nicht schon eingebaut hat, zwei Möglichkeiten, diese nachzurüsten. Entweder schafft man sich eine Hülle an, die einen Qi-Empfänger schon eingebaut hat. Oder man verwendet einen Adapter. Diese Adapter sind im Grunde nicht anderes als drahtlose Ladespulen, die zwischen Handy und Hülle platziert werden. Sie sind günstig, meistens recht dünn, so dass sie problemlos angebracht werden können und die Hülle nicht allzu dick erscheinen lassen. Und sie taugen nichts.

qi-adapter

Qi Adapter – der Kabelbruch ist nicht zu erkennen, war aber schon nach wenigen Tagen vorhanden

Dafür gibt es einige Gründe. Es fängt damit an, dass ein solcher Adapter zwar im Zusammenspiel mit vielen Hüllen funktioniert – aber eben nicht mit allen: Ist die Hülle selbst zu dick, kann keine Spannung aufgebaut werden und das Smartphone lädt nicht. Zweitens bedeutet der geringe Platzbedarf auch weniger Fläche zum Laden – da hilft es nicht, dass die Ladespulen relativ dünn sind, im Gegenteil. Als praktische Konsequenz muss man sein Smartphone oft sehr genau auf der Ladestation platzieren, damit überhaupt etwas passiert. Darüberhinaus laden die Adapter-Spulen das Handy nur sehr langsam auf und heizen den Akku gerne übermäßig auf – gar nicht gut für die Lebensdauer der Batterie.

Qi-Hüllen besser als Adpater

Ein weiterer Nachteil: die Adapter besitzen oft nur sehr dünne Kabel zum Micro-USB oder Lightning-Eingang des Smartphones. Diese brechen entsprechend schnell – so relativiert sich der günstige Preis eher früher als später. Die bessere Wahl sind daher in jedem Fall Hüllen, die einen drahtlosen Qi-Empfänger schon eingebaut haben.

qi-hülle

Qi-Ladehülle. Damit klappt der Übergang zum drahtlosen Laden.

Allerdings lauern auch hier einige Fallen, die denen der Adapter recht ähnlich sind: Entweder laden die Hüllen recht langsam (und heizen die Batterie des Handys entsprechend auf). Oder das Ladekabel ist nicht dafür gemacht, ab und an mal herausgezogen zu werden. Oder das Smartphone lädt nur in einer bestimmten Position. Die gute Nachricht: bei den Hüllen traten selten alle Probleme gemeinsam auf.

Das nutzt nun aber denjenigen, die sich für eine Hülle entscheiden wollen, herzlich wenig. Leider kann ich aber nach meinen bisherigen Erfahrungen keine Empfehlung für eine bestimmte Marke geben. Gute Erfahrungen habe ich allerdings mit dieser Hülle für das iPhone SE gemacht. Mein Tipp: bei Amazon die Rezensionen durchlesen und sich nicht von Rezensionen abhalten lassen, die eine nicht funktionierende Hülle beschreiben – ein solches Montagsgerät kann man im Zweifel zurücksenden und ein Ersatz tut es dann meistens. Da lohnt es sich eher auf Rezensionen zu achten, die die oben beschriebenen Probleme beinhalten.


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Eine Empfehlung möchte ich zum Schluss dann aber doch geben: drahtloses Laden ist einfach enorm praktisch, wer bis jetzt noch zögert, darf sein Zögern ruhig aufgeben. Ich jedenfalls möchte es nicht mehr missen. Hier geht es zum ersten Teil der Testreihe zum Thema drahtlosem Laden des Smartphones.

Qi-Adapter oder Qi-Ladehülle: So klappt das drahtlose Laden
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