JBL Everest 100 im Test: Die Livestyle In-Ear-Bluetoothkopfhörer

JBL ntverest 100 koppeln sich mit Bluetooth – für jeden, der sich übergreifend zu den Gadgets, die wir euch präsentieren mit Technik-Neuigkeiten beschäftigt, wird es mit Sicherheit schon irgendwo gelesen haben. Apple möchte bei seinem neuen iPhone Ableger auf die 3,5-mm-Klinkenbuchse verzichten, die bisher noch an jedem Smartphone absoluter Standard war, um seine Kopfhörer anschließen zu können.

14191812 1286858891326725 1140888130 o min 1024x576

Was lange Zeit als Gerücht abgetan wurde, scheint sich nun jedoch zu bestätigen und somit gehen die Spekulationen weiter, ob der Anschluss durch einen USB Audio Ausgang ersetzt wird oder man von einem kompletten Umschwung auf Bluetoothkopfhörer ausgeht. Das Ganze wird sich noch zeigen, doch das in der Wireless-Technik viel Potenzial steckt, lässt sich kaum übersehen.

Worauf ich mit dieser kleinen Infoeinleitung hinaus möchte, ist das heute vor mir liegende Produkt von Harman/JBL. Genau genommen ein Paar der Everest 100 Bluetooth In-Ear-Kopfhörer. Die Everest 100 sind dabei die kleinsten, der von JBL herausgebrachten Everest-Serie an Kopfhörern. Diese wurden auf der letztjährigen IFA präsentiert, also vor genau einem Jahr und finden seit dem vor allem in ihrer Preisklasse bis 100 Euro wenig Konkurrenz.

Wie üblich wird oben angefangen und deshalb erst einmal einige Worte zur Verpackung und dem Lieferumfang. Schlicht aber schick trifft die Umschreibung der Verpackung dabei ganz gut. An einer kleinen seitlichen Öse lässt sich der innere Karton herausziehen und offenbart in aufgeklappter Form – auf der einen Seite das JBL Logo in Schaumstoff gestanzt und auf der anderen die Kopfhörer. Neben diesen wird die Box erst einmal gefüllt durch den herkömmlichen Papierkram, also Sicherheits-, Entsorgungs-, und Garantiehinweise, aber auch einen gut gestalteten Quick Start Guide. Dazu erhält man ein 50 cm langes Micro-USB Ladekabel und jeweils drei Aufsätze an Gummikuppen mit Ohrhaken für das Ohr sowie die drei typischen Ohrpolster in verschiedenen Größen.

Kopfhöreroptik, Tragekomfort und Sporttauglichkeit

Gerade die Möglichkeit die Ohrpolster und Ohrhaken separiert voneinander auswählen zu können kam mir direkt sehr zugute, da in meinem Fall der kleinste Ohrhaken und das größte Ohrpolster das angenehmste Tragegefühl hervorrufen. Dabei werde ich wohl nicht der Einzige sein. Jedem, der bisher nur Kontakt mit kabelgebundenen In-Ear-Kopfhörer hatte, wird zuerst die möglicherweise leicht gewöhnungsbedingte Größe auffallen, die jedoch nach einigen Malen tragen nicht mehr wahrgenommen wird. Gleichzeitig sind die Everest 100 mit ihren 16 Gramm dafür aber leicht und fallen allein deshalb kaum beim Tragen auf.

14163588 1286859654659982 1611820458 o min 1024x576

Trotz der Größe oder der bulligen, aber für Bluetoothkopfhörer in keinster Weise ungewöhnlichen Form, ist das Design doch ansprechend gehalten. Wie bereits bei der Verpackung, treffen auch hier die Wörter schlicht aber schick auf den Punkt. Je nach Ansprüchen lassen sich die Kopfhörer ebenfalls beim Sport nutzen. Getestet habe ich sie dabei einfach einmal beim Training im Fitnessstudio, also bei weniger hektischer Bewegung und einmal beim Laufen und dementsprechend mehr Erschütterungen. Obwohl sie bei beidem exzellent gehalten haben und sie deshalb durchaus für den Sport nutzbar wären, sollte man aber gerade aufgrund von Schweiß und der Reinigung selbst entscheiden, ob man dies möchte.

