Edwin: Die etwas andere Spielzeug-Ente mit Bluetooth

Edwin, die Spielzeug-Ente, sieht auf den ersten Blick aus wie eine gewöhnliche gelbe Ente, die man vielleicht mit in die Badewanne nimmt, um seine Kinder zu unterhalten. Das ist mit Edwin zwar auch möglich, doch bietet die Ente noch um Einiges mehr. Allgemein richtet sich das Gadget, welches 2016 auf der CES vorgestellt wurde, an Kinder und stellt ihr erster Linie einen Spielkameraden für die junge Generation dar.

Edwin_Accelerometer

Der Hersteller hinter “Edwin the duck” beschreibt seine Ente mit den Worten eines lernfähigen Spielzeugs mit eigener Persönlichkeit. Die Ente vereint mehrere Wege mit Kinder zu interagieren, was das Ganze spannend machen soll. Zudem soll Edwin das wachsende Kind in allen frühkindlichen Entwicklungsstufen unterstützen und Prozesse der Entwicklung und Bildung unterstützen, fördern und beschleunigen. Inwiefern man diesen Worten glauben mag, kann jeder selbst mit seinem Gewissen und seinem Erziehungsstil vereinbaren – so manch einer schwört noch auf die altbewährte Erziehung mit Bilderbuch und Malstift.

Bluetooth-Ente mit Smartphone-Steuerung

Besitzt man Edwin, so führt wohl kein Weg an der dazugehörigen Tablet- und Smartphone-App vorbei. Die Ente hat einen Bluetooth-Chip spendiert bekommen, der mit der Low Energie Technologie funkt und somit extrem stromsparend sein soll. Des Weiteren sind zahlreiche Bewegungs- und Beschleunigungssensoren verbaut und ermöglichen dem Kind mit der Ente zu interagieren. Visualisiert werden Interaktionen in erster Linie an der Ente selbst, die mit haptischen Vibrationen antwortet oder eben LEDs zum Leuchten bringt.

Edwin-Hands smarte Ente

Die Edwin-Applikation auf dem Tablet ermöglicht dem Kind spielerisch aktiv zu werden und sich kleinen 2D-Spiele anzunehmen. Mithilfe der Ente und den installierten Sensoren kann man nun eine virtuelle Gaming-Ente auf dem Tablet steuern und mittels Schütteln von Ewdin durch 2D-Welten fliegen, ein virtuelles Zimmer aufräumen sowie mit Klötzchen spielen. Hier bleibt wieder die Frage im Raum, ob das Kind das Gleiche nicht auch in der realen Welt erlernen kann? Klar, fliegen könnte schwer werden.

Ente voller Technik – pädagogisch sinnvoll?

Doch betrachten wir die Ente Edwin weniger als pädagogisch wertvolles Lernutensil, sondern lieber als klassisches Gadget, von welchen das Jahr 2016 wirklich so einige zu bieten kann. Über den eingebauten Lautsprecher können Kinder aber auch deren Eltern beruhigende Musik abspielen oder auch für Spaß und Stimmung sorgen. Angesteuert wird die Ende auch hier wieder via Smartphone oder Tablet.

Edwin-Sleepy-Time

Ganz angenehm finden wir die Funktion als Nachtlicht. Hierbei leuchtet eine auf das Kind beruhigend wirkende LED auf und eine leise Schlummermusik erklingt. Das Kind kann sich beruhigen und hat gleich noch etwas zum Anfassen. Haptik spielt besonders in den jungen Jahres des Kindes eine sehr wichtige und wertvolle Rolle – ein flauschiger Teddybär würde hier jedoch zielführender sein, als eine Ente aus mittelhartem Gummi.

Falls die Ente nach zahlreichen Akkuladungen nur noch in der Wühlkiste des Kindes liegt, könnte sie noch als klassische Badeente fungieren. Edwin ist wasserdicht und erfüllt diese Aufgabe mit Bravur. Ende 2014 war Ewdin bereits als Crowdfunding-Projekt im Internet zu finden. Damals war die ganze Aktion nur mit wenig Erfolg geprägt – jetzt wagt das Unternehmen im Rahmen der CES 2016 einen neuen Versuch. Vielleicht klappt es ja diesmal. Die Image-Videos und die Homepage zu Edwin können sich sehen lassen. Rund 80 Euro kostet die smarte Bluetooth-Ente.

Edwin: Die etwas andere Spielzeug-Ente mit Bluetooth
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