JBL Everest 100 – Klang und Funktionen

Wenn man sich mit dem Klangbild der Everest 100 auseinandersetzt gibt es erstaunlich wenig zu schreiben, weil es einfach wenig zu meckern gibt. Soll nun so viel heißen wie, dass man beim Musikhören oder auch Film gucken ein sehr klares und schönes Hörerlebnis hat, das angenehm ausgeglichen ist. Während bei vielen Kopfhörern schnell auffällt, dass beispielsweise der Bass schwächelt oder Probleme bei Höhen entstehen, kann ich hier gefühlt nichts explizit herauspicken und kritisieren. Ebenso sehr erfreulich war, dass die versprochenen acht Stunden Akkulaufzeit eingehalten werden, was mitunter durch eine Auto-Off-Funktion unterstützt wird, die das Headset ausschaltet, wenn es einige Minuten nicht genutzt wird.

14191392 1286832957995985 1161554282 o 1024x576

Abgesehen von den Kopfhörern versteckt sich selbstverständlich noch eine kleine Fernbedienung am Kabel. Dieses befindet sich beim Tragen einige Zentimeter unterhalb des rechten Ohres und deckt die wichtigsten Funktionen ab. Mit vier Tasten, von denen eine nur für das Bluetooth-Pairing zuständig ist, ist sie dabei äußerst simpel gestaltet und nach einer halben Minuten begriffen. Neben der ON/OFF und Lautstärke Funktion lassen sich noch die Tracks weiter schalten, sowie Anrufe annehmen, auflegen und ablehnen. Das integrierte Mikrofon ist für diesen Zweck verständlicherweise ebenfalls enthalten.

Kritikpunkte – denn es kann nicht alles perfekt sein

So praktisch und simpel sie auch gestaltet sein mögen, so finden sich trotzdem zwei kleine Schwachstellen an der Fernbedienung. Die Erste betrifft die beiden Lautstärketasten. Diese sind im Gegensatz zum Power-Buttom unter der Gummierung verdeckt und dadurch nahezu nicht mit dem Finger zu erfühlen. Da es daher doch häufiger zu wildem Umherdrücken, als gezieltem lauter und leiser stellen kommt, kann nervend sein.

14139216 1286832877995993 853292607 o min 1024x576

Sie erweist sich auch als kleiner Staubfänger

Während mich dass Problem eher irritiert als wirklich stört, kam es während des Tests jedoch ab und an vor, dass die Bluetooth-Verbindung zum Smartphone abriss, wenn ich es in der Bewegung in der falschen Hosetasche, beziehungsweise explizit in der linken Tasche hatte. Da sich der Empfänger unterhalb des rechten Ohres befindet, kam es entsprechend dazu, dass das Signal durch meinen Körper in der Mitte gestört wurde. Das Smartphone entsprechend in der rechten Hosentasche zu tragen sollte jedoch für die wenigstens ein Problem darstellen.

Fazit

Für den Fall, dass Apple nun wirklich den Umschwung zum fehlenden Klinkenanschluss macht, soll jedem gesagt sein, so schlimm wäre dass gar nicht. Die JBL Everest 100 überzeugen klanglich und nach etwas Eingewöhnen auch beim Tragegefühl. Die Bedienung ist leicht, wenn auch anfangs etwas hakelig, entspricht sie in jeder Hinsicht den Ansprüchen, die man an Kopfhörer dieser Preisklasse stellen kann. Wer sein Smartphone nun noch an der rechten Seite seines Körpers tragen kann, dürfte mit diesem Paar Kopfhörern glücklich werden. Finden und erwerben könnt ihr die JBL Everest 100 auf der Herstellerseite von JBL oder auf Amazon.


JBL Everest 100 jetzt kaufen


JBL Everest 100 im Test: Die Livestyle In-Ear-Bluetoothkopfhörer
3.7 (73.33%) 30 Stimme[n]
Wenn Dir der Beitrag gefallen hat, hinterlasse doch einen Kommentar, drücke "Gefällt mir" oder abonniere unseren RSS feed, um auch in Zukunft immer mit den neusten Crowdfunding-Projekten und Gadget-Highlights versorgt zu werden.

Was dir auch gefallen könnte...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.